A Journey to the Stars – Bibsch´s und Kältetod´s buntes Sammelsorium extremer Musik

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    Kaeltetod

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    Oh je…finde ich schade das Dir Blood Stain Child nicht sonderlich zusagen. Ich feier die Band eigentlich regelmäßig ab. Hör dir bei Zeiten bitte mal Stargazer von denen an. Das ist nämlich die andere, poppigere Seite der Band.. Und Persefone brauchen Zeit…das Album hat auch ewig bei mir gebraucht bis es gezündet hat.
    Ja, kann aber auch verstehen, dass man den Gesang vom Sammet net mag…für mich ist „The Scarecrow“ der beste Avantasia Song und ich liebe diese getragene, leicht melancholische Atmosphäre.

    So..aber weiter in der Bewertung:

    Alcest – Tir Nan Og

    Och nö..nicht ein Alcest Song..bitte nicht. Nein! Aber gut…Augen zu (oder besser Ohren) und durch! Man möge mir verzeihen, aber Alcest ist für mich eine der mit Abstand nervigsten und überflüssigstens Bands die es gibt. (die ganz alten Sachen kenne ich jetzt nicht). Allein schon dieses Gesäusel, Songs wo einem der Fuß bei einschläft (bei diesem hier ganz extrem) und generell passiert in dem Song so gut wie gar nichts. In gegen Ende mal nen Akkustik Part, wo man kurz aufhorchen tut, bevor der Song wieder in endenloser langeweile versinkt. Bitte nicht böse nehmen, Bibsch. Aber Alcest ist mein kryptonit. 1/10

    Gallowbraid – Ashen Eidolon

    Nach der Alcest Schlaftablette geht es endlich wieder suberb weiter! Von Gallowbraid besitze ich natürlich die MCD und liebe diesen Song über alles. Dieser Mid.Tempo Part am anfang klingt einfach zu genial. Stampfend, erhaben und majestätisch. Aber richtig aufdrehen tut der Song erst ab der Mitte, sobald der Akkustic Part vorbei ist und das Glockenspiel (allein das rechtfertigt schon 10 Punkte!) erklingt…nach diesem Götterpart nimmt der Song langsam an fahrt auf und wird immer schneller, die Gitarrenmelodie fräst sich einem ins Hirn und man will einfach nur noch durch die Wohnung (wahlweise Haus^^) „tanzen“. Diese Folkige Melodie bleibt bestehen und der Song klingt ruhig aus…ein Wahnsinns Song. 10/10

    In Vain – Hymne Til Havet

    Die Band kenne ich nun gar nicht, deshalb war ich sehr gespannt darauf was mich hier erwartet. nennen wir es mal Melodic BM und ja, es weiß zu gefallen. Gerade die Clear Gesang Passagen killen alles. Super harmonisch, passt perfekt in den Song. Ich würde sogar so weit gehen, dass die Band die Screams einfach rauslassen sollte und sich nur auf die Klargesangpassagen konzentrieren sollte. Die klingen einfach mächtig. Habe mich des öfteren dabei erwischt, wie ich einfach unweigerlich lächeln musste, als der Klargesang einsetzte. Den Mittelpart mit den growls hätte man aber weg lassen können…nimmt irgendwie einen großen teil der Harmonie aus dem Song. Dafür regelt das Gitarrensolo umso mehr. Enden tut der Song dann wieder mit dem herrlichen Klargesang. Danke Bibsch…genau auf solche Bands habe ich gehofft. 9,5/10

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    #6955965  | PERMALINK
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    KältetodIn Vain – Hymne Til Havet

    hat mich damals auch umgehauen.
    Allerdings sind die klaren Vocals nur bei diesem Song so präsent, es funktioniert aber auch mit weniger. Trotzdem sticht das Lied ziemlich heraus.

    #6955967  | PERMALINK
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    Bibsch

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    Weiter geht’s mit der ersten Hälfte vom Sommer:

    Covenant – Bringer Of The Sixth Sun

    Der Sommer beginnt mit ner Band die mir auch völlig fremd ist.Kann sein das ich den Namen schon einmal gehört habe, aber nen Song kenne ich nicht.

    Viel Keyboard zum Begin lassen es erstmal leicht kitschig wirken, aber dann lässt dies nach und der Sänger beginnt in Shagrath-Manier loszusingen. Klingt auf jeden Fall ganz gut. Aber dieser hässliche Gesang im Hintergrund… Schüttel. Gefällt mir gar nicht.
    Der Sound könnte bei dieser Art Musik ruhig etwas opulenter ausfallen wie ich finde. Wirkt etwas kraftlos…
    In der Mitte kommt dein ein feines Solo, welches dem Song ein wenig Pepp verleiht.
    Aber alles in allem, kann mich dieser Song leider nicht überzeugen…
    Da greif ich doch lieber zu den oben schon mal angedeuteten Dimmu Borgir.
    Sorry…
    5/10

    Anorexia Nervosa – Sister September

    Auf diese Band bin ich gespannt. Schon öfter hier im Forum gelesen und auch schon eins, zwei mal reingehört. Allerdings hab ich die dann aus irgendeinem Grund völlig vergessen…

    Das Intro ist zwar kurz, aber dafür macht es gleich Lust auf mehr! Schöne Streicher, tolle Keys!
    Und dann geht’s auch schon los! Unheilvolles Gekeife, toller Sound und die Keys im Hintergrund schaffen hier von Anfang an eine sehr tolle Atmosphäre, ohne dabei überladen oder gar kitschig zu wirken. Ein ruhiger Break in der Mitte, lässt einem kurz inne halten, aber ehe man sich versieht bricht der Song in einem Blast-Gewitter aus und man kann schön mit der Rübe kreisen!^^ Der Refrain ist sehr toll und bleibt im Kopf hängen…
    Hier muss ich unbedingt näher reinhören! Das ist symphonischer/melodischer Black Metal wie er mir gefällt! Super!
    8,5/10

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    Und Käletod, wunder dich nicht das ich zu deinen Reviews noch nix geschrieben habe. Mache ich dann, wenn ich mit dir fertig bin!^^

    #6955969  | PERMALINK
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    Kaeltetod

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    Jo, kein Ding^^ Können ja den Bewertungen drüber diskutieren.
    Habe auch mal mit zwei Songs weitergemacht:

    Alexander Paul Blake – Naturgeisterschauspiel

    Der Name ist mir schon irgendwie untergekommen. Glaube auf nem Legancy Sampler war mal nen Song von seinem letzten Album drauf. Dieser Song hier ist wirklich nicht schlecht. Hält sich schön im Mid-Tempo, die Gitarrenmelodie klingt recht angenehm (wird aber gegen Ende des Songs etwas nervig) und wenn der Song fahrt aufnimmt wird er richtig gut. DerAkkustik-Part in der Mitte kommt sehr schön rüber und passt perfekt zum Song und dem lyrischen Konzept. Kommen wir jetzt (in meinen Ohren) zum größten Kritikpunkt des Songs: Das Geflüster. Die Screams sind gut gemacht, nichts besonderes, aber auch nicht nervig, oder so. Passen echt gut zum Song. Das Geflüster hingehen nervt mich irgendwie extrem an. Man hätte die ruhigen Part (im speziellen den Akkustik-Part) lieber komplett ohne Gesang lassen sollen und die Flüsterpassagen im „normalen“ Teil gegen Gekeife eintauschen sollen, dann würde mir der Song richtig, richtig gefallen. Aber so reicht es leider nur für 7/10 Punkte.

    Ewigheim – Der Tanz Der Motten

    Von der Band wollte ich mir schon immer mal was anhören. Allein schon deshalb, weil dort einer von The Vision Bleak mitmacht.
    Der Song rockt im Gothicformat gut voran. Der Gesang kommt sehr sympathisch und schön rüber, im Refrain merkt man dann was zu ein Meister seines Werkes hier am musizieren sein muss. Generell wirkt der Song recht entspannt, keine großen Tempowechsel, hier wird einfach im Mid-Tempo gerockt. Der Refrain lässt dann (wie oben schon beschrieben) nochmal aufhorchen und man ertappt sich schon dabei mitzusummen. Werde mir dann wohl mal was von Ewigheim zulegen müssen. Am besten gleich die Heimwege. Für den Song gibt es dann 8,5/10 Punkten.

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    #6955971  | PERMALINK
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    Ordo Ab Chao

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    KältetodAlexander Paul Blake – Naturgeisterschauspiel
    […]Aber so reicht es leider nur für 7/10 Punkte.

    Leider absolut inakzeptabel :haha:
    Sowohl alle Songs auf „Die Rückkehr ins goldene Zeitalter“, als auch auf „Wanderungen durch den Dämmerwald“ (als Aethernaeum) sollten mMn mindestens zwischen 8/10 und 10/10 bewertet werden, und Naturgeisterschauspiel ist wohl mindestens eine 9,5! :haha:

    Nein, das ist natürlich Geschmackssache, mir gefällt dein Reviewstil sehr gut, du machst deine Benotungen sehr gut nachvollziehbar.

    --

    #6955973  | PERMALINK
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    Metalhead 666

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    Hab mir „Alexander Paul Blake – Naturgeisterschauspiel“ gerade nur mal aus Langeweile angehört, weil ich damit exakt NICHTS anfangen konnte (vom Namen her). Ich bin BEGEISTERT! Geniales Stück! Wird gleich mal mehr gesucht.

    Ich finde die geflüsterten Passagen im Gegensatz zu Kältetod extrem gut!

    #6955975  | PERMALINK
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    Bibsch

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    Die zweite Hälfte vom Sommer:

    Rob Zombie – Living Dead Girl

    Der Herr ist natürlich bekannt, aber in seine Musik hab ich ebenfalls noch nie reingehört.
    Ich erwarte so was wie Industrial/Gothic- Rock/Metal und das bekomme ich tatsächlich auch.
    Ein kurzes Intro mit Filmzitat und los geht’s. Verzerrter Gesang zu typischen industrial Klängen und ein wenig geflüster von einer Frau schaffen gleich so ne Art Horror-Zombie-Film-Stimmung^^. Logisch, soll’s ja auch iwie.
    Der Refrain klingt iwie nach Manson, was allerdings nicht schlimm ist… Ist schmissig und bleibt im Ohr. Das ist auch gleich das Beste am Song, denn bis auf ein orientalisch klingendes Zwischenspiel( welches aber irgendwie total Fehl am Platze wirkt) passiert hier nicht wirklich viel…
    Nicht falsch verstehen! Diese Musik könnte ich mir gut zum zocken oder als Hintergrundbeschallung bei ner Fete vorstellen. Aber um es mir „einfach mal so“ anzuhören ist es mir zu unspektakulär. Dennoch, weil’s doch irgendwo fetzt:
    7/10

    Sigh – Scarlet Dreams

    Jetzt ist wieder Japan am Start. Auch diese Band ist mir hier im Forum schon öfter über den Weg gelaufen… Aber wie immer, nie angehört.
    Interessante Mischung hier… Wie soll man das denn nennen? Industrial-Psychedelic-Rock-Black Metal?(das BM wegen dem Gesang) Keine Ahnung…^^
    Song beginnt mit spacig-psychedelischen Elektro-Klängen und der Sänger scheint Schluckauf zu haben… Dieser geht dann aber zum Glück weg und der Sänger keift, in verständlicher Manier, los. Gefällt mir sehr gut, muss ich sagen. Die Dame beim Refrain wirkt allerdings n bissl schwachbrüstig.
    Der Song vermittelt so nen urbanes Flair vom modernen Tokio… Bilder von verregneten, kalten, vom Neonlicht erhellten Strassen, kommen mir da in den Sinn. Was das angeht funtkioniert der Song gut! Aber dieser Break bei 3:40 rum haut einen ja komplett weg… Also da muss ich schon lachen^^! N bisschen Jamaika ist also auch dabei…
    Das ist mir dann doch zu viel… Hier erfüllt n Japaner genau das Klischee, welches ich bei dem Volk (vor allem wenn es um Metal geht) im Kopf hab. Wirr, kitschig, von allem ein wenig zu viel… Pluspunkt hier die Vocals vom Sänger und auch wieder der Refrain. Hat schon Ohrwurm-Charakter.
    Aber alles in allem, einfach nicht meins. Ist mir zu viel… Japan.^^
    Herr Jones darf mich jetzt noch mehr hassen!^^
    6/10

    #6955977  | PERMALINK
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    Dr. Jones

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    BibschHerr Jones darf mich jetzt noch mehr hassen!^^

    Mission accomplished. Ich hätte von dem Album aber auch einen anderen Song genommen, wahrscheinlich Slaughtergarden Suite. Unfassbar tolle Band, aber für viele halt zu verschroben und ausufernd.

    #6955979  | PERMALINK
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    Kaeltetod

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    Der erste Teil vom Herbst:

    Woods Of Desolation – This Autumn Light

    Eine Band von der ich schon so viel gehört habe, aber wo ich es noch nicht geschafft habe mir mal einen Song anzuhören. Vom Grundsatz her finde ich solche Musik ja toll, und da bilden Woods of Desolation auch keine Ausnahme. Herrlich verzweifelte Screams, und eine herrlich melancholische Atmosphäre. Am besten gefällt mir der Song wenn er um Mid Tempo vor sich hin stampft, die Gitarren ihr trauriges Lied spielen und der Gesang seine Wut, verzweiflung und Hass hinaus schreit. Dann ist der Song fast schon perfekt. Aber die leichten Temposchübe, die dem Song einges Dynamik verleihen möchte ich wiederum aber auch nicht missen. Der Song ist mit etwas über 4 Minuten Spielzeit auch recht kurz, im gegensatz zu den anderen Songs deines Samplers. Aber das fasse ich jetzt nicht unbedingt als Kritikpunkt auf. Für The Autumn Ligt gibt es 8/10 Punkte.

    Ereb Altor – A New But Past Day

    Ich muss mich entschuldigen..ich habe diese Band mit einer anderen verwechselt. Von denen hier kenne ich nämlich noch gar nichts. Ich weiß zwar nicht warum (der Song ist übermächtig, so viel mal vorne weg), aber dank dir konnte ich diesen Umstand ja beheben. Also..fangen wir mal an: Das ganze könnte man als Mischung aus Viking Bathory und den Hammerheartmäßigen Sachen von Morrigan definieren. Jedoch hat dieser Song hier etwas ganz eigenes..der marschiert im gemächlichen Tempo vor sich hin, dazu ein sehr angenehmer Klargesang, der nicht perfekt ist, aber gerade dadurch irgendwie auch sehr fazinierend ist. (der gleiche Effekt den ich beim Bathorys Hammerheart, oder auch Morrigans Headcult habe). Denke der größte unterschied zu den beiden großen Vorbildern (oder sagen wir mal nur einem Vorbild, die Band musiziert ja schon seit 1990) ist wohl, dass die Gitarren nicht ganz so dem extrem Metal zugeneigt sind und in Verbindung mit dem gesang, dem keyboard, dem Chor im Hintergrund eine fast schon beschwörende Atmosphäre erschaffen. Aufgelockert wird der Song von einzelnen Gitarrenparts, in dem eine einfache, aber wahrscheinlich gerade deshalb, so tolle Melodie aufgespielt wird. Das Ende lässt dann nochmal aufhorchen, wenn der Song „aggressiv“, stampfender und böser wird. (spätestens jetzt kann man zumindest von der Atmosphäre richtung Schwarzmetall/Viking Metal gehen). Also abschließend bleibt mir nur zu sagen: Dieser Song gehört wirklich mit zu den größten Überraschungen deines Samplers. Der Name war mir schon geläufig, aber dennoch habe ich es nie geschafft da mal reinzuhören. Das ist nun geändert worden und ich denke schon bald wird eine Ereb Altor Cd (vorranging die The End) einen Weg in meine Cd-Sammlung finden. 9,5/10

    --

    The world is grey, the mountains old The forge's fire is ashen and cold No harp is wrung, no hammer falls The darkness dwells in Druin's halls
    #6955981  | PERMALINK
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    KältetodEreb Altor – A New But Past Day
    […]Denke der größte unterschied zu den beiden großen Vorbildern (oder sagen wir mal nur einem Vorbild, die Band musiziert ja schon seit 1990) ist wohl, dass die Gitarren nicht ganz so dem extrem Metal zugeneigt sind und in Verbindung mit dem gesang, dem keyboard, dem Chor im Hintergrund eine fast schon beschwörende Atmosphäre erschaffen. […]

    seh ich auch so, schön gesagt.

    #6955983  | PERMALINK
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    Bibsch

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    Le Herbst:

    Versailles – Aristocrats Symphony

    Jetzt gibt es wieder Power Metal, allerdings im symphonischen Gewand.
    Zarte Streicher und eine Klaviermelodie leiten den Song ein, ein Chor kommt hinzu und ein Orchester erklingt. Mir kommen hier sofort neuere CoF in den Sinn. Wirkt alles sehr opulent und unheimlich, aber nicht überladen. Diese „unheimliche“ Stimmung verfliegt aber schnell, wenn die Drums und Gitarren einsetzen. Dann klingt der Song nämlich alles andere als unheimlich, sondern eher fröhlich und beschwingt. Bis hierhin klingt alles sehr ordentlich.
    Aber nun setzt der Gesang ein und… Oh nee. Diese Stimme mögen meine Ohren gar nicht! Das der Song auf japanisch vorgetragen wird, machts auch nicht unbedingt besser.
    Er klingt schon bemüht, aber hat eher was von nem Schunkel-Schmuse-Sänger…
    Musikalisch aber nicht schlecht. Die Drums machen Spaß. Schnell und druckvoll. Dasselbe gilt für die Gitarren, viele tolle Soli auch hier. Alles gut produziert und klanglich 1A.
    Aber dieser Gesang macht alles kaputt… Und der Visual Key -Look reizt mich jetzt auch nicht gerade, aber das gehört hier nicht hin.

    3/10

    Asmegin – Huldradans – Hin Gronnkledde

    Wenn ich mir das Cover so ansehe , grauts mir schon ein wenig. Sieht aus wie so ne Happy-Pagan-Metal Truppe…
    Ich klicke auf Play und rechne mit dem Schlimmsten, aber halt…!
    Es ertönen seichte Akustikgitarren und und sehr schöner, mehrstimmiger weiblicher Gesang. Vorgetragen auf norwegisch, wird die leicht melancholische Stimmung noch intesiviert.
    Flöte und Maultrommel versetzen einen dann entgültig in „alte Zeiten“.
    Mehr passiert hier zwar nicht und man kann auch nix groß weiter dazu schreiben, aber dass ist hier alles andere als negativ gemeint.
    Es ist einfach ein sehr schöner, melancholischer Folk-Song, bei dem man die Augen schliessen und die Musik auf sich wirken lassen kann.
    Toll! Hier bleibe ich auch mal dran. Macht Lust auf mehr!
    8/10

    Mechanical Poet – Stormchild

    Hui… Geht ja mal gut los. Schmissiges Riff, präzise Drums, welche mich sofort an Soilwork erinnern. Dann setzen die Keys ein, über den ganzen Song verteilt leider etwas zu omnipräsent für mich, aber noch einigermaßen verträglich.
    Der Sänger singt in mehr oder weiniger üblichen Heavy/Power Metal Manier, aber das leicht raue in seiner Stimme ist mal ganz erfrischend im Vergleich mit dem Einheitsbrei, den ich da sonst so gehört hab. Allerdings, wie schon so oft gesagt, kann ich mit derart Gesang null anfangen…
    An dieser Stelle bemühe ich nocheinmal den Soilwork-Vergleich. Denn die hab ich wirklich den ganzen Song lang im Kopf, wenn ich mich nur auf die Instrumente konzentriere. Was ja so schlecht nicht ist!^^
    Klar, an Verbeuren kommt der Drummer hier keineswegs ran und es wirkt alles insgesamt auch nicht so ausgereift, aber diese Jungs hier geben sich wirklich Mühe.
    Und wenn die Gitarren nicht nach alten Soilwork klingen, weiß ich auch nicht…
    Aber nen Kritikpunkt kann ich hier trotzdem bringen, denn auch wenn sie ihre Sache ordentlich machen, wirkt der Sound doch ziemlich plastisch und die Musik insgesamt auch etwas zu chaotisch.
    Joa… Dennoch gute:
    6,5/10

    V.E.G.A – Neongraphite

    Wieder eine Band von der ich noch nie etwas gehört habe…
    Die Tags bei Lastfm sagen Industrial Black Metal. Auch ein Genre mit dem ich bisher nicht viel am Hut hatte…Okay, dann lass mal hören.
    Das Album heißt „Alienforest“ und der Beginn dieses Songs macht dem Namen alle ehre.
    Spacige , Akte-X mäßige klänge, wenn man so sagen will, eröffnen dieses Lied und bleiben den ganzen (kurzen) Song präsent. Dazu n lahmer Drumcomputer, leise schwirrende Gitarren und unverständliches, verzerrtes Gegrunze vom Sänger…
    Mmhhh… Eigentlich kein Song in dem Sinne ,oder? Eher ein Outro. Denn mehr als das, was ich hier geschrieben habe, passiert auch nicht.
    Wenn du den Song als Outro für den Herbst gewählt hast, passt es ja noch. Ansonsten muss ich mich hier fragen, was an dem Lied besonders sein soll…?
    2/10

    #6955985  | PERMALINK
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    BibschAsmegin – Huldradans – Hin Gronnkledde

    Wenn ich mir das Cover so ansehe , grauts mir schon ein wenig. Sieht aus wie so ne Happy-Pagan-Metal Truppe…
    Ich klicke auf Play und rechne mit dem Schlimmsten, aber halt…!
    Es ertönen seichte Akustikgitarren und und sehr schöner, mehrstimmiger weiblicher Gesang. Vorgetragen auf norwegisch, wird die leicht melancholische Stimmung noch intesiviert.
    Flöte und Maultrommel versetzen einen dann entgültig in „alte Zeiten“.
    Mehr passiert hier zwar nicht und man kann auch nix groß weiter dazu schreiben, aber dass ist hier alles andere als negativ gemeint.
    Es ist einfach ein sehr schöner, melancholischer Folk-Song, bei dem man die Augen schliessen und die Musik auf sich wirken lassen kann.
    Toll! Hier bleibe ich auch mal dran. Macht Lust auf mehr!
    8/10

    leider einer der wenigen Folk-Songs auf dem Album, der Rest ist teilweise ein sehr wilder Mix aus Black Metal, Geigen, Klavier, Chorgesang, Blast…. Ich finds herrlich, aber ein RockHard-Rezensent hat sie damals als mieseste Platte des Jahres betitelt 🙂

    #6955987  | PERMALINK
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    Der V.E.G.A Song ist durchaus ernst gemeint und nicht als Outro oder zu sehen. Gehört für mich mit zu meinen Lieblingssongs von dem Album. Mag diese düstere Atmosphäre, den „stampfenden“ Beat und generell das kaputte. Aber gut ist geschmackssache..genau so wie Versailles^^
    aber trotzdem…2 und 3 Punkte finde ich etwas niedrig^^

    Aber gut, ich werde den Frühling dann auch mal abschließen:

    Katatonia – Rainroom

    Ah..eine Band von der ich schon so viel gehört und gelesen habe, aber komischerweise noch nichts angehört. Der Song ist auch von einem der ersten Alben, so macht sich zumindest noch eine gute Doom/Death Schlagseite bemerkbar. Allerdings zündet der Song bei mir irgendwie gar nicht. Egal ob Klassiker, oder nicht. Er wandelt (dem genre entsprechend) im langsamen Bereich herum. Die Gitarrenmelodien wirken sehr harmonisch, der Gesang wirkt in meinen Ohren etwas zu unpassend. Ansonsten scheint in dem Song nicht viel zu passieren. Der Akkustikpart in der Mitte macht schon spaß und als der Song dann am Ende etwas an fahrt aufnimmt horcht man auch noch auf, aber im großen und ganzen rauscht der Song an mir vorbei und es bleibt einfach nicht hängen. sorry. 5,5/10

    Árstíðir Lífsins – Morgunn í grárri vindhjálmars þoku við Berufjörð

    Huch….eine Band, die ich absolut null kenne. Nach einen ruhigen, mit Gitarren, nem Chor, Keyboard und gesprochenen Passagen unterlegten Intro legt der Song los und ist entgegen der Erwartungen ziemlich unfolkig.Der nächste Blick fällt aufs Label: Van records. Ein Label, das von mir sehr geschätzt wird. War ich anfangs noch etwas irritiert von diesem „heulenden“ Gesang (ich kann so einen Gesang nicht besonders gut ab. Gibt nur ganz wenige Bands, bei denen ich das gut finde. und die hier gehört leider nicht mit dazu) aber zum Glück ändert sich recht schnell, nachdem der Song in den Blast übergeht. Nun ist das Gekeife wieder recht angenehm. Gegen Ende nimmt man dann wieder den Fuß vom Gaspedal und der Song klingt ruhig aus mit Klargesang. Der Song war jetzt nicht schlecht, er hat spaß gemacht, hat (bis auf den heulenden Gesang am Anfang) nicht genervt und gehört auch zu den guten Songs auf deinem Sampler. 8/10 Punkte und die Erkenntnis, dass ich die Band wohl mal im Auge behalten muss.

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    Bibsch

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    Luca Turilli – Lord Of The Winter Snow

    Den Herren kennt man natürlich! Aber im Gegensatz zu Ihm, kenne ich seine Musik nicht, weiß aber ungefähr was mich erwartet.
    Das Intro erinnert mich irgendwie an ein altes Computerspiel^^. Die billigen Keys find ich ganz schön nervig. Sind auch zu dominant für meinen Geschmack, denn der Rest der Instrumente ist im Gegensatz dazu, viel zu leise abgemischt. Kann es sein, dass er hier noch in seinen Kinderschuhen steckt?
    Immerhin kommt der Song beim Refrain ein wenig in Fahrt und die Instrumente werden auch deutlich lauter. Ist ok, kann man sich anhören. Wie man schon ahnen kann, ist mir Gesang aber auch wieder ein Dorn im Auge. Will jetzt gar nicht beurteilen, ob er gut oder schlecht ist, aber es war noch nie meins. Vor allem dieses extrem hohe zum Ende des Refrains… Brrrr!
    Ist eben Geschmackssache.
    Handwerklich hat er es ja drauf, darüber muss man nicht streiten. Hört man ja hier bei den Solis und schnellen Riffs. Die Drums find ich dagegen ein wenig drucklos und lahm.
    Hatte bei dem Namen etwas mehr erwartet, muss ich sagen. Der ist ja schon ne Nummer in der Power-Metal-Szene.
    5/10

    Aeternus – Warrior Of The Crescent Moon

    Diese Band hatte ich schon eins, zwei mal angetestet, allerdings nur den aktuellen Kram. Konnte mich nicht ganz so überzeugen. Aber ich bin gespannt, was mich jetzt erwartet.
    Den Anfang macht ein knapp eineinhalb minütiges Akustik- Intro. Nur Akustikgitarre, mehr braucht es hier nicht. Man fühlt sich in Sicherheit, aber dann bricht ein tiefes, unheilvolles Gitarrenriff über den Hörer herein und es wird finster. Grimmiger Gesang kommt hinzu und die Drums stampfen im Hintergrund nach vorn. Vorhin hatte ich die zu leiese abgemischten Instrumente noch bemängelt, hier spielt sich nämlich auch eher alles im Hintergrund ab, aber für diese Art Musik ist dass genau das richtige Rezept.
    Die Produktion ist sehr rau und erdig, ein wenig drucklos.
    Aber genau dieser Sound erschafft eine sehr unheimliche und düstere Stimmung.
    Zum tiefen und rauem Gesang gesellt sich auch noch sehr angenehmes Gekeife
    Und zum Ende hinerklingen noch sehr atmosphärische Keys, die dem Song noch mehr „Dunkelheit“ verleihen. Ein tolles Stück! Werde mir die älteren Sachen der Band mal genauer anhören! Danke!
    8,5/10

    #6955991  | PERMALINK
    Profilbild von Lazarus_132
    Lazarus_132

    Registriert seit: 18.05.2009

    Beiträge: 19,105

    Blood Stain Child und Versailes sind aber auch hart scheiße. Ein wunder das erstere och auf 5 Punkte gekommen sind. Für Sigh mus sman Bibsh aber natürlich trotzdem töten. :haha:

    --

    [COLOR=#ff0000]Last.fm[/COLOR] [COLOR=#ffa500]Musiksammlung[/COLOR] [COLOR=#00ffff]Filmsammlung[/COLOR] [COLOR=#00ff00]Comicsammlung[/COLOR] "Die Bestie hat meine Parkanlagen verwüstet! Das verzeihe ich dir nie! NIEMALS King Ghidorah!!!"
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