Eddies Plattenkiste: Die 90er Jahre

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    Eddie1975

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    Liebe Leute, ich möchte euch bitten, in diesem Thread keine Grundsatzdiskussionen über die 80er/90er Jahre zu führen, sondern hier nur Rezensionen und direkte Kommentare zu denselbigen zu posten. Für allgemeine Debatten gibt es bereits einen Thread.

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    "Heavy Metal in my ears Is all i ever want to hear. Before the sands of time run out , We'll stand our ground and all scream out! Manilla Road - Heavy Metal to The World On Tour: 11.06. Rockfels - Loreley Freilichtbühne, St. Goarshausen last.fm Musik-Sammler
    #5205639  | PERMALINK
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    Ulver

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    Was, Type O Negative waren nur in den 80ern aktiv….?

    --

    Jetzt neu: Bezeichnet "Postmoderne Dekadenz" als Konstrukt!
    #5205641  | PERMALINK
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    Eddie1975

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    Wer behauptet das?

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    "Heavy Metal in my ears Is all i ever want to hear. Before the sands of time run out , We'll stand our ground and all scream out! Manilla Road - Heavy Metal to The World On Tour: 11.06. Rockfels - Loreley Freilichtbühne, St. Goarshausen last.fm Musik-Sammler
    #5205643  | PERMALINK
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    Ulver

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    Eddie1975Wer behauptet das?

    Ah, da waren noch Seiten dazwischen. War darauf bezogen, dass laut dem MAff… sinngemäß nix mehr gutes kam in den 90ern.

    --

    Jetzt neu: Bezeichnet "Postmoderne Dekadenz" als Konstrukt!
    #5205645  | PERMALINK
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    Musicafficionado

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    Das hier kann ich nicht unbeantwortet stehen lassen:

    asgard1980Das mit keine bis nur wenig Ahnung sehe ich genauso:
    Weil wenn ich lese, die 90er Jahre waren in Bezug auf Metal eher mau, wird mir schlecht.

    90er Jahre Meilensteine

    Meine Kurzkritiken in Anführungszeichen am Schluß

    Amorphis – Tales From The Thousand Lakes (Denk ohne dieses Album würde es Finnland auf der heutigen Metal-Landkarte kaum geben) „Überbewertete Scheibe von Nachzüglern, keine Ahnung warum die so beliebt ist“
    Amorphis – Elegy (Perfekte Mischung aus Progressivem Metal und Death Metal) „siehe vorher, Progressiv geht anders, ATHEIST z. b., die haben zusätzlich noch Power)
    Tiamat – Wildhoney „ach du liebe Güte, der JOhann, neeee, für Mädchen“
    Cradle Of FIlth (hatten in den 90er Jahren ihre große Zeit mit Alben wie: The Principle Of Evil Made Flesh, Dusk..And Her Embrace, Cruelty And The Beast)“Black Metal wird lustig wenn er kommerziell orientiert ist“
    Dimmu Borgir (Spritual Black Dimensions, Enthrone Darkness Triumphant) „die Hammerfall des Black Meddel“
    gerade diese beiden Bands haben dazu beigetragen, dass der Black Metal überhaupt einem größeren Publikum zugänglich gemacht wurde. Bei aktuellen Platten der beiden Bands scheiden sich die Geister, ob man es noch Black Metal nennen kann.
    Emperors – Anthem To The Welkin At Dusk und In The Nightside Eclipse „Na gut, lass ich mal gelten“
    Beides Referenzwerke in Sachen Symphonischem Black Metal. Sollten in keiner gut sortierten Metal Sammlung fehlen
    Nicht zu vergessen die frühen Werke von
    Samael: Hier seien Worship Him und Blood Ritual genannt
    Sentenced – North From Here und Amok
    die ersten 3 Satyricon Alben: Dark Medieval Times, The Shadowthrone sowie Nemesis Divina
    die ersten Alben von Darkthrone bis einschliesslich Panzerfaust
    man mag es sehen wie man will aber:
    alle Burzum Alben bis Filosofem.
    Nebenbei
    Dol Guldur und Stronghold von Summoning stammen auch aus den 90ern
    Mag nicht jedem Gefallen aber Theli von Therion gehört für mich auch dazu
    Nicht zu vergessen sind natürlich
    Dissection, die mit Storm Of The Lights Bane und The Somberlain gleich zwei Werke am Start haben, die mit zum Besten gehören, was jemals im Death Metal veröffentlicht wurde
    „Der ganze Rest ist offensichtlich Black Mörtel, man sieht wo des Verfassers Vorlieben liegen, damals war er halt noch jung und hörte was die Freunde hörten, das prägt sich ein, gut und schön, aber wo sind die Meilensteine? Black Meddel ist so kommerziell, daß Millionen von Bands heute immer noch die gleichen drei Scheiben kopieren (ja, welche wohl=?) Nix für echte Metaller
    Dies ist schon mal ein kleiner Überblick von Referenzalben aus den 90ern. Und da soll noch mal jemand sagen, die 90er Jahre waren in Sachen Metal Tod.

    So, das war doch mal konstruktiv, bewiesen ist bisher folgendes:

    In den 90ern gabs, abgesehen von EMPEROR und DISSECTION keinen geilen Metal. und schon gar keine Meilensteine, nur eine Verbindung von DEath und Black Metal
    Das haben MoRBID AAAAANGEL schon in den 90ern fabriziert. Und DEicide.

    --

    #5205647  | PERMALINK
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    Nezyrael

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    Wenn du als Schlussfolgerung also behauptest, dass Left Hand Path, Clandestine und Like An Ever Flowing Stream keine Meilensteine sind, können wir das ganze getrost abbrechen weil du damit wirklich bewiesen hast dass du absolut keine Ahnung hast.

    --

    Bad Ass Me ~ Totgehört ~ Verkaufe CDs [I]Prüchtepunch mit Schuss[/I] "also ich würd mich echter als dumm den als einen Troll ansehe" - Ivan Dirus
    #5205649  | PERMALINK
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    Fällt dir das jetzt erst auf?

    --

    Ich will da gar nicht drüber reden, von mir aus können die alle sofort andere Jobs anfangen oder sterben. Das interessiert mich Null, das macht mich aggressiv und ich will's auch nicht hören. Michael Weikath über Nu Metal
    #5205651  | PERMALINK
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    NezyraelWenn du als Schlussfolgerung also behauptest, dass Left Hand Path, Clandestine und Like An Ever Flowing Stream keine Meilensteine sind, können wir das ganze getrost abbrechen weil du damit wirklich bewiesen hast dass du absolut keine Ahnung hast.

    Ach gut , geschenkt, aber das war GANZ AM ANFANG der 90er (Left IST 1990 erschienen und beinhaltet Demomaterial aus den 80ern), ausserdem ist der skandinavische dem amerikanischen DEath Metal immer hinterhergehinkt, wenn du mich fragst!:mrgit:

    --

    #5205653  | PERMALINK
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    Saro

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    Herman Frank: guitars, backing vocals
    Fernando Garcia: lead vocals
    „Fargo“ Peter Knorn: bass
    Tommy Newton: guitars, backing vocals
    Fritz Randow: drums

    Tracklist

    1. Rock ‚N‘ Roll Kids Forever
    2. Backseat Rider
    3. Standing Like A Rock
    4. All Aboard
    5. Hell And Back
    6. Temples Of Gold
    7. Take The Pace
    8. Rock The Neighbours
    9. Mr. President
    10. Break Away
    11. Fighting Back The Tears
    12. The 9th Of November
    13. More And More (Live)
    14. Don’t Tell No Lies (Live)
    15. Never Satisfied (Live)

    Victory

    Zur Entstehungsgeschichte der Band und den Erfolgen in den 80ern habe ich ja schon etwas geschrieben. Alles nachzulesen im 80er-Thread zum Album Hungry Hearts von Victory.
    Eine kleine Ergänzung noch: Nachdem man sich vom bisherigen Frontmann Charlie Huhn getrennt hatte, übernahm Fernando Garcia das Mikro. Es fällt sofort auf, dass man nicht nach einer Huhn-Kopie suchte. Garcias Gesang war definitiv eigenständig. Der Schweizer war aber trotzdem in der Lage, auch die älteren Victory-Gassenhauer wie Check’s In The Mail perfekt umzusetzen. Was schon mit Charlie Huhn gelang, wurde mit Fernando Garcia erfolgreich fortgesetzt. Das 89’er Garcia-Debut Culture Killed The Native erreichte in Deutschland Platz 18 der Charts und die beiden Singles Don’T Tell No Lies und Never Satisfied erhielten über Europa hinaus, auch in den USA und Kanada Airplay in Radio und auf MTV. Es folgte im Rahmen der Welttournee die erste Tour durch Kanada.

    Das Album

    1990, nur ein Jahr später, wurde auch schon der Nachfolger Temples Of Gold auf die Menschheit losgelassen. Wie sein Vorgänger konnte auch Temples hierzulande eine Chartplatzierung unter den Top 20 für sich verbuchen.
    Äusserst relaxtes Gitarrenspiel und Chorgesang täuschen darüber hinweg, dass mit dem Opener Rock ‚N‘ Roll Kids Forever gleich die Post abgeht. Als ich das Album kurz nach Release das erste Mal hörte und ganz zu Anfang dieses „Dudududub Dududu Dudududub Dudududuuuu“ erklang, war ich erst wie vor den Kopf gestoßen. Ich war gerade auf dem besten Wege in meine Je härter je besser-Phase, und dieses Gedudel passte mir da gar nicht in den Kram. Doch die Schockstarre hielt nur wenige Sekunden an, denn schon setzten fette Gitarren ein, die mir und auch jedem anderen Heavyrock-Fetischisten ein zufriedenes Lächeln ins Gesicht meißeln, welches, da gebe ich mein Versprechen drauf, bis zum Ende beibehalten wird.
    Victory standen in allen Phasen ihres Schaffens für extrem eingängigen, melodischen und trotzdem hart an der Grenze zu metallischen Gefilden befindlichen Hardrock. Das Eröffnungsstück vereint all diese Trademarks auf harmonischste Weise.
    Vom Stil her etwas schleppender, aber keineswegs weniger eingängig, geht es mit dem Stampfer Backseat Rider weiter. Garcias Gesang ist vielleicht nicht jedermanns Sache, doch wer ihn mag, dem werden beim Genuss von Backseat Rider die Augen feucht. Das Stück ist absolut perfekt auf den Sänger zugeschnitten. Hier schreit, singt, und kreischt er, dass es eine wahre Freude ist ihm zuzuhören. Flankiert wird der Gute durch die für Victory so typischen Background Vocals, die dem sehr dominanten Organ Garcias ein wenig die Schärfe nehmen, aber auch nur gerade so viel, dass alles in perfektem Einklang miteinander funktioniert.

    Auch wenn der Name Victory bei vielen heutezutage höchstens noch die Erinnerung an die namenhaftesten No-Name-Sportschuhe der 80er weckt, so sei gesagt: Hinter dieser Band steckten gestandene Musiker und großartige Songwriter. Klang das erste Album noch ein wenig orientierungslos (wenn auch nicht schlecht!), so kann man die nachfolgenden Werke getrost als Klassiker des Hard/Heavy Rocks sehen. Maßgeblich daran beteiligt war wohl Herman Frank (damals noch Ex-Accept), der dem eher rocklastigen Songwriting von Newton und Knorn eine metallische Note verlieh. In Verbindung mit Randows (heute Saxon) Powerdrumming und den klasse Vokalisten Huhn und Garcia, ein todsicheres Rezept für überdurchschnittliche gute Rock/Metal Alben.

    Hell And Back ist der fünfte Song auf Temples Of Gold und ein Paradebeispiel für die härteren und stark vom klassischen Metal beeinflussten Victory-Stücke. Straight nach vorne, kurzweilig und voll auf die Zwölf, sind Lieder wie eben dieses bestimmt auch ein Grund dafür, dass die Band nicht nur Anhänger unter den Fans der rockigen Klänge fand, sondern auch unter gestandenen Metallarbeitern.
    Der Titeltrack, ein klassicher Victory-Stampfer, ist ein Ohrwurm in wirklich allen Belangen. Das charakteristische Riff geht genau so gut ins Ohr wie der göttliche Refrain. Ich möchte so weit gehen und behaupten, dass diese Nummer mit einem Fuß sogar schon die Grenze zum Epischen überschreitet. Logisch. Gegen ein Stairway To Heaven oder ein Sabbath Bloody Sabbath kann Temples nicht anstinken, aber es kratzt an der Schwelle 😉
    Die nächsten knapp 20 Minuten bleibt dann erstmal keine Zeit zum Verschnaufen, denn während der folgenden Songs tritt die Band richtig auf die Tube. Angefangen beim, in allen Belangen göttlichen und jahrelang als Konzert-Opener dienenden Take the Pace -hier blüht Randow so richtig auf. Es folgen Rock The Neighbours und Mr. President, welche beide Arschtrittnummern vor dem Herrn sind. Es gibt zwar kein einziges schwaches Victory Album, doch Temples Of Gold ist mit Sicherheit eine Sternstunde in der viel zu kurzen Band-Disko. Auf dem 90er Werk gibt es die Hannoveraner in Bestform zu bewundern.
    Eine Ballade gibts natürlich auch. Das mit edem so herllich kitschigen Titel versehene Fighting Back The Tears ist zwar kein schlechtes Liedchen, wird meinerseits aber auch gerne mal vorgeskippt, weil es halt doch nicht an Balladen-Klassiker wie Empty Rooms ranreicht und den Hörgenuss, je nach Tagesform, ein wenig beeinträchtigen kann.
    Gegen die flankierenden Stücke Break Away und The 9th Of November gibt es wiederum überhaupt nichts auszusetzen. Coole Gitarren, fantastische Refrains, super Gesang, tolles Songwriting – typisch Victory halt.

    Abgerundet wird dieses tolle Album mit der schon auf der Erstpressung enthaltenen Live-EP, welche auf der CD-Version aus den Klassikern More And More, Don’t Tell No Lies und Never Satisfied vom 89er Album besteht. Auf Vinyl bestand die EP sogar aus 6 Liedern. Aufgenommen wurden die Nummern während der 89er Tour in Los Angeles. Die Band, sowohl die Instrumentalfraktion als auch Fernando Garcia (heute bei Godiva), zeigen sich von ihrer besten Seite. Auch wenn Huhn der vielleicht bessere Sänger war, so besitzt sein Nachfolger ganz klar die besseren Entertainerqualitäten. Einer außergewöhlicher und sehr gelungener Abschluss eines herausragenden Albums. Nicht umsonst gehört dieses Scheibchen seit Release zu meinen absoluten Faves.

    Victory – Backseat Rider
    http://www.youtube.com/watch?v=Ct3h64DgA4U&feature=related

    Victory – Standing Like A Rock
    http://www.youtube.com/watch?v=EOfN4D98mO4&feature=related

    Victory – Hell And Back
    http://www.youtube.com/watch?v=2sUATq766PY&feature=related

    Victory – Take The Pace
    http://www.youtube.com/watch?v=zDiP4mLoPoo

    Victory – Rock The Neighbours
    http://www.youtube.com/watch?v=VYeQGbpU-C0&feature=related

    Es gibt kaum Bilder von der Truppe im Netz. Deshalb habe ich genommen, was ich kriegen konnte 🙂

    #5205655  | PERMALINK
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    Dekker Forth

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    grossartige Alben, vor allem Culture Killed The Native ist der hammer!

    --

    I just can't believe my ears, some music out these days The human factor has diminished, in oh so many ways
    #5205657  | PERMALINK
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    asgard1980

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    Abigor – Supreme Immortal Art
    [IMG]http://s14.directupload.net/images/120516/yo9l8h9b.jpg
    1998/ Napalm Records

    Line-Up:
    P.K. : Gitarre, Keys
    T.T. : Drums, Gitarre
    Silenius: Gesang

    Abigor aus Wien, in den 90er Jahren neben Summoning und Korova das Aushängeschild des österreichischen Black Metal. Gehts auf neueren Outputs eher progressiv zu, so wurde damals eher primitiver, roher Black Metal mit teils schönen Melodien und leichten Keyboardeinsätzen gespielt.

    Das 98er Album Supreme Immortal Art bildet da keine Ausnahme. Allerdings geht es auf dem 4ten Album für Abigor Verhältnisse schon recht druckvoll zur Sache, dafür allerdings weniger roh. Bereits mit dem ersten Track Satan In Me wird klar, um wen es sich auf diesem Album dreht: Dem Deibel persönlich. Das ganze Album ist im Midtempo bzw leichtem Uptempo eingespielt. In den Songs verstecken sich immer wieder Einspieler aus Filmen, so wie z.B. eine Szene aus Bram Stokers Dracula in dem Titeltrack. Zu erwähnen sein noch, dass dieses Album das letzte mit Silenius am Mikro ist, der vielen eher durch seinen Gesang bei Summoning bekannt sein dürfte.

    Für die Produktion zeigte sich wie auch schon auf den Vorgängerscheiben Georg Hrauda vom Tonstudio Hörnix in Wien verantwortlich. Was ich denke, ist dass vielen die Produktion bei den Abigor Platten zu dünn erscheint. Dies mag wohl am fehlenden Bass liegen. Allerdings denke ich eher, dass die Produktion so gewollt ist, da die Alben von u.a. Summoning wesentlich druckvoller waren/ sind, obwohl sie im selben Studio produziert wurden.

    Mein Fazit zu dieser Platte: Definitiv eine unterbewertete Band und auch unterbewertetes Album. Wer ältere Abigor mag, kann getrost zugreifen. Wer lediglich die letzten beiden Alben der Band sein Eigen nennt, bzw kennt, sollte erst einmal reinhören, da die alten Abigor bis auf 2 Bandmitglieder und dem Genre Black Metal nichts mit den letzten beiden Alben zu tun haben. Alles in Allem 7,5/ 10

    Anspieltipps:

    Satan In Me:
    http://www.youtube.com/watch?v=OIhov4hyWlE

    Supreme Immortal Art
    http://www.youtube.com/watch?v=2yxckbcGaJo

    Exhausted Remnants
    http://www.youtube.com/watch?v=fDZg_qBJQGU

    --

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    #5205659  | PERMALINK
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    Hellcommander

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    Perfekt – gut geschrieben :). Ich besitze noch nicht alle Platten von Abigor und stelle fest, dass ich hier in nächster Zukunft etwas nachholen werde 🙂

    #5205661  | PERMALINK
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    asgard1980

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    Beiträge: 3,483

    Mir gefällt die Platte.

    Aber auch deren Nachfolger Channelling The Quintessence Of Satan solltest du mal antesten. Vll noch die Satanized.

    --

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    #5205663  | PERMALINK
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    Musicafficionado

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    Beiträge: 120

    Diese ABIGOR scheinens mit dem Teufel zu haben, im Gegenzug empfehle ich „In God We Trust, Inc.“ von den DEAD KENNEDYS…

    --

    #5205665  | PERMALINK
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    asgard1980

    Registriert seit: 21.08.2010

    Beiträge: 3,483

    So nach dem ganzen Dummsülz hier mal wieder ne Empfehlung von mir.

    Mitte der 90er Jahre war der Black Metal noch recht im Underground verwurzelt. Megaseller wie heute gab es noch nicht wirklich. Allerdings gab es schon Bands mit größerer Fanbase zu dieser Zeit. Bands wie Cradle Of Filth, Dimmu Borgir oder Satyricon. Dass allerdings auch Ancient aus Norwegen zu dieser Zeit zu den verkaufsstärksten Black Metal Bands zählten, dürfte doch eher verwundern. Konnte die Band um Aphazel doch mit dem Vorgänger Svartalvheim und der EP Det Glemte Riket beachtliche Erfolge erzielen. So verwundert es auch nicht, dass die Band 1996 einen Vertrag bei Metal Blade unterschrieb. Black Metal Bands stehen bei Metal Blade nur vereinzelt bis gar nicht unter Vertrag. Im selben Jahr noch wurde das zweite reguläre Album „The Cainian Chronicle“ veröffentlicht.

    [IMG]http://s14.directupload.net/images/120811/jiixyxhg.jpg
    Metal Blade, 1996

    Line-Up:
    Aphazel: All Guitars, Bass und Keys
    Lord Kaiaphas: Vocals, Drums
    Kjetil: Drums
    Kimberly Goss: Vocals, Keys

    Den EInstieg in das Album macht das über 2 Minütige Keyboard-Instrumental Ponderous Monnlighting, ehe mit dem „Titeltrack“ losgelegt wird. Im Grunde genommen handelt es sich hierbei um die drei Songs „The Curse“, „Lillith´s Embrace“ und „Disciplines Of Caine / Zillah And The Crone“ zusammengefasst werden. Zu Lilith´s Embrace wurde sogar ein Video gedreht, welches ab und an auf MTV lief (in meinen Augen allerdings eher affig) Dafür ist aber die Musik um so besser.

    http://www.youtube.com/watch?v=Cp4ZtZNMlBg

    Geboten wird symphonischer Black Metal der in Richtung alte Cradle Of Filth (The Principle Of Evil Made Flesh und Vempire) geht. Die Songs variieren zwischen langsamen und mittlerem Tempo. Blastpassagen findet man eigentlich nicht, bzw nur selten. Immer wieder werden die Songs durch weiblichen Gesang aufgelockert. Für die Keyboards und auch den weiblichen Gesang zeigt sich eine gewisse Kimberly Goss verantwortlich, die nach diesem Album die Band verlässt um Sinergy zu gründen. Als Produzent zeigt sich Dan Swanö (ex Edge Of Sanity/ Infestdead) verantwortlich. Kurzum ein Album, welches ich jedem Freund von Bands wie alten Cradle Of Filth, Dimmu Borgir oder Satyricon empfehle. Leider kann man dies von den Nachfolgeplatten nicht immer sagen.

    http://www.youtube.com/watch?v=R68wnOcM7HY

    http://www.youtube.com/watch?v=OxCLT1SrGMQ

    http://www.youtube.com/watch?v=rYYjsMAZlEA

    --

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