Eigene Lyrics oder Gedichte

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  • #397497  | PERMALINK

    fuscous

    Registriert seit: 22.05.2004

    Beiträge: 631

    Heisst du etwa Anna?

    --

    #397499  | PERMALINK

    Anna.

    Registriert seit: 31.12.2004

    Beiträge: 10,446

    fuscousHeisst du etwa Anna?

    Ja, ich heiß Anna.

    #397501  | PERMALINK

    blue_evilness

    Registriert seit: 09.12.2003

    Beiträge: 1,682

    Schwaches Fleisch
    (geschrieben von Stina)

    Verhasster Leib, der du meinen Geist umschliesst
    Engst ihn ein, hinderst sein Sein
    Schwaches Fleisch, das du bist – sterblich, endlich
    Dein Schmerz – Pein für meine Seele

    Fühle die Klinge, die dich streift
    Brennender Schnitt – süss, verzehrend
    Der schmale Grat zwischen Liebe und Hass
    Ich treibe ihn in dich – in mich selbst

    Liquide Vergänglichkeit tropft dickflüssig aus meinen Adern
    Roter Saft – der Wein des Seins
    Verlass meinen Körper, reinige meine Seele
    Will Freiheit, niemehr gefesselt sein

    Kluft schlage dich noch etwas tiefer
    Ebne dem roten Strom seinen Weg
    Ich will spüren, wie er meinen Leib verlässt
    Trocken brennende Adern – das Zeichen der Zeit

    Du schwacher Leib – gib nun endlich auf
    Ich fühle dich dahin sinken
    Nichts hält mich nunmehr – frei werd ich sein
    Entledigt aller Fesseln und Ketten

    --

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    #397503  | PERMALINK

    AbCo

    Registriert seit: 22.05.2004

    Beiträge: 2,739

    Amok

    Den Mutterleibe aufgefetzt
    durch Qualen auf die Welt gekommen
    sogleich das Mundwerk eingesetzt
    hat man deinen Schrei vernommen

    Schon früh hast du die Welt erkannt
    Nur die Stärke deiner Willen
    Du hast dies einfach „Gott“ genannt
    Im Traum, da willst du Menschen killen

    Du weißt nicht recht, weshalb du lebst
    Aus Gier willst‘ deshalb sterben
    Auch wenn du nur den Tod anstrebst
    wirst du dein Wohl verderben

    Das Gewehr liegt nun in Anschlag
    Bereit die Schul‘ zu stürmen
    Blutmassaker am Vormittag
    Am End‘ durch Suizid türmen

    Gedärme sausen durch den Raum
    Schmerzensschreie überall
    Die Leichen, rot, erkennt man kaum
    Im eig’nen Kopf der letzte Knall

    ———

    Ich weiß… volelr Klischees…. nich so toll……. aber n Anfang! 8)

    --

    Pingu-Kot in your FAYCE, bitch!
    #397505  | PERMALINK

    leererblick

    Registriert seit: 07.11.2004

    Beiträge: 642

    blue_evilnessSchwaches Fleisch
    (geschrieben von Stina)

    Verhasster Leib, der du meinen Geist umschliesst
    Engst ihn ein, hinderst sein Sein
    Schwaches Fleisch, das du bist – sterblich, endlich
    Dein Schmerz – Pein für meine Seele

    Fühle die Klinge, die dich streift
    Brennender Schnitt – süss, verzehrend
    Der schmale Grat zwischen Liebe und Hass
    Ich treibe ihn in dich – in mich selbst

    Liquide Vergänglichkeit tropft dickflüssig aus meinen Adern
    Roter Saft – der Wein des Seins
    Verlass meinen Körper, reinige meine Seele
    Will Freiheit, niemehr gefesselt sein

    Kluft schlage dich noch etwas tiefer
    Ebne dem roten Strom seinen Weg
    Ich will spüren, wie er meinen Leib verlässt
    Trocken brennende Adern – das Zeichen der Zeit

    Du schwacher Leib – gib nun endlich auf
    Ich fühle dich dahin sinken
    Nichts hält mich nunmehr – frei werd ich sein
    Entledigt aller Fesseln und Ketten

    Das ist verdammt gut 😯

    --

    Leererblick kann auch anders.
    #397507  | PERMALINK

    fuscous

    Registriert seit: 22.05.2004

    Beiträge: 631

    leererblick

    blue_evilness

    Schwaches Fleisch
    (geschrieben von Stina)

    Verhasster Leib, der du meinen Geist umschliesst
    Engst ihn ein, hinderst sein Sein
    Schwaches Fleisch, das du bist – sterblich, endlich
    Dein Schmerz – Pein für meine Seele

    Fühle die Klinge, die dich streift
    Brennender Schnitt – süss, verzehrend
    Der schmale Grat zwischen Liebe und Hass
    Ich treibe ihn in dich – in mich selbst

    Liquide Vergänglichkeit tropft dickflüssig aus meinen Adern
    Roter Saft – der Wein des Seins
    Verlass meinen Körper, reinige meine Seele
    Will Freiheit, niemehr gefesselt sein

    Kluft schlage dich noch etwas tiefer
    Ebne dem roten Strom seinen Weg
    Ich will spüren, wie er meinen Leib verlässt
    Trocken brennende Adern – das Zeichen der Zeit

    Du schwacher Leib – gib nun endlich auf
    Ich fühle dich dahin sinken
    Nichts hält mich nunmehr – frei werd ich sein
    Entledigt aller Fesseln und Ketten

    Das ist verdammt gut 😯

    Naja.. Etwas schlicht und langweilig geschrieben.. Ausserdem ist die Idee nicht gut.. *gähn

    --

    #397509  | PERMALINK

    blue_evilness

    Registriert seit: 09.12.2003

    Beiträge: 1,682

    fuscous

    leererblick

    Das ist verdammt gut 😯

    Naja.. Etwas schlicht und langweilig geschrieben.. Ausserdem ist die Idee nicht gut.. *gähn
    Wieso, welshalb, warum ?

    --

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    #397511  | PERMALINK

    leererblick

    Registriert seit: 07.11.2004

    Beiträge: 642

    fuscous

    leererblick

    Das ist verdammt gut 😯

    Naja.. Etwas schlicht und langweilig geschrieben.. Ausserdem ist die Idee nicht gut.. *gähn
    Also über dieses Thema kann man sich weis Gott dumm und dusselig schreiben…. Langweilig geschrieben? … was verstehtst du unter langweilig… soll man bei dem Thema etwa irgendwelche aufregenden Stellen einbauen? Je schlichter und grauer der Text gehalten is , destso besser…. oder verzweifelt, dass is auch ne möglichkeit…

    --

    Leererblick kann auch anders.
    #397513  | PERMALINK

    fuscous

    Registriert seit: 22.05.2004

    Beiträge: 631

    Naja es gibt keine Strophenform, kein Metrum, keine Reime, kaum vorhandene Stilmittel lassen das Gedicht träge, langweilig und schlicht erscheinen.. Viele Kommas und Bindestriche behindern den Lesefluss, Satzzeichen haben meiner Meinung nach überhauptnichts in Gedichten zu suchen, höchstens dann, wenn es unumgänglich ist.
    Ich erlaube mir einmal zu behaupten der Verfasser ist ein deprimierter Teenager.. Was solls, wir haben alle mal so angefangen.

    Post Scriptum: Ich meine das nicht böse.

    --

    #397515  | PERMALINK

    fuscous

    Registriert seit: 22.05.2004

    Beiträge: 631

    leererblickJe schlichter und grauer der Text gehalten is , destso besser….

    Sehr poetisch, sehr lyrisch..

    --

    #397517  | PERMALINK

    blue_evilness

    Registriert seit: 09.12.2003

    Beiträge: 1,682

    fuscousNaja es gibt keine Strophenform, kein Metrum, keine Reime, kaum vorhandene Stilmittel lassen das Gedicht träge, langweilig und schlicht erscheinen.. Viele Kommas und Bindestriche behindern den Lesefluss, Satzzeichen haben meiner Meinung nach überhauptnichts in Gedichten zu suchen, höchstens dann, wenn es unumgänglich ist.
    Ich erlaube mir einmal zu behaupten der Verfasser ist ein deprimierter Teenager.. Was solls, wir haben alle mal so angefangen.

    Post Scriptum: Ich meine das nicht böse.

    Pas de probleme ! Genau solch eine Erläuterung wollte ich ja haben.

    Das Gedicht habe ich geschrieben … ist noch gar nicht so lange her. Und es hat auch ncihts mit depressivem Teenagertum zu tun, denn eher mit dem Versetzen in die Gedankenwelt eines Lebensmüden.

    Ich hasse Reime, ich finde sie einschränkend, von daher bevorzuge ich das freie Versmaß. Früher habe ich auch gereimt, bin aber schnell davon ab, da sich mir ein Aufbau mit Gedankenstrichen und Kommas weitaus spannender gestaltete, sofern man sie richtig liesst und die entstehenden Pausen auch als solche nutzt.
    Vielleicht sollte man dieses Gedicht erst einmal vom Schreiber vorgelesen bekommen, damit es richtig wirkt.

    Deins „Anna“ finde ich recht holprig. Man merkt, dass es erarbeitet, konstruiert ist. Rein optisch erinnert es mich sogar an dadaistische Werke, nur mit realen Worten und nicht ganz so abgefahren.

    --

    Ring of Metal Protzen Open Air People talking without speaking People hearing without listening
    #397519  | PERMALINK

    fuscous

    Registriert seit: 22.05.2004

    Beiträge: 631

    blue_evilness
    Ich hasse Reime, ich finde sie einschränkend, von daher bevorzuge ich das freie Versmaß. Früher habe ich auch gereimt, bin aber schnell davon ab, da sich mir ein Aufbau mit Gedankenstrichen und Kommas weitaus spannender gestaltete, sofern man sie richtig liesst und die entstehenden Pausen auch als solche nutzt.

    Reime sind einschränkend? Das habe ich ja noch nie gehört.. Ich denke sie unterstreichen, und machen das gedicht viel interessanter!
    Ausserdem kann man Pausen auch anders machen. Striche und Kommas sind unpoetisch, ich persönlich mag das garnicht!

    blue_evilness
    Deins „Anna“ finde ich recht holprig. Man merkt, dass es erarbeitet, konstruiert ist. Rein optisch erinnert es mich sogar an dadaistische Werke, nur mit realen Worten und nicht ganz so abgefahren.

    Wieso holprig? Im Gegenteil, das Gedicht ist fliessend! Weshalb erinnert es rein optisch an dadaistische Werke?
    Ich denke Gedichten sollte man es ansehen, dass sie erarbeitet und konstruiert sind; schliesslich heisst es ja ge“dicht“ete Sprache.

    --

    #397521  | PERMALINK

    Regen666

    Registriert seit: 27.11.2004

    Beiträge: 807

    blue_evilnessSchwaches Fleisch
    (geschrieben von Stina)

    Verhasster Leib, der du meinen Geist umschliesst
    Engst ihn ein, hinderst sein Sein
    Schwaches Fleisch, das du bist – sterblich, endlich
    Dein Schmerz – Pein für meine Seele

    Fühle die Klinge, die dich streift
    Brennender Schnitt – süss, verzehrend
    Der schmale Grat zwischen Liebe und Hass
    Ich treibe ihn in dich – in mich selbst

    Liquide Vergänglichkeit tropft dickflüssig aus meinen Adern
    Roter Saft – der Wein des Seins
    Verlass meinen Körper, reinige meine Seele
    Will Freiheit, niemehr gefesselt sein

    Kluft schlage dich noch etwas tiefer
    Ebne dem roten Strom seinen Weg
    Ich will spüren, wie er meinen Leib verlässt
    Trocken brennende Adern – das Zeichen der Zeit

    Du schwacher Leib – gib nun endlich auf
    Ich fühle dich dahin sinken
    Nichts hält mich nunmehr – frei werd ich sein
    Entledigt aller Fesseln und Ketten

    Verdammt gut.

    Erinnert mich an die Lyrics von NAGELFAR!

    --

    #397523  | PERMALINK

    blue_evilness

    Registriert seit: 09.12.2003

    Beiträge: 1,682

    @ fuscous

    Is ja okay 😉
    Du dichtest wohl mehr, als ich. Bei mir ist das reine Emotion, bzw. die Erstellung einer Gedankenwelt.
    Holprig empfinde ich „Anna“, da es eine sehr eigenwillige Sprache ist … es ist konstruiert, nicht dem normalen Sprchgebrauch entsprechend … was nicht negativ sein soll. Das ist meine reine subjektive Empfindung. Ich persönlich bin halt kein Freund dieser Dinge. Was den Reim miteinschliesst … er engt mich ein, da man zu sehr darauf achten muss. Lyrik ist für meinen Gebrauch reine Gefühlsdarstellung … einen anderen Anspruch stelle ich gar nicht.

    Die „optische“ Erinnerung an den Dadaismus kommt aus den vielen kurzen Worten und der nicht vorhandenen Satzstruktur.
    Man könnte demzufolge auch sowas schreiben:

    Ahl bluuhm ahl
    kra wöhlme kra
    krulme ko rahl
    as luumsre sa

    Da hätte ich nen Kreuzreim … und es wär äusserst dadaistisch, da es auch noch wie ein Rechteck aussieht 😉

    --

    Ring of Metal Protzen Open Air People talking without speaking People hearing without listening
    #397525  | PERMALINK

    captivity23

    Registriert seit: 16.01.2004

    Beiträge: 163

    Es sind doch sehr fragwürdige Zeiten

    in denen sich die Persönlichkeit oft zu teilen scheint,

    doch da jede Reise ihr Ende findet

    und jeder Irrweg in EINE Richtung entschwindet,

    wird Ruhe und Weisheit die Kraft in sich bergen

    weder hinter steinernen Mauern,

    noch in gläsernen Särgen….

    --

    som en ond truende skygge... LEICHENBESEITIGUNGKOMMANDOLEITERIN der SONDschen ARMY 1.und ewige Peitschenschwingerin im VEREIN DER EHRENWERTEN, BLUTGIERIGEN KUHJÄGER
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