Jahressampler 2014

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  • #6985979  | PERMALINK
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    SirMetalhead
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    Dr. JonesGenau so macht man es auch. Und der von Tenalach wurde ja auch noch nicht bearbeitet, also passt es ja.

    InFiction hat schnell reagiert – alles kluge Burschen :haha:

    #6985981  | PERMALINK
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    InFiction

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    SirMetalheadInFiction hat schnell reagiert – alles kluge Burschen :haha:

    Eine echte intellektuelle Herausforderung. :haha:

    Teil 2 ist online.

    #6985983  | PERMALINK
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    Gekochtes fuer Tiere

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    Ich werd meinen Senf zu den Stücken abgeben, wenn der letzte Teil deiner Review online ist. Hatte nach dem ersten Teil schon die Befürchtung, gar keinen Volltreffer landen zu können, aber Morrissey und Lantlôs konnten den Punkteschnitt ja schon mal etwas heben 😀

    Der erste Teil meiner Review zu Sanctus‘ Sampler kommt dann auch entweder heute Abend, oder morgen. Je nachdem, wann ich die passenden Worte finde.. 😉

    --

    #6985985  | PERMALINK
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    InFiction

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    Der dritte und letzte Teil ist da.

    #6985987  | PERMALINK
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    SirMetalhead
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    Drum möchte ich das Fazit versöhnlich gestalten: Sólstafir spielen Post Rock für Leute, die keinen Post Rock mögen. Ich aber mag das Genre.

    schön gesagt. Kann zwar die Wahrheit bzw. Berechtigung der Aussage nicht wirklich bewerten, weil ich sowohl im PostRock als auch bei Sólstafir* ziemlich unerfahren bin, aber die Formulierung ist gut. Insgesamt sehr schön geschrieben – hat Spaß gemacht, zu lesen. Hab aufgrund der Beschreibung in die ein oder anderen Sachen reingehört.

    * Werd jetzt mal bei den frühen Werken anfangen.

    #6985989  | PERMALINK
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    InFiction

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    SirMetalheadschön gesagt. Kann zwar die Wahrheit bzw. Berechtigung der Aussage nicht wirklich bewerten, weil ich sowohl im PostRock als auch bei Sólstafir* ziemlich unerfahren bin, aber die Formulierung ist gut. Insgesamt sehr schön geschrieben – hat Spaß gemacht, zu lesen. Hab aufgrund der Beschreibung in die ein oder anderen Sachen reingehört.

    * Werd jetzt mal bei den frühen Werken anfangen.

    Freut mich zu hören, danke.
    War eine willkommene Abwechslung neben den letzten Zügen der Masterthesis. :haha:

    #6985991  | PERMALINK
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    xTOOLx

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    Puh. Kein Titel hat mehr als 5 Punkte bekommen. Was für nen Schlag ins Gesicht 🙁

    Der Bohren Song zerrissen… dabei ist es ein absolut atmosphärisches Stück Musik. Nunja.

    Richtig hart hat es dann „The Gaslight Anthem“ und „La Dispute“ erwischt. Mit so wenigen Worten einfach abgespeisst…..

    Welch ein Spass 😆

    P.S. Habe die nächsten Reviews reineditiert.

    #6985993  | PERMALINK
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    Inaktiv

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    Deine Lakaien hast du ja auch ziemlich abgefrühstückt mit wenigen Worten….

    --

    #6985995  | PERMALINK
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    xTOOLx

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    Mehr als 2 Sätze 😉

    Ich will gar nicht rumheulen. Ist ja gar kein Problem. Finde es nur „komisch“ das der komplette Sampler so ziemlich durchgerasselt ist.

    #6985997  | PERMALINK
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    attoparsec
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    xTOOLxPuh. Kein Titel hat mehr als 5 Punkte bekommen. Was für nen Schlag ins Gesicht 🙁

    Der Bohren Song zerrissen… dabei ist es ein absolut atmosphärisches Stück Musik. Nunja.

    Richtig hart hat es dann „The Gaslight Anthem“ und „La Dispute“ erwischt. Mit so wenigen Worten einfach abgespeisst…..

    @Punkte: sorry, aber… mehr ging beim besten Willen nicht. Ich bin generell etwas wählerisch, manchen Bands, die vom Stil her eigentlich passen sollten, kann ich einfach nichts abgewinnen. Oder die machen durch z.B. eine imho unpassende Stimme den Song fast kaputt, siehe ‚Have a nice life‘. Aber es geht ja auch nicht darum, möglichst viele Punkte zu sammeln, sondern seine persönliche Auswahl zu präsentieren. Manchmal erwischt man ein passendes Gegenüber, dieses Mal halt nicht.

    @Bohren: Atmosphäre schön und recht, aber bei dem passiert halt gar nix. Prima zum Einschlafen 😉

    @Gaslight und Dispute: naja, wenn man mit einem Titel nix anfangen kann… 😐 Ersterer ist für mich wie Radiomucke; La Dispute sind laut Wikipedia eine Post-Hardcore-Band – aha? Hab mal in ein paar Titel reingehört, aber das ist nicht das, was ich von Post-Hardcore erwarte, und ‚Woman‘ war halt einfach nix.

    Hast halt einfach den Falschen erwischt 😉

    --

    Auge um Auge lässt die Welt erblinden There's class warfare, all right, but it's my class, the rich class, that's making war, and we're winning.
    #6985999  | PERMALINK
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    xTOOLx

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    Wie gesagt: alles gut. Wenigstens nen bisschen Diskussionsstoff da.
    Ja, auf der neuesten La Dispute Platte wurde schon etwas andere Musik gespielt als bisher.
    Gleiches gilt für Pianos Become The Teeth.

    #6986001  | PERMALINK
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    Sanctus

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    @ Gekochtes für Tiere

    Erstmal danke für deine Reviews! Dann bin ich ja erstmal erleichtert, dass der Anfang zumindest ganz gut gepasst hat, danach wirds glaube ich noch etwas schwerer 😉


    Chaos Moon ist ein Soloprojekt des Krieg-Gitarristen. Ich bilde mir ein, man hört das den beiden Tracks auch an, dass der gleiche an der Gitarre steht. Ansonsten hat er auch noch zwei andere Projekte:

    http://bandcamp.fallenempirerecords.com/album/sk-phe
    http://esotericabm.bandcamp.com/

    Hier noch eine EP, die es kostenfrei von Chaos Moon gibt: https://plastikmusik.bandcamp.com/album/the-ouroboros-worm
    Das neue Krieg-Album ist sehr abwechslungsreich geworden, der Track sticht aber schon sehr heraus, nicht zuletzt wegen der Melodie.

    Das neue Execration-Album habe ich mir eig. nur wg. des Covers angehört und wurde ziemlich schnell von der Qualität überzeugt. Eine sehr doomige Version von Death Metal. Die anderen Tracks sind nicht minder stark. Kann auch komplett auf Bandcamp gestreamt werden: https://duplicaterecords.bandcamp.com/album/morbid-dimensions

    Die Kritik bei Fatalism kann ich schon nachvollziehen. Mir gefällt aber gerade der Gesang dort sehr gut, dass gibt dem Song eine unglaubliche Monotonie. War auch eher eine Zufallsentdeckung über Bandcamp die es mir irgendwie angetan hat. Definitiv nicht jedermanns Sache.

    Earth habe ich selbst erst vor kurzem für mich Entdeckt und dann auch relativ schnell den Backkatalog gekauft. Das neue Album sticht schon sehr durch seinen Gesang heraus, aber gerade die Instrumental-Songs sind sehr stimmungsvoll und gerade für eine nachdenkliche Zeit sehr gut geeignet. Ein Anspieltipp wird da sehr schwer, mir gefallen die beiden Vorgänger-Alben auch recht gut:

    --

    Exterminate!
    #6986003  | PERMALINK
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    Gekochtes fuer Tiere

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    Dann mal der längst versprochene, aber aus Zeit- und Gesundheitsgründen nicht eher abgegebene Senf zu InFictions Bewertung. Danke auf jeden Fall für die ausführlichen Bewertungen. Auch wenn sich unsere Eindrücke da naturgemäß nicht immer decken, hat’s jeder Zeit Spaß gemacht, deine Eindrücke zu lesen. Nur über das grimmige Corpsepaint und den Patronengurt müssen wir uns nochmal unterhalten 😉

    Das Dornenreich-Album ist für mich ein richtiges Meisterwerk geworden, dem man eigentlich absolut Unrecht tut, wenn man einen Titel daraus entfernt und gesondert betrachtet, aber ich fand’s als Opener einfach zu perfekt, um es nicht zu berücksichtigen. Den Vorwurf, dass das Lied zu lang ist, kann ich zwar grundsätzlich nachvollziehen, aber mich hat’s nie gestört. Ich genieße wirklich jeden Ton des Liedes. Wenn du mal wirklich Zeit und auch Lust hast, dich auf das Album einzulassen, dann kann ich dir nur dazu raten. Die Zeit wird dabei aber auch wirklich groß geschrieben, denn die braucht das Album, um in all seinen Facetten zu wirken und zu wachsen.

    Den Ohrwurmfaktor von The Whistleblowers musstest du ja auch schon leidig erfahren 😉 absurd melodiös für Laibachsche Verhältnisse, aber irgendwie hat die Nummer es mir total angetan. Fun Fact: Laibach live waren wohl so ziemlich das abgedrehteste, was mir dieses Jahr untergekommen ist.

    Primordial hat bei mir auch lange gebraucht, um zu zünden, aber dann war es wohl Liebe auf den ca. 28. Blick. Das lag allerdings nicht am Gesangsstil von Allen Averill, denn den fand ich schon immer verdammt groß. Ich kann verstehen, dass man das nicht mögen kann, aber für mich persönlich ist er stimmlich mit das Beste, was man momentan im Metal hören kann. Der Rest vom Album ist für Primordial solide Kost (was für andere Bands mMn trotzdem ein unerreichbares Level ist), mir fehlte dieses Mal leider ein Hit der Klasse „Death Of The Gods“. Trotzdem wollte ich einen Titel des Albums auf dem Sampler unterbringen. Ob dies auch passiert wäre, wenn das Album nicht so frisch im Kopf gewesen, sondern bereits im Frühjahr veröffentlich worden wäre, muss ich allerdings selbst offen lassen.

    Das neue Broilers-Album ist in meinen Augen auch tatsächlich ein Pop-Album mit stellenweise punkigem Einschlag geworden. Da ich mit gut gemachter Popmusik aber kein Problem habe und außerdem auch einfach ein kleiner Fanboy bin, hat mich das nicht sonderlich gestört, da ein paar richtige Perlen dabei sind. Das Stück hatte dieses Jahr auch eine gewisse persönliche Bedeutung für mich. So pathetisch der Text auch sein mag, das will ich nicht mal bestreiten. Je nachdem, wie offen du Ska, Punk bzw. Oi! gegenüber stehst, könntest du in der Diskographie der Broilers allerdings durchaus was für dich finden.

    Fäulnis polarisieren natürlich. An denen schätze ich allerdings das, was ich auch an Lifelover so schätze: Da wird gar nicht erst versucht, pseudopoetische Lyrikgebilde aufzubauen, sondern „von der Lung uff die Zung“ einfach gesagt, was einen anpisst. Nichts für jeden, aber mir gefällt sowas. Musikalisch weiß darüber hinaus die Mischung aus Black Metal und Punk-Attitüde zu gefallen. Daher kann ich nur zustimmen, für Puristen ist das alles in allem wirklich überhaupt nichts, aber so einer bin ich auch nicht.

    Kall sind der Phönix aus Lifelovers Asche, ja. Mussten daher für mich einfach mit auf den Sampler. Den Produktionsaspekt kann ich durchaus verstehen, aber für mehr scheint es momentan wirklich an finanziellen Mitteln zu fehlen, was sehr schade ist. Dass sich auch nach dem Verlust von Jonas noch wirklich kreative Köpfe unter den Musikern befinden, zeigt das Lied ziemlich deutlich, deswegen ist meine Wahl auch speziell auf die Nummer gefallen. Ich hoffe, dass sich Prophecy der verbliebenen Jungs wieder annimmt, damit auch eine ordentlichere Produktion möglich ist. Nichts desto trotz: Selbst wenn ich kein Lifelover-Tattoo auf dem Unterarm hätte, wäre ich äußerst gespannt, wo die Reise von Kall noch hin geht.

    Die Wahrheit bei Harakiri For The Sky liegt wohl dazwischen, ich würde es als Post Black Metal bezeichnen, hatte aber schon immer meine Probleme damit, stilistische Grauzonenbands in eine Schublade einzuordnen. Was bleibt ist die für mich vielleicht größte Neuentdeckung des Jahres. Ich hab mich beim ersten Hören in die Band verliebt. Schade, dass der Track dich nicht überzeugen kann, aber auch hier würde ich dir empfehlen, dem kompletten Album einmal einen Durchlauf zu gönnen. Wenn dich auch das restliche Album nicht überzeugen kann, hast du wenig verloren, wenn der Funke doch überspringen sollte dafür mMn aber verdammt viel gewonnen.

    Zu Slipknot hast du eigentlich weitestgehend alles gesagt. Ich hätte nicht gedacht, dass Slipknot im Jahre 2014 noch einmal so angepisst klingen könnten, von daher hat mich der Track ziemlich schnell in seinen Bann gezogen. Das restliche Album ist solide Kost und hat seine Highlights, genau wie die anderen Slipknot-Alben, von denen ich noch keines durchgängig wirklich grandios fand, dafür aber auch keines durchgängig langweilig. Will nicht so weit gehen, sie als Durchschnittsband zu bezeichnen, aber live kickt mich das mehr, als auf Platte.

    Weiteren Senf gibt es entweder im Laufe des Abends, oder morgen, für’s Erste ist mir gerade aber etwas die Zeit davon gelaufen.

    --

    #6986005  | PERMALINK
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    Gekochtes fuer Tiere

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    Vielleicht werde ich im Laufe meiner Zeit hier lernen, keine unhaltbaren Zeitangaben mehr zu äußern.

    Ja, Morrissey. Ich war überrascht, dass der Mozz nochmal solch ein Hammer-Album raushauen könnte. Staircase At The University ist mMn sein bester Song seit seiner Zeit mit den Smiths. Auch hier kann ich nur mindestens einen Durchlauf seines aktuellen Albums World Peace Is None Of Your Business empfehlen. Gerade dieser auf den ersten Blick noch überladen wirkende Song zeigt für mich eines ganz klar: Morrissey hat gelernt, sich einem Song unterzuordnen, ohne die Hauptrolle in seiner Musik einzubüßen. Ich hoffe, dass der alte Querkopf nochmal eine Plattenfirma findet, die mit ihm umgehen kann.

    Dieser Lantlôs-Alcest-Vergleich trifft’s eigentlich hundertprozentig. Ich seh schon, da muss ich nicht erst anregen, dass du mal intensiver rein hörst 😉

    Ein Kumpel von mir meinte, Pale Communion ist das Album geworden, dass Heritage hätte werden sollen. Kann ich so unterschreiben. War fast schon überrascht, wie sehr mich das Album begeistern konnte, nachdem ich mit Heritage heute noch nicht warm werd. Gespannt bin ich auch jetzt schon, wie künftige Alben aussehen werden. Die Setlist des Konzerts dieses Jahr in München war jedenfalls absolut großartig und das Konzert als Ganzes eines meiner absoluten Jahreshiglights.

    Ich muss zugeben, dass ich im Postrock längst nicht so bewandert bin, wie ich es gerne wäre. Ob ich Sólstafir dieses Jahr deshalb so richtig lieben gelernt hab? Keine Ahnung, ich hab mich jedenfalls schon beim ersten Hören komplett in Ótta und speziell die hier vorliegende Nummer verliebt.

    Nun, dir bleibt immer noch der Pissecocktail übrig, nicht wahr? 😀 Die CSB3 spaltet das Fanlager ja ziemlich. Es fällt mir schwer, das Album mit dem Vorgänger zu vergleichen, da es für mich einfach anders ist. Anders, aber gut. Auch wenn ich dir insofern zustimmen muss, dass es mich doch stört, dass jeder Track nach dem selben Schema abläuft. Da waren auf der CSB2 die Solotracks bzw. das Feature mit K.I.Z. und Massimo noch eine willkommene Abwechslung. Nichts desto trotz: Wenig im Deutschrap macht mir so viel Spaß, wie die Wohnwagensiedlung.

    Ich muss ehrlich sagen, dass ich mich bisher noch nie so wirklich mit Behemoths Frühwerk auseinander gesetzt hab. The Satanist ist im Endeffekt auch ihr erstes Album, das ich mir wirklich gekauft hab. Schau mir das Live auch wesentlich lieber an, als es auf Platte zu hören, aber gerade die Nummer hier lädt mich zum Immer-Und-Immer-Wieder-Hören ein.

    Vermutlich könnte ich zum Abschluss des Samplers eine mehrseitige Ode schreiben. Alcest ist momentan meine liebste noch aktive Band, sowohl mit ihrem neuen, unmetallischen Album, als auch mit ihren Live-Shows. Délivrance ist für mich nicht weniger als ein Monolith, der sich über quasi alles, was musikalisch in den letzten ~20 Jahren passiert ist erhebt. Und glaub mir, so klingt’s, wenn ich versuche ohne Pathos über das Stück zu reden. Das Einzige, was mich musikalisch mehr berührt, als die zweite Hälfte dieser Nummer, die mir so oft die Tränen in die Augen getrieben hat, sind vermutlich die letzten 3 Minuten von Pink Floyds High Hopes. Doch nicht nur Délivrance, das ganze Album hat mein Herz im Sturm erobert. Und ja, ich bin ein kleiner Neige-Fanboy.

    —-

    So viel dazu. Eigentlich sind 15 Stücke viel zu wenig, es hätte noch einiges gegeben, was ich liebend gerne auf den Sampler gepackt hätte und was wohl dafür gesorgt hätte, dass der Patronengurt eher zur Baggy-Pants wird, denn gerade meine Vorliebe für Deutschen Rap kommt hier quasi überhaupt nicht zur Geltung. Daher hier mal noch ein paar Titel, die letztlich mehr oder weniger knapp gescheitert sind:

    Haftbefehl ft. Marteria – Ich rolle mit meinem Besten
    Degenhardt – Weiß & Katholisch
    Hiob & Morlockk Dilemma – Kapitalismus Jetzt!
    INVSN – Down In The Shadows
    Johnny Cash – She Used To Love Me A Lot
    Killer Be Killed – Wings Of Feather And Wax
    Maeckes – Hotelzimmerromantik

    Vielleicht hätte ja noch was davon meinen Punkteschnitt gehoben 😉

    --

    #6986007  | PERMALINK
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    InFiction

    Registriert seit: 21.06.2009

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    Gekochtes für TiereVielleicht hätte ja noch was davon meinen Punkteschnitt gehoben 😉

    Vermutlich nicht, die Liste ist ebenso zwiespältig wie der Sampler. :haha:
    Jedenfalls Danke für die umfangreichen Kommentare, hat Spaß gemacht.

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