Ljós í Storm vs. SirMetalhead

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  • #99091  | PERMALINK
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    …und weils so nett war, gleich noch ne Runde 🙂

    Ich bekomme allerlei Black Metal gegen eine Mischung aus US Power Metal und unkitschigem Pagan Metal.

    SirMetalheads Sampler für Ljós í Storm

    Aaskereia – Der boshafte Geist
    Cage – Eyes Of Obsidian
    Crescent Shield – Burn With Life
    Elite – Aerolos
    Heimdalls Wacht – Wanderer unter den Sternen
    Heir Apparent – Tear Down The Walls
    Jag Panzer – Generally Hostile
    Liege Lord – Master Control
    Månegarm – Havets Vargar
    Omen – Death Rider
    Savage Grace – Bound To Be Free
    Schattenvald – Rot vor Hass glüht’s im Gebirg
    Thyrfing – Angestens Hogborg
    Trimonium – Of False Friends
    Wodensthrone – Those That Crush The Roots Of Blood


    Ljós í Storms Sampler für SirMetalhead
    Blasphemophagher – Vengeance From Nuclear Abyss
    Craft – I Want To Commit Murder
    Cruel Force – Victim Of Hellfire
    Drowning the Light – Lucifer, He Who Lights My Path
    Erazor – Dust Monuments
    Hetroertzen – Endless Light
    Hic Iacet – Mahakala
    Krieg – Black Ash Snowfall
    Leviathan (Swe) – A Timeless Darkness
    Mütiilation – The Ugliness Inside
    Oder Of Leviathan – I Do Not Belong In This World
    Sampler für SirMetalhead.rar
    Striborg – Dwelling in the Fullmoon Forests
    Urfaust – Unter Töchtern der Wüste
    Xasthur – Bleak Necrotic Paleness
    Young and in the Way – Betrayed By Light

    #7006081  | PERMALINK
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    Ljos i Storm

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    Aus SirMetalhead wird hier bald wohl SirBattlehead, wenns so weiter geht 😆
    Habe den Sampler bereits einmal durchgehört, morgen gehts dann an die ersten Reviews.

    --

    »It dominates the summer dusk, commanding, the screes beneath it, sketched against the cold sky like a reef where tattered clouds are stranding Jónas Hallgrímsson - Gunnarshólmi
    #7006083  | PERMALINK
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    Ljós í StormAus SirMetalhead wird hier bald wohl SirBattlehead, wenns so weiter geht 😆

    das kommt davon, wenn man den Mund zu voll nimmt 😉

    #7006085  | PERMALINK
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    Aaskereia – Der boshafte Geist
    Der Bandname sagt mir zwar schon was, und ich weiß, dass mich sehr BM-lastiger Pagan Metal erwartet, aber ich wüsste trotzdem nicht, dass ich diese Band mal bewusst gehört hätte.
    Der Song beginnt mit einem dunklen Akustik-Intro, das jedoch nach wenigen Sekunden ausklingt und in rumpelige Blastbeat-Attacken übergeht. Der Gesang dazu ist zunächst episch gehaltener Klargesang, der einen schönen Kontrast zum räudigen Gitarrensound bildet. Die Atmosphöre ist ziemlich kühl, und irgendwie kämperisch aufgebauscht.
    Dann werden die Gitarren ein wenig ruhiger, und spielen akustisch über Doublebass, was mir persönlich nicht gefällt. Der dritte Teil besteht aus ruhigen akustischen Melodien, über die sich klagender Black Metal Gesang legt, was mir sehr gut gefällt.
    Zum Ende des Songs wird es wieder roher und der Black Metal Anteil steigt deutlich. Rauschende Gitarren, treibendes Drumming, räudiger Gesang. Das weiß durchaus zu gefallen. Nicht unbedingt herausragend, aber alleine für den Teil mit dem DSBM-artigen Gesang gibts Pluspunkte.
    7/10

    --

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    #7006087  | PERMALINK
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    hab beide Sampler mal in den ersten Beitrag kopiert.
    Bei Askereia hab ich irgendwie immer noch das Gefühl, dass ich nicht weiß, woran ich eigentlich bin.

    #7006089  | PERMALINK
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    #7006091  | PERMALINK
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    SirMetalheadhab beide Sampler mal in den ersten Beitrag kopiert.
    Bei Askereia hab ich irgendwie immer noch das Gefühl, dass ich nicht weiß, woran ich eigentlich bin.

    Haben die denn noch mehr Songs, die in diese ruhige, eher traurige Richtung gehen (wie der „dritte Teil“ in dem Song oben), oder kommt da häufiger der Prügelknüppel zum Einsatz? Das eher finstere würde mich ämlcih durchaus interessieren.

    Cage – Eyes Of Obsidian
    Meine erste Dosis US Power Metal für diesen Sampler. Es geht direkt recht straff los, mit einem vom Sound her sehr modernen Riff, das dann aber im folgenden Break irgendwie zusammenhangslos verschwindet. Versteh ich nicht.
    Als der Gesang einsetzt bin ich zunächst überrascht, zu dem Gitarrensound hatte ich mir eigentlich eine andere Stimmlage vorgestellt, was Sean Peck da abliefert passt aber dann doch erstaunlich gut auf die Musik.
    Nach dem ersten Refrain dann ein Solo-Ansatz, der aber absolut langweilig und viel zu langsam und sowieso ist… Insgesamt bis dahin aber eigentlich ein solider Song, macht Spaß, der Sound ist (bis auf die Klick-Bass Drum) gut. Bei ca der Hälfte des Songs erneut ein Break: Ein schweres Riff setzt ein, wird schneller und lockerer. Gefällt mir, das gibt dem Song Abwechslung. Dass am Ende der Refrain mehrfach wiederholt wird ist allerdings irgendwie uninteressant, weil der für mich nicht unbedingt Ohrwurmpotenzial hat. Hat dennoch Spaß gemacht.
    8/10

    --

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    #7006093  | PERMALINK
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    Ljós í StormHaben die denn noch mehr Songs, die in diese ruhige, eher traurige Richtung gehen (wie der „dritte Teil“ in dem Song oben), oder kommt da häufiger der Prügelknüppel zum Einsatz? Das eher finstere würde mich ämlcih durchaus interessieren.

    in erster Linie sind die schon eher chaotisch. Aber ich könnte auch mal die raussuchen, die vielleicht eher dein Ding sind. Erinner mich dran, falls nach dem Sampler noch Bedarf besteht!

    Ich setzt mich jetzt nachher in den Zug. Sollte ich da nicht wegpennen, fange ich mal mit den ersten Songs an 🙂

    #7006095  | PERMALINK
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    SirMetalheadin erster Linie sind die schon eher chaotisch. Aber ich könnte auch mal die raussuchen, die vielleicht eher dein Ding sind. Erinner mich dran, falls nach dem Sampler noch Bedarf besteht!

    Ich setzt mich jetzt nachher in den Zug. Sollte ich da nicht wegpennen, fange ich mal mit den ersten Songs an 🙂

    Cage sind meiner Meinung nach auch kein Überflieger, aber von den moderneren Bands eine der Guten.

    #7006097  | PERMALINK
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    Blasphemophagher – Vengeance From Nuclear Abyss

    So darfs losgehen! Blasphemophager sind mir natürlich ein Begriff. Kann mir dieses War BM-Zeug zwar nie lange am Stück antun, aber hin und wieder gibts nix Schöneres, als gemütlich dem fast schon kopflosen Gedresche von Revenge, Archgoat oder Abominator zu lauschen :haha: Und so wusste ich zumindest grob, was mich erwaret. Wobei ich gestehen muss, dass die Produktion überraschend sauber ist. Klar, die Vocals wurden mit ordentlich Hall versehen, aber gerade Gitarren und Schlagzeug sind außergewöhnlich klar und druckvoll für diese Art von Musik. Gefällt mir sehr gut! In der Mitte lässt man sich sogar zu zwei starken Breaks hinreißen, die das Geknüppel ein wenig auflockern. Gerade der langsamere Mittelteil hat dadurch ne ganz andere Intensität. Ich hatte ja noch einige andere Bands auf der Liste, unter anderem Blasphemy, Deiphago und Proclamation. Aber seit heute kommen definitiv noch Blasphemophager dazu. Keine Offenbarung, machen aber tierisch Laune!

    8/10

    #7006099  | PERMALINK
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    Craft – I Want To Commit Murder

    Deutliche Ansage, dabei fast schon poetisch. Mit Craft verbinde ich eigentlich immer die Terror Propaganda, wobei ich selbst die kaum kenne. Ist somit mein offiziell erster näherer Kontakt mit der Band. Die Gitarren sind extrem tief, das Tempo erstmal gedrosselt, aber mit stampfendem Rhythmus. Die Vocals ebenfalls recht tief angesetzt und dadurch enstprechend massig. Und so rollt die Maschine erstmal unaufhaltsam vor sich hin. Das sehr abgesetzt vorgetragene „I Want To Commit Murder“ hat fast schon die Intensität eines Punksongs. Nett find ich die hin und wieder umherschweifenden Leadgitarren, gerade in Verbindung mit dem Bass entstehen dadurch tatsächlich ein paar schöne Harmonien. Wobei schön hier natürlich nicht das passende Wort ist. Vielmehr werden schöne Kontraste zwischen den minimalistischen tiefen Riffs und den vereinzelt aufflackernden Melodien. Im Großen und Ganzen passiert mir hier trotzdem leider etwas wenig. Dazu kommen die doch recht plump vorgetragenen Textpassagen. Kann mit der Form von BM, ähnlich Carpathian Forest, irgendwie nicht so viel anfangen.

    6/10

    #7006101  | PERMALINK
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    Cruel Force – Victim Of Hellfire

    Noch ein Name, der mir schon öfter begegnet ist, allerdings ist es bisher dabei geblieben. Aber grundsätzlich mag ich schwarzen Thrash, auch wenn ich ihn nicht oft höre. Außer Desaster und Hellish Crossfire oder den ersten Sodom kenn ich mich allerdings auch nicht wirklich aus in dem Genre. Die Mischung aus Thrash und Black garantiert ja zumindest eine ordentliche Portion Eier. Death To All Posers! Voraussetzung dafür, dass mir derartige Musik gefällt, sind scharfkantige Riffs, die es im Black Metal nicht in der Form sonst eher selten gibt. Und die sind hier auf jeden Fall vorhanden, auch wenn sie sich aufgrund der Produktion ein wenig unter Wert verkaufen. Ein wenig lautere Rhytmusgitarren dürften es schon sein. Und auch vom Gitarrensolo hätte ich mir ein wenig mehr Wahnsinn versprochen, auch wenn ich diese Form der Harmony-Solos ganz gern mag. Kling taber ein wenig arg routiniert. Ansonsten gibts nicht viel zu meckern. Straightforward, guter Sänger mit genügend Variationsmöglichkeiten, Prügelbeat, eingängiger Refrain… Dazu ein blasphemisches oldschool Cover. Kauf ich ihnen alles ab. Das ist die Art von Metal, zu der das Bier am besten schmeckt! Wenn das mal kein Qualitätsmerkmal ist!

    7/10

    #7006103  | PERMALINK
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    Drowning The Light – Lucifer, He Who Lights My Path

    Das sagt mir namentlich erstmal gar nix. Lass mich also überraschen, was diese viereinhalb Minuten zu bieten haben. Der Titel klingt schonmal recht feierlich, fast schon wie ein Psalm. Musikalisch ist davon aber zunächst wenig zu hören: Dünne, rauschende Gitarren und ein extrem dumpfer, langsamer Beat. Bei näherem Hinhören, blitzt aber ein mitreißender Rhythmus durch, fast schon tänzelnd und so muss ich doch mitnicken. Der Gesang dazu ist ebenfalls außergewöhnlich, nämlich sehr kehlig und hoch. Ich würde gerne mehr über das Musikalische schreiben, aber die Produktion ist dermaßen saftlos und undifferenziert, dass man die Elemente nur sehr schwer trennen kann. Vielmehr noch unterliegt sie ziemlichen Schwankungen, was die Lautstärke und Balance einzelner Spuren angeht und ich frage mich schon ein wenig, warum der Kollege ausgerechnet diesen Song für den Sampler ausgewählt hat. Schade eigentlich, hier wäre so viel mehr drin gewesen. Denn was ich so zwischendurch aufschnappe, gefällt mir eigentlich schon. Aber für mich hat das auch nicht mehr viel mit Underground oder Demo-Sound zu tun, sondern das ist fast schon stümperhaft. Bitte um Erläuterung 🙂

    4/10

    #7006105  | PERMALINK
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    Erazor – Dust Monuments

    Entschädigt werde ich dafür mit dem folgenden Track. Schon das semi-akustische Intro verspricht ein anderes Level an Filigranität und Anspruch. Stark metallischer, aber satter Klang und zunächst langsames Tempo. Auch als der Gesang schon einsetzt, hat man die Erwartung, dass hier gleich noch etas explodiert. Kurze, abgerissene Wortfetzen und nach und nach einsetzende Instrumente bilden den ersten Teil des Songs. Und so wird man auch nach zweieinhalb Minuten Brodeln für seine Geduld belohnt, als starke Hooks, Doublebass und flackernde Gitarren einsetzen. Es fängt gerade an, Spaß zu machen, da nehmen die Herren schon wieder das Tempo raus. Dieses Wechselspiel bindet das Grundgerüst des Songs, damit muss man sich wohl abfinden. Und nach weiteren Durchläufen und angepassten Erwartungen, ergibt das alles schon irgendwie seinen Sinn. Der Sänger klingt hier meiner Meinung nach etwas zu sehr auf böse getrimmt, ein wenig mehr Aggressivität würde ihm hier nicht schaden, zumal ja der Kontrast zwischen dunklen, schleppenden Parts und den wilden melodischen Einwürfen geradezu prädestiniert dafür wäre, das auch stimmlich zu begleiten. Wenn die Herren auch schnellere Stücke machen, die mehr Zug aufweisen, bin ich dabei. Denn grundstätzlich mag ich den Sound. Das zeigt sich auch nochmal deutlich am Ende, das den Song mit seinen doppelten Leads abrundet. Noch bin ich misstrauisch, aber gleichzeitig habe ich die Hoffnung, dass mir hier lediglich die Struktur nicht passt.

    6.5/10

    #7006107  | PERMALINK
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    Ljos i Storm

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    Schön, dass dir bisher zumindest Blasphemophagher mehr als gut gefallen haben.
    Zu DTL kann ich eigentlih nur sagen, dass sich der Sound so durch das ganze Album (und auch viele seiner anderen Alben) zieht, und für mich eben einen großen Teil der Atmosphäre ausmacht. Das neue Album ist soundtechnisch ein klein wenig differenzierter und dicker, aber prinzipiell stützt der Herr hinter dem Projekt schon sehr auf diesen „stümperhaften“ Sound. Aber wenn dir das nicht gefällt, solltest du keine zu großen Erwartungen an Mütiilation haben…
    ZUm Rest werde ich mich auch noch äußern, spätestens am Montag. Bin übers Wochenende leider nicht zu Hause, und habe vergessen deinen Sampler auf den MP3-Spieler zu ziehen, sodass auch meine nächsten Kritiken erst am Montag kommen werden 🙁

    Ach ja: Über 7 Punkte für Cruel Force bin ich eigentlich ziemlich enttäuscht. Diese filigrane Mixtur aus Underground Black Metal und teilweise sehr harmonischen Heavy Metal Leads, und das genial getimte Solo sollten mindestens eine 8,5 rausholen :haha:

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    »It dominates the summer dusk, commanding, the screes beneath it, sketched against the cold sky like a reef where tattered clouds are stranding Jónas Hallgrímsson - Gunnarshólmi
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