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  1. #21
    Metal Messiah Avatar von Delirium
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    Aarset ist so super. Sehe ich Freitag live, mal sehen was sein neues Album so zu bieten hat...
    Ich meineseits finde Black Metal ziemlich krass und düster , langweilt aber meinermeinug auf dauer. Die erste von Behemooth ist zu empfehlen.

  2. #22
    Forumslegende Avatar von tonitasten
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    Zitat Zitat von Delirium Beitrag anzeigen
    Aarset ist so super. Sehe ich Freitag live, mal sehen was sein neues Album so zu bieten hat...
    Von der kenne ich nur "The Beauty Of Decay". Sind aber sehr schöne, dunkelätherische Klangbilder, die etwas an Terje Rypdal oder Pat Metheny erinnern. Bin da auch sehr gespannt.

    Notier ich mir mal auf meinen Einkaufszettel neben Rypdals "Odyssey".
    Geändert von tonitasten (13.11.2012 um 20:26 Uhr)

  3. #23
    Metal Messiah Avatar von Delirium
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    Zitat Zitat von tonitasten Beitrag anzeigen
    Von der kenne ich nur "The Beauty Of Decay". Sind aber sehr schöne, dunkelätherische Klangbilder, die etwas an Terje Rypdal oder Pat Metheny erinnern. Bin da auch sehr gespannt.
    An Rypdal fühle ich mich auch etwas erinnert. Live war das Ganze auf jeden Fall eine absolute Macht. Ein Set mit Songs vom neuen Album, diversen Songs von der "Light Extracts" und anderen Spielereien. Zwei Schlagzeuger/Percussionisten, ein alles zerlegender Bass und alles auf der Grundlage von Aarsets Klanggerüsten. Das ganze in einem ehemaligen Luftschutzbunker. War absolut lohnenswert.
    Ich meineseits finde Black Metal ziemlich krass und düster , langweilt aber meinermeinug auf dauer. Die erste von Behemooth ist zu empfehlen.

  4. #24
    Todesmetaller Avatar von Dancing Mad God
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    The Afghan Whigs – Debonair

    Wie geht's nun weiter? Mit Indie-Pop skandinavischer Machart, der wohl vor allem von Hipstern gehört wurde, bevor die anfingen, sich für Black Metal zu interessieren.
    Nein, ganz falsch. Wie die schlaue Tante Wikipedia mir verrät, stammen The Afghan Whigs aus den Staaten und sind Mando Diao und Konsorten ein gutes Jahrzehnt voraus; 1986 gegründet und in den frühen 90ern auf dem Zenit ihres Erfolgs angekommen, spielten die afghanischen Perücken (verdammt, ein h zuviel…was zum Teufen heißt "Whigs"?) solcherlei eingängigen Pop-Rock schon lange, bevor er Anspruch auf den Löwenanteil jeder "alternativen" Disco-Playlist erhob.
    Macht das die Sache jedoch soviel besser? Als Guilty Pleasure wären die Afghan Whigs mit dieser Geschichte im Hintergrund wahrscheinlich wesentlich besser verdaulich, aber wie die Dinge liegen, gibt mir die Musik nicht sonderlich viel.
    In den Strophen hält sich die Gitarren dezent im Hintergrund, der Bass brummelt munter vor sich hin, das Schlagzeug macht einen guten Job; im Refrain kriegt man dann ein bisschen mehr von den Gitarren mit (man spielt ja Rock) und über allem thront jederzeit der Sänger mit seinem theatralisch angerauten Vortrag über…habichnichtdraufgeachtet, enttäuschte Liebe wahrscheinlich. Vor meinem inneren Auge steht da ein Mädchenschwarm mit schulterlangem Haar und kalkuliert gewagtem Kleidungsstil, über den sich längst sämtliche H&M-Designer hergemacht haben. '93 hin oder her, meine Vorurteile kuschen doch nicht vor so ein bisschen Wikipedia-Factcheck…

    Fürs Protokoll: Natürlich ist mir bewusst, dass ich der Band wahrscheinlich bitteres Unrecht tue. Aber ebenso ist mir bewusst, dass Lieder wie "Debonair" mich einfach zu Tode langweilen.


    Anacrusis – Tools Of Seperation

    Anacrusis lassen es da gleich drei Ecken härter angehen als ihre Sampler-Vorgänger; zumindest lässt die erste halbe Minute darauf schließen, in der auf Verstärker-Brummen thrashige Gitarren und ein Metal-typischer Aufschrei folgen. Die eigentlichen Vocals gestalten sich dann etwas gewöhnungsbedürftig als ein ständiger Wechsel zwischen Klargesang und wütenden Shouts, die beide irritierend genau der Melodie dem Rhythmus des Hauptriffs folgen. Immer wieder eingeschoben wird ein ruhiger Part (ich vermute, es ist eine Art Refrain, bin mir aufgrund der Songstruktur aber nicht ganz sicher), der von Keyboards und cleanem Gesang dominiert wird.
    Gleich zweimal gibt es die von mir so heißtgeliebten Gitarrensoli zu hören, einmal als melodiöser Alleingang, der im Kontext des Songs sogar noch irgendwie Sinn ergibt (wenngleich mir das Dargebotene etwas zu cheesy klingt) und dann – nach einem coolen ruhigen Part mit Feedback, unverzerrter Gitarre und dezenten Keys – noch einmal in Form der typischen nichtssagenden Fingerübung, auf die Fans klassischen Metals so abfahren.
    Tja, und dann klingt der Song auch schon aus, mit leiser werdenden Drumschlägen und einem weit in den Hintergrund gerückten, fast sakral anmutenden Singsang, der mir von allen Gesangsleistungen des Liedes fast am besten gefällt.

    Wie immer, wenn ich eher das Lied beschreibe, als das, was sich an Bildern in meinem Kopf abspielt, kann man davon ausgehen, dass mein mentaler Projektor mal wieder gestreikt und der Song leider nichts Nennenswertes in mir ausgelöst hat. Für Fans von Thrash-Metal, der sich einige Schritte jenseits der herkömmlichen Genregrenzen bewegt, ist das hier sicherlich interessant; ich aber kratze mich nur kurz am Kopf und wende mich anderen Dingen zu.


    Gong – Other Side Of The Sky

    In diesem Falle Gong, die mal wieder ein musikalisches Kontrastprogramm verheißen. Nichtsdestotrotz muss ich anmerken, dass der Übergang von Anacrusis besser nicht hätte sein können: Auf das entrückte Säuseln von deren Sänger folgt hier nämlich umgehend eine ebenso entrückte Frauenstimme, die etwas rezitiert, das wie ein Gebet eines matriarchalischen Fruchtbarkeitskultes klingt: "She is the mother of everything and you are her egg!"
    Nach dieser fundamentalen Weisheit macht sich der Song daran, langsam aber stetig aus seiner Schale zu schlüpfen, Ton für Ton und Schicht für Schicht von abstrakten elektronischen Klängen, die alleine nichts, aber zusammen zumindest interessant sind; ebenso wie das typische Jaulen von Blechbläsern, das sich in die Collage mischt.
    Weitere esoterische Zeilen, diesmal von einer Männerstimme vorgetragen und dann kann man schon das Schnäbelchen des Songs aus der Hülle des Eis hervorlugen sehen…
    …das übrigens schwerelos durch die Weiten des Weltalls schwebt. Spacige Sounds dominieren plötzlich den Song und ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Gong Freunde von Lysergsäurediethylamid und ähnlichen psychotropen Substanzen sind. Anders kann ich mir zumindest nicht erklären, dass die Blechbläser prägnanter denn je zurückkehren, Psychedelic-Rock-Gitarren und ein orientalisch anmutendes Sprachsample im Schlepptau – und das alles gar nicht mal so out of place wirkt, wie es in meinem Kopf eigentlich sollte. Da besagter Kopf sich aber längst auf der anderen Seite des Himmels befindet und ich gerade sowieso damit beschäftigt bin, meinen drei neuen Armen das Tippen auf einer Laptop-Tastatur beizubringen, sollte ich mir über derlei Details wohl keine weiteren Gedanken machen.

    Obwohl Gong wohl dem Psychedelic Rock zugeordnet werden, würde ich sie musikalisch in die Nähe von Psybient-Kram wie den von h0az geliebten Shpongle stellen; und obwohl diese ganze Drogen-Musik nicht so richtig mein Fall ist (Mysticum mal ausgenommen, die dir ja leider nicht gefallen haben), fand ich den Track doch ziemlich cool.


    Neneh Cherry & The Thing – Too Tough To Die

    Jetzt also John McClanes neuer Lieblingssong, zumindest dem Titel nach zu urteilen.
    Monotonie ist ja so eine Sache: Richtig eingesetzt kann sie für sich allein genommen unglaublich intensive Stimmung erzeugen, sie kann auch ein Fundament für verspielte Elemente im Vordergrund sein oder schlicht und ergreifend gähnende Langeweile verbreiten. Hier haben wir es – zumindest über weite Strecken – mit dem zweiten Fall zu tun.

    Im Intro sägen tiefe Streicher um die Wette (Cello und Contrabass? Ignorance is piss…), die eine irreführend geruhsame Atmosphäre verbreiten. Nach einer knappen Minute bringt eine vorsichtig groovende Bassline Bewegung in die Sache, die schließlich durch jazzig vertracktes Schlagzeug und ein Blasinstrument (mein Tipp ist diesmal Saxophon) unterstützt wird. Und hier kommt die Monotonie ins Spiel: Die meiste Zeit nämlich spielt das Sax ungefähr das Gleiche wie der Bass, eher einen Rhythmus als eine Melodie, aus kaum mehr als drei Tönen.
    Auf diese Bühne tritt nun Nenehs Gesang, der rauchigen Wohlklang zum Besten gibt, sich aber immer wieder auch zu überraschender Stimmakrobatik hinreißen lässt, die mich mangels Referenzen an eine zahmere Diamanda Galás (mit Black-Music-Hintergrund) denken lässt. Das alles ist schon ziemlich cool, aber wenn das Saxophon im Hintergrund auch noch anfängt, ein bisschen Terror zu machen und man sich zwischen spitzen schreien und aufkreischendem Blechbläser fühlt, als hätte man im Zoo die falsche Tür erwischt und sei zur Brutzeit im Schwanengehege gelandet – dann macht "Too Tough To Die" so richtig Spaß.

    Auf Albumlänge ist das erstmal nicht so richtig interessant für mich, außer es ginge da noch etwas dreckiger und lärmiger zu…aber ein schöner Einzelsong ist es allemal.


    McSolaar With Ron Carter - Un Enge en Danger

    Ron Carter? War der nicht mal US-Präsident? Ach nee, das war der Jimmy.
    Wie dem auch sei, hier haben wir französischen Hip-Hop, der…tja…der schon hörbar ist, würde ich sagen. Der Beat wirkt mit seinem gesampleten Saxophon und der melodischen Bassline wiederum leicht jazzig (was auch Sinn ergibt, da dieser Carter wohl Jazz-Bassist ist), der Rap scheint kompetent, verstehen tu ich kein Wort. Insgesamt ist mir alles etwas zu freundlich, ich mag meinen Hip-Hop dunkel und schmutzig (welche Überraschung), das hier ist nicht meine Baustelle.
    Natürlich könnte es sein, dass der vordergründig entspannte und sonnenbeschienene Track durch einen bitterbösen Text konterkariert wird – das wäre dann leider eine Perle, die vor die Sau geworfen wurde. So gibt mir das jedenfalls verschwindend wenig.


    Clock DVA – Uncertain

    Und noch ein weiteres Genre, das mit Jazz gekreuzt wurde – wittere ich da eine Methode im Wahsninn dieses Samplers? Diesmal ist es die Post-Punk-(und später Dark-Electro-)Band Clock DVA, welche ihre Früh-80er-Soundscapes mit experimentellen Jazz-Elementen anreichert.
    Für dieses Unterfangen nimmt sich die Band sieben Minuten lang Zeit und das ermöglicht ihnen unter anderem, mit einem mit zweieinhalb Minuten recht ausführlichen "Intro" zu starten, das durch verhallte Posaunen (?), maschinelle Samples und strukturloses Trompeten-Quietschen einen flächigen Sound erzeugt, der mich an die Ambient-Ausflüge Nils Petter Molværs einige Jahrzehnte später erinnert; die industriell-düstere Atmosphäre der Samples gibt außerdem einen Vorgeschmack darauf, in welche Richtung sich die Band in den 90ern entwickeln sollte.
    Schließlich setzen Post-Punk-typische Rhythmen ein, gemeinsam mit Gitarrenlicks, die zwar die jazzige Verspieltheit erhalten, zu meinem Leidwesen aber mit der Dunkelheit des Intros etwas brechen. Dafür, dass diese nicht völlig verschwindet, sorgt allerdings das bedrohlich gequetschte Organ des Sängers, der trotz noch fehlender Verzerrung den größten Wiedererkennungswert mit späteren Werken der Band besitzt. Insbesondere in der zweiten Hälfte gibt es dank vieler elektronischer Spielereien, die auf das Post-Punk-Fundament gestapelt werden, einiges zu entdecken, allerdings muss man sich hier auch besonders konzentrieren, um vom vielschichtigen Sound gefangen genommen zu werden; mir ist es zumindest des Öfteren passiert, dass die letzten Minuten einfach als abstraktes Geräuschgebilde an mir vorbeigerauscht sind.
    Die nötige Aufmerksamkeit vorausgesetzt, können Clock DVA mit ihrem Frühwerk den Hörer aber durchaus in eine bizarre Paralleldimension entführen, in der die Sinne getäuscht werden und Orientierung unweigerlich verloren geht. Dafür meinen Respekt.


    The The – Giant

    The The. Ich nehme an, irgendeine Band musste sich diesen Namen geben, aber dass es schon in den frühen 80ern so weit war…
    Wir haben also ein weiteres Mal Post-Punk, der diesmal an der Zehn-Minuten-Marke kratzt. Es beginnt mit dem nervösen Ticken einer hyperaktiven Eieruhr, gefolgt von einem programmierten Beat, der so wirklich nur während der 80er (und diversen Retro-Wellen) möglich war. Die Rhythmus-Fraktion wird von einem deutlich gealterten Keyboard-Effekt und leicht affektiertem Gesang zu einem vollständigen Song ergänzt, durch den zwischendurch noch ein fast karibisch anmutendes Xylophon-Imitat tänzelt. Nach und nach werden zusätzliche Schlagzeug-Elemente zur Melange hinzugefügt und nach vier Minuten sind die Drums Post-Punk-typisch dicht und tragen den Song nach Aussetzen der Keyboards zwischendurch auch problemlos alleine.
    Die Vocals werden indessen im Verlauf des Songs durch fast grölenden Chorgesang ersetzt, wie von Hippie-Studenten, die auf weichen Drogen und in der Illusion einer spirituellen Erfahrung um ein Feuer herumtanzen. Die zum Schluss einsetzende Keyboard-Melodie (die noch einmal einen neuen Effekt zu bieten hat – man lässt sich ja nicht lumpen!) könnte in einem anderen musikalischen Kontext als Lichtschimmer wunderbar funktionieren; da der Song aber bereits so lichtdurchlässig ist wie die frischgeputzten Fensterscheiben meines Elternhauses, verpufft dieses Stilmittel leider, ohne mich wirklich beeindrucken zu können.

    Und das gilt leider für den ganzen Song. Irgendwie ist er schon nett gemacht, aber für mein Empfinden hat er die vergangenen Jahrzehnte nicht gut überstanden und in rein emotionaler Hinsicht gibt es für mich auch nicht sonderlich viel Veranlassung, mir sowas anzuhören.
    Geändert von Dancing Mad God (27.12.2012 um 19:59 Uhr)
    Jerry lacht wie ein Kind. Schlurft wie ein alter Mann. Langsame, schleppende Sprache.
    Zufällige Gedanken, die in einem sterbenden Gehirn hängenbleiben.
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  5. #25
    Metal God Avatar von palez
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    Das mit Anacrusis ist schade, das Album finde ich ziemlich großartig. Durch den "Night Time"-Killing Joke-Vibe in den Melodien und den Keyboardeinsätzen entsteht eine Atmosphäre, die auch fast 20 Jahre nach Albumveröffentlichung seinesgleichen sucht, und Kenn Nardi gehört zu den besten Metalsängern, die ich kenne, neben seiner Variabilität vor allem aufgrund der Tatsache, dass er so gar nicht nach Metalsänger klingt. So sehr nach Thrash/klassischem M-E-T-A-L klingt die Musik für mich ebenfalls gar nicht, aber das mag daran liegen, dass Gitarrensoli ohne besondere Eigenschaften meinen Gewöhnungsspamfilter nicht passieren. Ich höre zwar kaum bis gar keinen Thrash (deswegen frage ich mich auch gerade, woher ich die Band überhaupt kenne), aber "Screams and Whispers" ist eine meiner liebsten vergessenen Perlen der 90er.

  6. #26
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    Oh. Ich werde wohl mal in Gong reinschnuppern müssen
    I know there's no other world:
    mountains and websites

  7. #27
    Todesmetaller Avatar von Dancing Mad God
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    Ich bin immer wieder geflasht, wenn Leute diese Ergüsse von mir tatsächlich lesen, v.a. wenn sie nicht unmittelbar etwas mit dem Battle zu tun haben

    @palez
    Auf den Vergleich mir Night Time wäre ich jetzt alleine nicht gekommen. Was ich an diesem Album schätze, ist vor allem, dass es den Anbruch der Dunkelheit in einer Großstadt der 80er so elegant vertont, ohne dabei glatt und langweilig oder (allzu) kitschig zu werden - nichts davon spüre ich bei Anacrusis. Der bloße Anflug einer derart greifbaren und visuellen Atmosphäre hätte mich den Track sonst wesentlich wohlwollender bewerten lassen.
    Dass Herr Nardi ein guter Sänger ist, kann gut sein; dass er nicht nach (klassischem) Metalsänger klingt, muss ich dir allein deshalb schon glauben, weil ich gerade mal genug Oldschool-Metal gehört habe, um zu entscheiden, dass mich diese Richtung abstößt. Trotzdem gibt mir sein Gesang echt gar nichts, ich könnte spontan nicht mal wirklich sagen, welche Gemütslage in "Tools Of Separation" wahrscheinlich zum Ausdruck kommen soll.

    Naja, schade drum, aber zumindest gefallen mir von deinen Outsider-Thrash-Favoriten noch Fear Of God Die wirken weniger überladen auf mich und mit Dawn Crosbys Gesang kann ich eben auch etwas anfangen...
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  8. #28
    Forumslegende Avatar von tonitasten
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    Ziemlich viel Text. Schade bei The The. Die sind schon sehr poppig. Aber die Ideen und der Spannungsaufbau sind formidabel. Bei Neneh Cherry & The Thing & Clock DVA hatte ich schon eine gewisse Vorahnung, dass du das cool finden könntest. Und die größte Überraschung ist Gong, weil das schon sehr verdrogter Psych-Kram ist. Etwas ruhiger und melancholischer sind die Alben von Sänger Daevid Allen, allen voran "Now Is The Happiest Time Of Your Life". Solltest du mal reinhören. Ist späteren Werken von Current 93 gar nicht mal unähnlich.

  9. #29
    Metal God Avatar von palez
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    Bez. Anacrusis: Ich hoffe, ich werde nicht darum gebeten, diesen vagen Eindruck auszuführen, weil ich es nämlich nicht kann, aber insgesamt könnte ich mir "Screams & Whispers" als Soundtrack eines Soft Science Fiction-Filmes vorstellen, der überwiegend in spärlich beleuchteten, langen und engen Gängen stattfindet. Auf den Killing Joke-Vergleich kommt man folgendermaßen:

    http://www.youtube.com/watch?v=b3RFVFkkpvA

  10. #30
    Forumslegende Avatar von tonitasten
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    18. T.A.C.- Outside

    Der Song wechselt zwischen industriellen Passagen und folkiger Eingängigkeit hin und her. Der verhaltene Gesang hat etwas einnehmendes, was mir durchaus zusagt. Etwas kurz vielleicht, aber insgesamt weiß der Song zu überzeugen.

    19. The Legendary Pink Dots- The More It Changes

    Die Band hab ich mir gewünscht. Aus guten Grund, wie sich bestätigt. Da ich von den Pink Dots nur die psychedelischen Sachen kenne, lern ich auch mal eine andere Seite kennen. Der Song kommt recht geradlinig und wavig daher. Er wird von einer gewissen Traurigkeit getragen. Auch der Gesang von Edward Ka-Spel wirkt sehr einnehmend. Orgel- und Streicherähnliche Passagen erzeugen gegen Ende hin wohlige Gänsehaut. Gefällt mir richtig klasse.

    20. Black Tape For A Blue Girl- The Broken Glass

    Wavig gehts weiter, irgendwo zwischen Schönheit und Dunkelheit. Dark Wave der alten Schule, der in seiner Gediegenheit zu überzeugen weiß. Der Song kommt ebenso höchst einprägsam daher, was mir durchaus zusagt. Bleibt nicht viel zu meckern.

    21. Pepe Wismeer- A Lie In Heckleness


    Die entrückten Klangflächen wissen anfangs zu überzeugen. Schade, dass der monotone Gesang und die aufblitzenden elektronischen Spielereien mich nicht mitreissen wollen. Ist den Pink Dots nicht mal unähnlich, nur lässt es deren einnehmende Atmosphäre nur selten durchblitzen und verliert sich zu sehr in Gleichförmigkeit, was durchaus schade ist.

    22. Ben Becker- Legion

    Den mag ich ja. Als Schauspieler, Entertainer und auch als Musiker, auch wenn man sich genüsslich darüber streiten könnte. Aber der Song wirkt auch ungemein sympathisch. Das dunkle, jazzige Klangbild, das zwar rein objektiv nicht mehr als annehmbare Fahrstuhlmusik ist, bildet ein gutes Grundgrüst für Beckers überzeugenden Spoken-Word-Vortrag über Verlust und Einsamkeit. Das wirkt eher wie ein bizarres Hörbuch, ist aber durch Beckers tiefe, einnehmende Stimme unheimlich anziehend und intensiv.

    Ein mehr als gelungener Ausklang eines zu großen Teilen spannenden und abwechslungsreichen Samplers, auf den es einiges Neues für mich zu entdecken gab. An einen späteren, eventuellen Sampleraustausch wäre ich durchaus interessiert. War mir ein Vergnügen.

  11. #31
    Todesmetaller Avatar von Dancing Mad God
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    Zitat Zitat von palez Beitrag anzeigen
    Auf den Killing Joke-Vergleich kommt man folgendermaßen:

    http://www.youtube.com/watch?v=b3RFVFkkpvA
    Gut, jetzt höre ich das auch. Das Lied finde ich auch wesentlich besser, hier gefällt mir der Gesang auch eher. So ganz diesen intensiven atmosphärischen Zugang finde ich aber trotzdem nicht.

    @toni
    Danke für deine letzten Reviews. Ich werde versuchen, meine verbleibenden zeitnah nachzuliefern; kann mich auch etwas kürzer fassen, wenn dir das da oben zuviel war

    Der T.A.C.-Song könnte in der Tat etwas länger sein, ansonsten finde ich ihn aber sehr schön. Soweit ich weiß, sollte das ursprünglich mal ein Kirlian-Camera-Song werden, der dann aber für T.A.C. umgebaut wurde (beide Projekte teilen sich ja den Band-Kopf).
    Ich hätte dir gerne noch den Song "Rat Eye" verlinkt, den es mal auf YouTube gab, aber er scheint verschwunden zu sein. Manchmal hasse ich die Willkür dieser Plattform.

    Wäre mein Sampler ein paar Wochen später entstanden, hätte ich dir von TLPD wahrscheinlich "Curious Guy" auf den Sampler gepackt, meinen derzeitigen Lieblingssong der Punkte. Aber wenn du sowieso mal was Waviges von denen hören wolltest, hat das ja super gepasst.

    Auf dem Album von Black Tape For A Blue Girl ist längst nicht alles so eingängig, habe da schon den Hit des Albums rausgepickt ;) http://www.youtube.com/watch?v=rdsc-UxaJT8 Das Album von Pepe Wismeer ist alles andere als gleichförmig, allerdings habe ich den Song ausgewählt, der meiner Meinung nach am ehesten einnehmende Melodien bereithält. Wenn das also schon an dir vorbeizieht, ist deren Sound vielleicht nichts für dich.

    Zu Ben Becker muss ich wohl nicht mehr viel sagen, du scheinst dir ja das Album schon angehört zu haben. Ich stimme dir zu, dass die Untermalung eigentlich bloß bessere Fahrstuhlmusik ist; im Zusammenspiel mit dem gesprochenen Text entfaltet sich aber dennoch eine besondere Atmosphäre. Für mich ist das quasi ein Exploitation-Film, der aus der Sicht einer dementen Protagonistin nacherzählt wird. Und wenn Becker mit seiner ur-maskulinen Stimme anfängt: "Mein Name war eigentlich Jacqueline..." dann höre ich doch jedes Mal wieder begeistert zu.
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  12. #32
    Todesmetaller Avatar von Dancing Mad God
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    Dead Can Dance – Children Of The Sun

    Was von der neuen DCD also, gut gut...Irgendwie habe ich es ja immer geschafft, mich um die Band herumzumogeln, dabei finde ich sie bei Weitem nicht schlecht. Irgendwas an diesem erhabenen Ethereal mit Neoklassik-Versatzstücken hat bloß immer so unnahbar auf mich gewirkt, als sei die Musik auf irgendeine Elite-Akademie gegangen und daher etwas zu gut, um sich mit mir abzugeben.
    Dabei ist sie, wenn man einfach mal in Ruhe zuhört, vor allem eins: Wunderschön. Nach einem bereits ätherisch dampfenden Intro wiegen sich verhallte Streicher zu einem ruhigen, gleichmäßigen Beat und schließlich erklingt diese tiefe, beruhigende Stimme, weit über allem stehend, wie die übermenschlichen Geschöpfe, die hier besungen werden.
    Der Aufbau ist dabei eine durch einige Intermezzos gestreckte Version des bekannten Strophe-Refrain-Schemas, was aber vor allem deshalb nicht negativ ins Gewicht schlägt, weil der Refrain so gut gelungen ist. Der letzte Part mit seinen opulenten Streichern hat dann nochmal Gänsehautpotenzial, bevor ein letztes Mal im Refrain den Kindern der Sonne gehuldigt wird.
    Sehr schönes Lied, muss ich sagen. Macht tatsächlich Lust, sich jetzt endlich mal mit denen zu beschäftigen…das nächste Mal, wenn mir nach ruhiger, vielschichtiger Musik zum Versinken zumute ist.


    Rome – Der Erscheinungen Flucht

    Rome, eine Band, die mir bisher vor allem durch anarchistisches Gedankengut und Vielsprachigkeit aufgefallen ist. Auch dieser Songtitel ist auf Deutsch, gesungen wird jedoch auf Englisch. Der Text ist glücklicherweise eher unpolitisch und seine Botschaft recht vage und offen zur Interpretation – ich sage "glücklicherweise", weil mich Politik in der Musik meist abstößt, selbst wenn die vertretenen Ansichten meinen nicht entgegenstehen.
    Nun aber zur Musik: Die besteht hauptsächlich aus einer sanften Folkgitarre und tiefem Sprechgesang, durch großzügigen Einsatz von Hall mit einem gewissen Bezug zum Ethereal versehen. Ungefähr nach der Hälfte kommt dann noch ein Piano hinzu und etwas später ein monotoner Beat, ein bisschen wie ein maschineller Herzschlag.
    Viel passiert hier nicht, doch die musikalischen Mittel der Wahl wirken sehr effektiv zusammen und kreieren einen schönen Song im Spannungsfeld von Ethereal-Abgehobenheit und Folk-Intimität. Leider nichts, was mich maßlos fasziniert, aber wirklich gut gemacht.


    Vestigial – The Coming

    Die Band hat beim mittlerweile wohl in stillem Einvernehmen kollektiv vergessenen Moshcore-Battle ja nicht viele Freunde gewonnen. Kann ich leider auch nachvollziehen, weil das hier halt typischer YouTube-Clip-800%-verlangsamt-Ambient ist, dem das Besondere fehlt (würde mich nicht wundern, wenn palez in ihrem Review etwas Ähnliches geschrieben hat). Der Bass dröhnt ganz schön, die Höhen klingen wie das durch Ohrschützer gedämpfte Kreischen einer Säge und mittendrin – mittendrin ist leider etwas weniger, als man erwarten würde. Zwischendurch wird ab und zu eine Melodie angedeutet, die sich aber nie so richtig durchsetzen kann und wieder verschwunden ist, noch bevor man seine tagträumende Aufmerksamkeit erneut auf die Musik richten konnte. Völlig ideenlos ist man zwar nicht vorgegangen, es gibt hier schon einige Details zu entdecken, nur eine Richtung fehlt – der zündende Einfalls, der "The Coming" von der Masse abhebt und ihm eine Identität gibt.
    Der Song ist absolut nicht schlecht gemacht und ich kann mir das nebenbei durchaus anhören (das Ende ist sogar richtig gut gelungen), ich kann nur das Gefühl nicht abschütteln, dass es da draußen viele Dutzend Bands gibt, die pro Jahr fünf Alben mit sehr ähnlicher Musik veröffentlichen. Die größte Herausforderung eines Ambient-Projekts ist für mich, die durch die musikalische Schlichtheit drohende Trivialität zu überwinden – und ich bin nicht sicher, ob Vestigial das hier geschafft haben.


    Fazit

    Ich denke, Tonis erstes Ziel war es nicht, mir einen durch und durch auf meinen Geschmack abgestimmten Sampler zu liefern. Vielmehr hat er diverse interessante Bands und Projekte aus vier Jahrzehnten versammelt, viele davon mit Jazz-Bezug, die mir einen Blick über meinen (immer noch nicht zersplitterten) Tellerrand erlaubt haben.
    So richtig gefallen, das muss ich leider ganz klar sagen, hat mir davon das Wenigste. Einiges war sehr hörbar und Leakh, Caspar Brötzmann sowie Eivind Aarset sind auch voll eingeschlagen, aber auf diese Lichtstrahlen kam dann doch eine Menge Schatten. Soll nicht heißen, dass der Austausch sich nicht gelohnt hätte, aber eher als Lehrstunde denn als Inspiration für kommende Plattenkäufe. Obwohl ich tatsächlich auch mal was von Dead Can Dance anschaffen sollte…
    Jerry lacht wie ein Kind. Schlurft wie ein alter Mann. Langsame, schleppende Sprache.
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  13. #33
    Metal God Avatar von palez
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    Zitat Zitat von Dancing Mad God Beitrag anzeigen
    Vestigial – The Coming

    Die Band hat beim mittlerweile wohl in stillem Einvernehmen kollektiv vergessenen Moshcore-Battle ja nicht viele Freunde gewonnen. Kann ich leider auch nachvollziehen, weil das hier halt typischer YouTube-Clip-800%-verlangsamt-Ambient ist, dem das Besondere fehlt (würde mich nicht wundern, wenn palez in ihrem Review etwas Ähnliches geschrieben hat).
    Huh? Wer hatte die denn? Und auf welchem der mehr oder minder vergessenen Moshcore-Sampler? Vestigial finde/fand ich ganz gut, "Primordial Communication" ist etwas zu einfach, aber vorbildlich im Spannungsaufbau... verwirrt.

  14. #34
    Todesmetaller Avatar von Dancing Mad God
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    Toni hatte die doch auf seinem Sampler...nein? Vielleicht hab ich da auch was durcheinandergeworfen...
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  15. #35
    Todesmetaller Avatar von Dancing Mad God
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    Ok, des Rätsels Lösung: Habe Vestigial mit Storm Corrosion verwechselt, die Toni auf seinem Moshcore-Tape hatte. Man frage mich nicht, wieso ich die durcheinandergeschusselt habe...
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  16. #36
    Metal God Avatar von palez
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    Zitat Zitat von Dancing Mad God Beitrag anzeigen
    Ok, des Rätsels Lösung: Habe Vestigial mit Storm Corrosion verwechselt, die Toni auf seinem Moshcore-Tape hatte. Man frage mich nicht, wieso ich die durcheinandergeschusselt habe...
    Du stellst dir Storm Corrosion möglicherweise so langweilig vor, wie du Vestigial findest (abgesehen davon, dass ich Vestigial nicht so langweilig finde wie du, kann ich deine Vermutung nur bestätigen).

  17. #37
    Todesmetaller Avatar von Dancing Mad God
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    Ja, das glaube ich auch...Vestigial klingen ungefähr so, wie ich Storm Corrosion anhand der ganzen Reviews eingeschätzt hätte. So oder so leider nicht die Sorte Ambient, die ich unbedingt brauche.
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  18. #38
    Forumslegende Avatar von tonitasten
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    Bei Dead Can Dance fang am besten mit den Live-Alben "Towards The Within" oder "Live Happenings" (gab es mal kostenlos im Netz) an. Da ist alles, was man zum Einstieg braucht. Die Non-Album-Tracks darauf zählen zu meinen absoluten Favoriten.

    Bei Rome ist der zugegeben politisch-geschichtliche Inhalt interessanter als die Musik an sich. Und ja, die hatten auch mal ein Konzept über die Franco-Aufständigen, welche den historischen Versuch gestartet hatten, ein System auf anarchistischer Basis aufzubauen, soweit ich mich erinnern kann. Jedoch schreiben Rome durchaus schöne, melancholiegetränkte Songs.

    Bei Vestigial gibt es zu sagen, dass das Album durchaus in die selbe Richtung wie dieser Song geht, somit also nicht dein Fall sein dürfte.
    Geändert von tonitasten (18.03.2013 um 23:27 Uhr)

  19. #39
    Todesmetaller Avatar von Dancing Mad God
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    Danke für den Tipp. Wobei ich mich irgendwie davor scheue, mir ein Live-Album anzuhören, bevor ich das Studio-Material dazu kenne...aber ich behalte das im Hinterkopf.

    Ich wusste nicht, dass Rome so stark historisch inspiriert sind, das macht die Sache für mich wieder interessanter...Propaganda für (oder gegen) ein aktuelles System stößt mich halt ab, aber künstlerische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit hat durchaus ihren Reiz.
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