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  1. #21
    Metal God Avatar von Painajainen
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    Aber den Vergleich mit Moonsorrow "riskieren" sie ja auch sehr gut hörbar. Zumal sie halt musikalisch wirklich annähernd das vermitteln wollen, was die Finnen seit Jahren auf gottgleichem Niveau abliefern. Man muss Finsterforst aber zugestehen, dass sie nie auch nur ansatzweise nach einer Kopie klingen, sondern bei allen Parallelen im Soundgewand auch immer noch genügend Eigenheiten besitzen. Hätten sie die nicht, würden die Vergleiche konkreter werden, und da könnten sie meiner Ansicht nach nur verlieren (nicht böse gemeint). Von daher machen Finsterforst eigentlich alles richtig. Bewegen sich in einem für die Mehrheit relativ uninteressantem Stil, haben ihre klar erkennbaren Vorbilder aber machen daraus eine ansprechende Eigeninterpretation und werden damit denen gefallen, die mit dieser Richtung was anfangen können. Für schlichte Dudelsongs sind die Burschen auch einfach viel zu schade, was "Rastlos" eigentlich ziemlich deutlich macht. Die haben mehr auf 'm Kasten als sie anfang "zugeben" wollten.

    Was ich in diesem Zusammenhang recht beachtlich finde, ist die Tatsache, dass sie sich in Sachen Songwriting so weiterentwickelt haben, dass die früher häufig aufkommende Monotie und die vielen zähen Passagen auf "Rastlos" quasi garnicht mehr vorhanden ist. Ich habe zwar auch hin und wieder den Eindruck, dass 80 Minuten etwas zu viel sind, aber dann ist halt wieder ein Durchgang vorbei und ich lass' das ganze direkt noch mal laufen
    Das gerät einfach völlig in den Hintergrund, wenn einen so eine Platte völlig in seine eigene Welt einsaugt und den Hörer erst nach dem letzten Ton wieder loslässt. Da lässt sich auch die ein oder andere schwächere Stelle locker verschmerzen, zumal es ja noch Aspekte geben muss, die verbessert werden können. Alles andere wäre ja richtig schade
    Geändert von Painajainen (29.11.2012 um 20:52 Uhr)

  2. #22
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    Der Song von Youtube klingt zumindest super, werd mal sehen, ob ich da mehr finde/mir das demnächst anschaffe

  3. #23
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    Bin sehr angenehm vom Album überrascht. Statt Moonsorrow-Plagiat sind die Finnen hier eher eine Art unterschwellige Basis, auf der haufenweise eigene Ideen überzeugend präsentiert werden.
    Blöd halt, dass der Sänger so verständlich vor sich hin keift. Normal achte ich bei Metal so gut wie nie auf Lyrics, aber wenn man sie so gut versteht wie hier, springt einem doch unfreiwillig das eine oder andere "Juwel" ins Ohr. Wie schon im anderen Thread gesagt: lange kein Album mehr gehört, wo doofe Kindergartenreime echt störend auf mich wirken.
    (wundert mich gerade echt, wie man das nicht beim 1. mal sofort mitbekommen kann SirMetalhead ^^)

    Schmerzen und Pein
    Ewig mein
    Schicksal mich bricht
    Zeit heilt nicht
    Was ist nur los mit mir
    Keine Kraft mehr in mir
    Lebensmut schwindet jetzt
    Meine Seele ist zerfetzt
    Liebe stirbt, Freud' verblasst
    Niemand sich je so gehasst
    Meine Zeit ist vorbei
    Und es ist mir einerlei
    Wieso müssen sich alle 4 Worte reimen, dann auch noch so auffallend, dass ich es nicht ignorieren kann (hab die Lyrics ja nicht mal gelesen). Das galt doch schon in der Pflichtschule als schlechter Stil <.<
    I know there's no other world:
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  4. #24
    Moderator Avatar von SirMetalhead
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    ok, das tut echt schon beim Lesen weh. Muss zugeben, dass ich bisher nie die Zeit hatte, das Album mal konzentriert mit Booklet durchzulesen. Die vielen Hördurchläufe haben sich also größtenteils auf das Musikalische beschränkt. Hängen geblieben sind nur die Klaren Passagen wie "Soll das alles gewesen sein?" oder "Die Vergangenheit ist besiegt, auf in ein neues Leben". Das klang für mich annehmbar, da stecken aber auch keine Reime drin. Ich überfliege die Texte gerade und stelle fest, dass da anscheinend wirklich penibel drauf geachte wurde - oft zugunsten einfallsloser Phrasen. Wär nicht nötig gewesen, von den Reimen hab ich beim Hören bisher nix mitbekommen...

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