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  1. #61
    Metal Messiah Avatar von andysocial
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    bei Winger muss ich immer an Stewart von Beavis & Butthead denken, den uncoolsten Typen des Planeten. Winger vereinen aber auch ziemlich alles warum der 80er HardRock so einen faden (Kajal)Beigeschmack hat.


  2. #62
    Metal Messiah Avatar von King Diamond
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    Zitat Zitat von andysocial Beitrag anzeigen
    Winger vereinen aber auch ziemlich alles warum der 80er HardRock so einen faden (Kajal)Beigeschmack hat.
    Bei wem genau hat der Hardrock der 80er solch einen Beigeschmack?
    Musik Messi (© creeping deathaaa)

  3. #63
    Todesmetaller Avatar von Dancing Mad God
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    Mich würde viel mehr interessieren, wie Kajal schmeckt.
    Jerry lacht wie ein Kind. Schlurft wie ein alter Mann. Langsame, schleppende Sprache.
    Zufällige Gedanken, die in einem sterbenden Gehirn hängenbleiben.
    Verworrene Erinnerungen. Stimmen, die sonst niemand hört.

  4. #64
    Metal God Avatar von palez
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    Was hörte Daria Morgendorfer eigentlich für Musik?

    Zitat Zitat von Dancing Mad God Beitrag anzeigen
    Mich würde viel mehr interessieren, wie Kajal schmeckt.
    Gibt doch diese Tester in Kosmetikfachhandlungen...

  5. #65
    Todesmetaller Avatar von Dancing Mad God
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    Sie und Jane hören doch immer Musik, bevor Sick Sad World anfängt...aber ich hab grad nicht mehr im Ohr, wonach das klingt.
    Jerry lacht wie ein Kind. Schlurft wie ein alter Mann. Langsame, schleppende Sprache.
    Zufällige Gedanken, die in einem sterbenden Gehirn hängenbleiben.
    Verworrene Erinnerungen. Stimmen, die sonst niemand hört.

  6. #66
    Moderator Avatar von SirMetalhead
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    so, war ziemlich beschäftigt in den letzten Wochen, aber jetzt gehts weiter.

    Marillion - Blind Curve I-V (Misplaced Childhood, 1985)
    Marillion sind mir ein Begriff, zumindest kann ich sie stilistisch einordnen. Mehr als die Radio-Hits und den ein oder anderen Song flüchtig mal gehört zu haben, kann ich aber nicht behaupten.
    Das Lied beginnt recht schlagartig, vermutlich geht im ein anderer Song voraus, der in diesen übergeht. Ein Konzeptalbum wäre da denkbar und ja auch nicht unbedingt unrealistisch. Typischer Keyboard-Sound mit wehmütigen Gitarren, zurückhaltendem, aber immer präsentem Bass und natürlich die unverwechselbare Stimme. Allerdings hört man schnell, dass man es hier mit höherer Qualität zu tun hat, neuneinhalb Minuten sind auch nicht gerade nur zum Runterspielen eines Schemas gedacht. Einzelne Teile sind deutlich voneinander abgrenzbar, die Stimmung ändert sich zwar nicht komplett, aber dafür subtil und so, dass man es zumindest spürt. Die Teile 1 bis 5 meine ich zumindest erkannt zu haben. Find ich super! Als Freund von Rush und frühen Genesis muss ich mir das auf jeden Fall merken.


    Saga - Wind Him Up (In Transit, 1982)
    Jetzt gehts mit Saga weiter und damit wieder etwas lebhafter, leichte Weltraum-Stimmung kommt auf. Dafür sorgen nicht nur die Gitarren und der Bass, sondern auch die Keyboards, die genausogut auch in eine 90er Zeichentricksendung wie Captain Planet oder Saber Rider passen würden. Dementsprechend heroisch kommt das auch rüber. In der Mitte lässt man sich sogar noch zu weiteren Sound- und Rhythmusexperimenten hinreißen, die fast bis ganz ans Ende reichen. Dann bekommt man aber nochmal die gewohnten Strukturen. Nicht übel, aber für mich nicht unbedingt mehr als "nett".


    Foreigner - That Was Yesterday (Agent Provocateur, 1984)
    Uh, das kommt mir bekannt vor. Auch wenn ich nicht wusste, dass es Foreigner sind. Kenn ich das jetzt aus dem Radiosender meiner Mom, den ich all die Jahre meiner Kindheit während meines morgendlichen Bad-Aufenthaltes ertragen musste oder stammt das doch von irgendnem Film? Kann ich spontan nicht sagen - auf jeden Fall etwas, das man unterbewusst wahrnimmt und abspeichert. Musikalisch ist es allerdings nicht ganz mein Ding, etwas arg weichgespült, wenn man böse sein wollte. Das Klavier klingt auf mich auch nicht besonders überzeugend. Ihren großen Namen werden die Herren aber sicherlich nicht erstohlen haben, deshalb nehm ich das einfach mal ehrfürchtig zur Kenntnis.


    Triumph - Fight The Good Fight (Classics, 1989)
    Mal wieder etwas, an das ich ohne jegliche Vorahnung herangehe. Dementsprechend hab ich auch keine Erwartungen. Der Keyboardeinstieg mit den akustischen Gitarren klingt schonmal sehr märchenhaft und ansprechend, leider stellt sich das schnell als Intro heraus und der Rock regiert. Der Gitarrensound ist sehr gelungen, roh und klar, dazu stark rhythmusorientiert. Die Stimme geht in die Richtung von Rush, also in einen Bereich, der schnell fiepsig klingt, wenn man es nicht gekonnt rüberbringt. Die Gefahr besteht hier allerdings nicht, er harmoniert super mit der Instrumentalfraktion. Zwischenzeitlich tauchen die Märchenkeyboards dann doch wieder auf. Der Refrain hat es dann auch in sich, denn er verbindet die akzentuierten Strophen mit einer schönen Keyboarduntermalung. Beim zweiten Mal wird dieser nur angedeutet und mündet im Gitarrensolo-Part, der mir ebenfalls sehr gut gefällt. Gegen Ende bekommt man den tollen Refrain dann aber nochmal zu hören - vermutlich ist das genau die richtige Dosis, damit so ein Song sich nicht während seiner selbst schon abnutzt. Ein wenig muss ich an Iron Maidens Innocent Exile denken. Und das ist eigentlich ne super Referenz! Bin positiv überrascht, sehr guter Song!


    Demon - Remembrance Day (A Song For Peace) (Taking The World By Storm, 1989)
    Hihi, nochmal ein flötenhafter Einstieg, war aber reiner Zufall. Hab nämlich mal ein neueres Demon-Album besessen, das war eher roh und weder Fisch noch Fleisch. Kann mich deshalb auch nicht mehr wirklich an dessen Namen erinnern, es war ne merkwürdige Fratze drauf. Wie auch immer, das hier klingt erstmal nicht besonders grobgehobelt, sondern geht erstmal in die Richtung Magnum, so mit dem Keyboard. Allerdings kann sich das in neuneinhalb Minuten auch noch ändern. Der Übergang ins richtige Lied erfolgt dann fast fließend, was auch am weichen Klang der Gitarren liegt, die nicht so reindonnern, aber trotzdem kräftig sind. Es kommen noch ein paar Posaunensounds dazu, ich bin gespannt. Mal wieder tieferer Gesang, sehr schön, könnte man am besten als Mischung aus Meat Loaf und Glen Danzig beschreiben. Sehr hymnisch, die Nummer, man fühlt sich tatsächlich an eine Art Parade erinnert. Geht sofort ins Ohr, hymnisch und geradlinig. Könnte mir gut vorstellen, dass sich die Jungs von Blind Guardian hier Inspiration geholt haben, da steckt schon ne gute Portion Nightfall In Middle Earth drin - beziehungsweise genaugenommen ja andersrum. Kommt definitiv auch auf die "unbedingt merken"-Seite!


    Survivor - Rebel Son (When Seconds Count,
    1986)
    Gut, der Bandname weckt natürlich unweigerlich Assoziationen und damit auch eine gewisse Erwartungshaltung. Schließlich kennt jeder den Rocky-Soundtrack - und damit meine ich nicht allein "Eye Of The Tiger", sondern vor allem auch die anderen guten Nummern. Auch das hier klingt denen stellenweise sehr ähnlich, allerdings mit einer schönen Abwechslung zwischen gemäßigten, fast hoffnungsvollen Strophen, einer Bridge, die zum Mitnicken einlädt und einem krönenden Refrain, der eigentlich nur die Konzequenz dessen ist, was man an Stimmung aufgebaut hat. Auch hier gibt man sich kämpferisch, diese Thematik scheint der Band einfach auf den Leib geschnitten zu sein. Kein Überhammer, aber auf jeden Fall eine sehr gute und willkommene Alternative zu den bereits bekannten Survivor-Songs.


    Grand Prix - Samurai (Samurai, 1983)
    Sehr schön, thematisch mal was ganz anderes. Band sagt mir nix, aber der Name klingt aber schnmal innovativ Ein paar fernöstliche Klänge und eine schöne Gesangsstimme zu Beginn - ich bin mir aber sicher, dass da noch mehr kommt. Und schon tönt es polyphon "Samurai", es kann losgehen. Ein fast unwidedstehlicher Stamphrythmus, der allerdings durch die Keyboardeinsprengsel alles andere als plump wirkt. Das Ergebnis klint elegant, gerade auch zusammen mit der sehr interessanten Stimme. Der Rafrain kommt dann relativ plötzlich und kann mit ner erstaunlichen Portion Einfallsreichtum aufwarten. Find ich ziemlich gelungen, diese ganze Kombination. Typischer kann man sich HardRock nicht vorstellen, trotzdem gehört das für mich bisher mit zum Überraschendsten, was der King zusammengestellt hat. Ebenfalls super find ich die Abwechslung aus klarem und vielstimmigem Gesang. Jetzt schon ein heißer Anwärter auf einen Platz auf meinem persönlichen Siegerpodest dieses Samplers - sehr tolle Empfehlung!


    L.A. Guns - Never Enough (Cocked and Loaded, 1989)
    Mit dem Namen verbinde ich seither ein Macho-Image, vermutlich hab ich die schonmal irgenwdo gehört, gesehen oder zumindest von ihnen gelesen. Bescheidenheit versprühen die Herren nämlich nicht. Aber schließlich kann man auch das Gegenteil gut präsentieren. Das ganze klingt auf jeden Fall lebensfroh, überzeugt und bierselig. Die Gitarren sägen rauf und runter, der Sänger hat ne leicht angeraute Stimme. Aber der Funke will nicht so wirklich überspringen. Naja, kann ja nicht jeder Song ein Volltreffer sein.

  7. #67
    Metal Messiah Avatar von King Diamond
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    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Marillion - Blind Curve I-V (Misplaced Childhood, 1985)
    Marillion sind mir ein Begriff, zumindest kann ich sie stilistisch einordnen. Mehr als die Radio-Hits und den ein oder anderen Song flüchtig mal gehört zu haben, kann ich aber nicht behaupten.
    Das Lied beginnt recht schlagartig, vermutlich geht im ein anderer Song voraus, der in diesen übergeht. Ein Konzeptalbum wäre da denkbar und ja auch nicht unbedingt unrealistisch. Typischer Keyboard-Sound mit wehmütigen Gitarren, zurückhaltendem, aber immer präsentem Bass und natürlich die unverwechselbare Stimme. Allerdings hört man schnell, dass man es hier mit höherer Qualität zu tun hat, neuneinhalb Minuten sind auch nicht gerade nur zum Runterspielen eines Schemas gedacht. Einzelne Teile sind deutlich voneinander abgrenzbar, die Stimmung ändert sich zwar nicht komplett, aber dafür subtil und so, dass man es zumindest spürt. Die Teile 1 bis 5 meine ich zumindest erkannt zu haben. Find ich super! Als Freund von Rush und frühen Genesis muss ich mir das auf jeden Fall merken.
    Braucht man nicht viele Worte drüber verlieren - Script for a jester's tear, Fugazi und auch Misplaced childhood sollte man sich, sofern man auf Musik Richtung alte Genesis steht, ins Regal stellen.

    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Saga - Wind Him Up (In Transit, 1982)
    Jetzt gehts mit Saga weiter und damit wieder etwas lebhafter, leichte Weltraum-Stimmung kommt auf. Dafür sorgen nicht nur die Gitarren und der Bass, sondern auch die Keyboards, die genausogut auch in eine 90er Zeichentricksendung wie Captain Planet oder Saber Rider passen würden. Dementsprechend heroisch kommt das auch rüber. In der Mitte lässt man sich sogar noch zu weiteren Sound- und Rhythmusexperimenten hinreißen, die fast bis ganz ans Ende reichen. Dann bekommt man aber nochmal die gewohnten Strukturen. Nicht übel, aber für mich nicht unbedingt mehr als "nett".
    Saga ist wieder so ein weißer Fleck in meiner Sammlung. Auch hier habe ich nur was auf den Sampler gemacht, weil Du gern was von der Gruppe haben wolltest. Wind him up finde ich dennoch gut.

    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Foreigner - That Was Yesterday (Agent Provocateur, 1984)
    Uh, das kommt mir bekannt vor. Auch wenn ich nicht wusste, dass es Foreigner sind. Kenn ich das jetzt aus dem Radiosender meiner Mom, den ich all die Jahre meiner Kindheit während meines morgendlichen Bad-Aufenthaltes ertragen musste oder stammt das doch von irgendnem Film? Kann ich spontan nicht sagen - auf jeden Fall etwas, das man unterbewusst wahrnimmt und abspeichert. Musikalisch ist es allerdings nicht ganz mein Ding, etwas arg weichgespült, wenn man böse sein wollte. Das Klavier klingt auf mich auch nicht besonders überzeugend. Ihren großen Namen werden die Herren aber sicherlich nicht erstohlen haben, deshalb nehm ich das einfach mal ehrfürchtig zur Kenntnis.
    Foreigner haben so viele Hits geschrieben, daß es wahnsinnig schwer ist, was aus der zweiten Garde zu finden. Ich stehe unheimlich auf den Gesang von Lou Gramm und auch Live (leider ohne Lou) haben sie mich absolut überzeugt.
    Ganz tolle und wichtige Rock Band.

    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Triumph - Fight The Good Fight (Classics, 1989)
    Mal wieder etwas, an das ich ohne jegliche Vorahnung herangehe. Dementsprechend hab ich auch keine Erwartungen. Der Keyboardeinstieg mit den akustischen Gitarren klingt schonmal sehr märchenhaft und ansprechend, leider stellt sich das schnell als Intro heraus und der Rock regiert. Der Gitarrensound ist sehr gelungen, roh und klar, dazu stark rhythmusorientiert. Die Stimme geht in die Richtung von Rush, also in einen Bereich, der schnell fiepsig klingt, wenn man es nicht gekonnt rüberbringt. Die Gefahr besteht hier allerdings nicht, er harmoniert super mit der Instrumentalfraktion. Zwischenzeitlich tauchen die Märchenkeyboards dann doch wieder auf. Der Refrain hat es dann auch in sich, denn er verbindet die akzentuierten Strophen mit einer schönen Keyboarduntermalung. Beim zweiten Mal wird dieser nur angedeutet und mündet im Gitarrensolo-Part, der mir ebenfalls sehr gut gefällt. Gegen Ende bekommt man den tollen Refrain dann aber nochmal zu hören - vermutlich ist das genau die richtige Dosis, damit so ein Song sich nicht während seiner selbst schon abnutzt. Ein wenig muss ich an Iron Maidens Innocent Exile denken. Und das ist eigentlich ne super Referenz! Bin positiv überrascht, sehr guter Song!
    Ja, super Gruppe, die leider nie so die super wichtige Rolle gespielt hat. Haben einige sehr starke Scheiben am Start, durch die man sich man hören sollte.

    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Demon - Remembrance Day (A Song For Peace) (Taking The World By Storm, 1989)
    Hihi, nochmal ein flötenhafter Einstieg, war aber reiner Zufall. Hab nämlich mal ein neueres Demon-Album besessen, das war eher roh und weder Fisch noch Fleisch. Kann mich deshalb auch nicht mehr wirklich an dessen Namen erinnern, es war ne merkwürdige Fratze drauf. Wie auch immer, das hier klingt erstmal nicht besonders grobgehobelt, sondern geht erstmal in die Richtung Magnum, so mit dem Keyboard. Allerdings kann sich das in neuneinhalb Minuten auch noch ändern. Der Übergang ins richtige Lied erfolgt dann fast fließend, was auch am weichen Klang der Gitarren liegt, die nicht so reindonnern, aber trotzdem kräftig sind. Es kommen noch ein paar Posaunensounds dazu, ich bin gespannt. Mal wieder tieferer Gesang, sehr schön, könnte man am besten als Mischung aus Meat Loaf und Glen Danzig beschreiben. Sehr hymnisch, die Nummer, man fühlt sich tatsächlich an eine Art Parade erinnert. Geht sofort ins Ohr, hymnisch und geradlinig. Könnte mir gut vorstellen, dass sich die Jungs von Blind Guardian hier Inspiration geholt haben, da steckt schon ne gute Portion Nightfall In Middle Earth drin - beziehungsweise genaugenommen ja andersrum. Kommt definitiv auch auf die "unbedingt merken"-Seite!

    Demon ist eine Macht. Eine meiner absoluten Lieblingsbands, die es, trotz diversen Soundänderungen, immer geschafft haben, hochklassige Scheiben abzuliefern. Gut, die letzten drei Scheiben haben nicht mehr die Durchzugskraft früherer Scheiben, aber auch da können sich andere Bands noch ne Scheibe von abschneiden.
    Ganz egal ob purer NWOBHM, prog Rock, Hardrock oder Hymnen - Demon haben alles am Start und das in einzigartiger Qualität.
    Der Gesang von Dave Hill ist hier besonders erwähnenswert.
    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Survivor - Rebel Son (When Seconds Count, 1986)
    Gut, der Bandname weckt natürlich unweigerlich Assoziationen und damit auch eine gewisse Erwartungshaltung. Schließlich kennt jeder den Rocky-Soundtrack - und damit meine ich nicht allein "Eye Of The Tiger", sondern vor allem auch die anderen guten Nummern. Auch das hier klingt denen stellenweise sehr ähnlich, allerdings mit einer schönen Abwechslung zwischen gemäßigten, fast hoffnungsvollen Strophen, einer Bridge, die zum Mitnicken einlädt und einem krönenden Refrain, der eigentlich nur die Konzequenz dessen ist, was man an Stimmung aufgebaut hat. Auch hier gibt man sich kämpferisch, diese Thematik scheint der Band einfach auf den Leib geschnitten zu sein. Kein Überhammer, aber auf jeden Fall eine sehr gute und willkommene Alternative zu den bereits bekannten Survivor-Songs.
    Coole Band mit tollen Ohrwürmern. Kann man immer wieder auflegen, ohne das es zu Abnutzungserscheinungen kommt.

    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Grand Prix - Samurai (Samurai, 1983)
    Sehr schön, thematisch mal was ganz anderes. Band sagt mir nix, aber der Name klingt aber schnmal innovativ Ein paar fernöstliche Klänge und eine schöne Gesangsstimme zu Beginn - ich bin mir aber sicher, dass da noch mehr kommt. Und schon tönt es polyphon "Samurai", es kann losgehen. Ein fast unwidedstehlicher Stamphrythmus, der allerdings durch die Keyboardeinsprengsel alles andere als plump wirkt. Das Ergebnis klint elegant, gerade auch zusammen mit der sehr interessanten Stimme. Der Rafrain kommt dann relativ plötzlich und kann mit ner erstaunlichen Portion Einfallsreichtum aufwarten. Find ich ziemlich gelungen, diese ganze Kombination. Typischer kann man sich HardRock nicht vorstellen, trotzdem gehört das für mich bisher mit zum Überraschendsten, was der King zusammengestellt hat. Ebenfalls super find ich die Abwechslung aus klarem und vielstimmigem Gesang. Jetzt schon ein heißer Anwärter auf einen Platz auf meinem persönlichen Siegerpodest dieses Samplers - sehr tolle Empfehlung!

    Freut mich ganz besonders, daß Dir der Song so gut gefällt. Ist auch einer meiner Favoriten. Der tolle Gesang kommt übrigens von Robin McAuley (u.a. MSG). Mittlerweile ist die Scheibe relativ günstig als remasterte Version zu bekommen. Ich habe damals für den Japan Import leider etwas tiefer ins Portemonnaie greifen müssen. Bereut habe ich es nie, denn die komplette Scheibe ist empfehlenswert.


    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    L.A. Guns - Never Enough (Cocked and Loaded, 1989)
    Mit dem Namen verbinde ich seither ein Macho-Image, vermutlich hab ich die schonmal irgenwdo gehört, gesehen oder zumindest von ihnen gelesen. Bescheidenheit versprühen die Herren nämlich nicht. Aber schließlich kann man auch das Gegenteil gut präsentieren. Das ganze klingt auf jeden Fall lebensfroh, überzeugt und bierselig. Die Gitarren sägen rauf und runter, der Sänger hat ne leicht angeraute Stimme. Aber der Funke will nicht so wirklich überspringen. Naja, kann ja nicht jeder Song ein Volltreffer sein.
    Schade, mag ich auch sehr. Habe aber mittlerweile bemerkt, daß Dir Glam einfach nicht so ganz liegt.
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  8. #68
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    joa, Glam Rock ist irgendwie nicht so meins. Wobei ich "The Darkness" ganz gern mag, aber die passen hier ja eher nicht rein.

    Ich werd am Ende - auch für mich - die Highlights nochmaöl zusammenfassen, vielleicht können wir da nochmal über Anfängerscheiben reden

  9. #69
    Metal Messiah Avatar von King Diamond
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    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Ich werd am Ende - auch für mich - die Highlights nochmaöl zusammenfassen, vielleicht können wir da nochmal über Anfängerscheiben reden

    Klar, gern.
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  10. #70
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    Habe das alles mal still mitverfolgt. Coole Songs, die der King da zur Auswahl hatte. Wundert mich nur ein wenig, dass kein Steelhouse Lane dabei war Night Ranger und Victory hätten auch gut gepasst, finde ich. Hat mich aber gefreut Shy auf dem Sampler zu erblicken. Starke Band, starkes Album!

    Überraschend fand ich, dass von Winger ein Song des völlig zu unrecht niedergemachten Pull-Albums anstelle eines Stückes der ersten beiden Werke vertreten war. Überraschend, aber nachvollziehbar. Mir gefallen eigentlich alle Winger-Alben. Von den neuen überzeugt vor allem Karma.

    Demon und Triumph stehen auch schon ne ganze Weile auf meiner ToDo-Liste. Kannste da bestimmte Alben empfehlen?

    Lg, Saro!
    Geändert von Saro (15.05.2013 um 02:08 Uhr)
    Grave Digger 16.01.2013 Köln/ Testament 23.03.2013 Köln/ Helloween & Gamma Ray 13.04.2013 Bochum/ Meat Loaf 08.05.2013 Oberhausen/ Rock Hard Festival 17.-19.05.2013/ Iron Maiden 06.07.2013 Oberhausen

  11. #71
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    Zitat Zitat von Saro Beitrag anzeigen
    Wundert mich nur ein wenig, dass kein Steelhouse Lane dabei war
    zu seiner Verteidigung: Von denen hat er mir vor 6 Jahren schonmal was zugeschickt, find ich heute noch super!

  12. #72
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    Na gut. Dann sei ihm verziehen
    Grave Digger 16.01.2013 Köln/ Testament 23.03.2013 Köln/ Helloween & Gamma Ray 13.04.2013 Bochum/ Meat Loaf 08.05.2013 Oberhausen/ Rock Hard Festival 17.-19.05.2013/ Iron Maiden 06.07.2013 Oberhausen

  13. #73
    Metal Messiah Avatar von King Diamond
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    Bei Steelhouse Lane wusste ich noch, daß ich da dem Sir schonmal per ICQ ein paar Songanregungen geschickt hatte.
    Zu weiteren Bands, die ich weg gelassen habe - schau mal, was ich auf Seite 2 geschrieben habe :

    Zitat Zitat von King Diamond Beitrag anzeigen
    Ich wollte ursprünglich noch VIEL mehr rockige Sachen dazu packen. Allerdings wären wir da irgendwo bei 100 Songs gelandet. Das Teil ist mit nahezu 60 Songs eh schon viel zu groß geworden. Ich habe auch ganz viel aus dem Hardrock Bereich weg gelassen, weil die Sache sonst kein Ende genommen hätte. Vielleicht, wenn der Sir alles durch hat und noch Interesse besteht, kommt dann nochmal ein Nachschlag.
    Zitat Zitat von Saro Beitrag anzeigen
    Habe das alles mal still mitverfolgt. Coole Songs, die der King da zur Auswahl hatte. Wundert mich nur ein wenig, dass kein Steelhouse Lane dabei war Night Ranger und Victory hätten auch gut gepasst, finde ich. Hat mich aber gefreut Shy auf dem Sampler zu erblicken. Starke Band, starkes Album!

    Überraschend fand ich, dass von Winger ein Song des völlig zu unrecht niedergemachten Pull-Albums anstelle eines Stückes der ersten beiden Werke vertreten war. Überraschend, aber nachvollziehbar. Mir gefallen eigentlich alle Winger-Alben. Von den neuen überzeugt vor allem Karma.

    Demon und Triumph stehen auch schon ne ganze Weile auf meiner ToDo-Liste. Kannste da bestimmte Alben empfehlen?

    Lg, Saro!
    Von Triumph kann ich Dir Just a game, Allied forces, Never surrender oder aber auch die Surveillance ruhigen Gewissens ans Herz legen.

    Bei Demon ist die Vielfalt ungleich höher. Du kannst bis einschließlich zur Blow out nichts verkehrt machen.
    Ok, die Blow out, als auch die British standart approved sind als Einstiegsdroge nur bedingt zu empfehlen.
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  14. #74
    Forumslegende Avatar von Saro
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    Du hast ja recht, lieber King
    Grave Digger 16.01.2013 Köln/ Testament 23.03.2013 Köln/ Helloween & Gamma Ray 13.04.2013 Bochum/ Meat Loaf 08.05.2013 Oberhausen/ Rock Hard Festival 17.-19.05.2013/ Iron Maiden 06.07.2013 Oberhausen

  15. #75
    Moderator Avatar von SirMetalhead
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    Blackfoot - Good Morning (Marauder, 1981)
    Hui, das klingt lustig. Band noch nie gehört, aber man geht frisch und zackig zur Sache. Das Riffing erinnert mich ein wenig an die deutschen Victory. Eigenwillige, aber sympathische Stimme, viele Breaks und Spielereien. Das klingt lässig und unbeschwert, allerdings ohne dabei dümmlich zu wirken. Hat auch einen leichten Country-Einschlag, passt zusammen. Mehr kann ich eigentlich gar nicht sagen - gefällt mir!


    Praying Mantis - Thirty Pieces Of Silver (Time Tells No Lies, 1981)
    Ein Einstiegsriff der Marke "Breaking The Law", dazu ein satter Rock-Sound. Markante Stimme, ein wenig durch Hall verstärkt. Ergibt zusammen dieses typische Biker-Feeling. Im Refrain regiert dann mehrstimmiger Gesang, erinnert dann wieder mehr an "Metal Gods". Also diese Band scheint Judas Priest stilistisch zumindest nicht ganz fern zu stehen. Allerdings sind die beiden genannten Referenzsongs gerade einmal 1 Jahr älter, weswegen ich hier nicht an Abkupferung denken will. Zumal Praying Mantis durchaus ihre eigene Note versprühen. Kurz Google befragt - ah, das ist dieses Cover, kommt mir bekannt vor. Ist definitiv eine Art von Hardrock, die mir zusagt!


    Journey - Mother, Father (Escape, 1981)
    Ok, ein Name, dem man früher oder später mal über den Weg läuft, egal was oder wie viel man so hört. Könnte trotzdem spontan keinen Journey-Song nennen, allerdings werden die in Scrubs häufiger mal erwähnt und intoniert. Mit besonders harter Musik rechne ich natürlich nicht, allerdings bewegt sich das schon fast an der Grenze zum Seichten. Die Stimmung ist toll, keine Frage. Sehr feinfühlig, stellenweise auch intensiv und gerade der Übergang zum Refrain verfügt sicherlich über ne Menge Qualität. Trotzdem gefällt mir das nur teilweise. Würde mich aber nicht wundern, wenn der Herr Sammet (Edguy, Avantasia) großer Journey-Fan ist, jetzt wo ich das so höre...


    Honeymoon Suite - Burning In Love (Honeymoon Suite, 1984)
    Netter Name, sagt mir allerdings gar nichts. Fröhlicher Hardrock, allerdings ohne große Highlights, es passiert relativ wenig. Durch den Keyboardeinsatz und manche Melodieführung fühle ich mich an Cutting Crews "I Just Died In Your Arms Tonight" erinnert. Es fällt mir schwer, hier mehr zu schreiben, da ich das zwar alles aufnehme, aber es weder gut noch schlecht finde. Vielleicht ist das aber auch nur so, weil mir diese Art des Hardrocks von anderen Bands schon besser unter gekommen ist. Nunja.


    Mr. Big - Daddy, Brother, Lover, Little Boy (The Electric Drill Song) (Lean Into It, 1991)
    Ich erwartete schon einen weiteren Schmachtfetzen - "To Be With You" sei Dank... - aber glücklicherweise geht es nach den anfänglichen Geräuschen ziemlich flott los. Typische Hardrock-Stimme, leicht rauchig, in Kombination mit den lässigen, fast schon angeberischen Riffs ergibt das ein relativ selbstsicheres Gesamtbild. Da verwundert es auch kaum, dass weitere Spielchen folgen, beispielsweise komplett aussetzende Instrumente im Refrain. Der Solopart macht richtig Spaß, hier kommt zu dem ganzen Dampf auch etwas Substanz hinzu. Trotzdem ist das nicht ganz meine Schiene, s. L.A. Guns, Mötley Crue...


    220 Volt - Beat Of A Heart (Eye To Eye, 1988)
    Ok, das klingt schon besser, anfänglich verhalten, leicht melancholisch. Lädt zum Mitnicken ein. Und obwohl ich die Band so noch nie wahrgenommen habe, glaube ich, zumindest das Cover schonmal irgendwo gesehen zu haben. Schön finde ich die doppelten Gitarren, die hin und wieder aufblitzen, auch das Solo gehört zu der Sorte, die ich mir gerne anhöre, weil kurz und effektiv. In Schulnoten würde ich hier vermutlich etwas zwischen 2 und 3 geben. Definitiv in der oberen Hälfte, aber zumindest für mich kein Überhit.


    Uriah Heep - Rainbow Demon (Demons and Wizards, 1972)
    Ok, zeitlich gesehen dürfte das der früheste Song auf dem gesamten Sampler sein. Der Song beginnt schwül und geheimnissvoll, kann mir gut vorstellen, dass das zur damaligen Zeit schon ziemlich heavy war. Wobei Black Sabbath zu diesem Zeitpunkt ja schon 3 Platten veröffentlicht haben, die diesen Begriff mehr verdient haben. Trotzdem find ich das ziemlich cool. Leicht dröhnender Gitarrensound, langsames Tempo, beschwörender Gesang, dazu die Orgel, welche aber ebenfalls nicht klar poliert, sondern leicht schmutzig rüberkommt. Ob das nun an der Aufnahmetechnik lag oder beabsichtigt war, spielt keine Rolle. Denn der Effekt spricht für sich. Das hier klingt ursprünglich, ehrlich und auf jeden Fall auch anders. Da gibts bestimmt viel zu entdecken.

  16. #76
    Moderator Avatar von SirMetalhead
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    XYZ - Tied Up (XYZ, 1988)
    Ok, nochmal Glam Rock. Aber da gibts ja auch guten, also noch nicht zu früh verurteilen. Verspielte Gitarrenriffs und -schnörkel, geht auf jeden Fall mehr in die Metal-Richtung. Vergleichsweise angenehmer Gesang, aber trotzdem werd ich damit nicht warm. Um dem Ganzen nach der Sandwich-Methode am Ende nochmal was Gutes zuzuschreiben, würd ich die Queen-artigen Spielereien am Ende des Soloteils hervorheben, da musste ich dann doch nochmal schmunzeln.


    Ten - The Name Of The Rose (The Name Of The Rose, 1996)
    Hat vermutlich nichts mit dem gleichnamigen Buch/Film zu tun, den mag ich aber schonmal. An Zeit und Klang erkenne ich, dass das hier schon etwas moderner ausgerichtet ist. Das versprechen auch die elektrischen Saiten am Anfang. Dann gibts nen Knall und ein messerscharfes Riff, mit dem ich nicht gerechnet habe, schön! Zudem eine sehr angenehme Stimme, tief aber klar und charismatisch. Trotz der recht imposanten Instrumentation spielt der Gesang wohl auch ne übergeordnete Rolle, das liegt zum einen am Charakter, zum anderen wohl an seiner geschickten Melodieführung. Spricht mich auf jeden Fall an. Ich seh auch grad, dass die Scheiben relativ günstig zu bekommen sind. Hier würd ich gerne mehr kennenlernen.


    Kansas - Hopelessly Human (Point Of Know Return, 1977)
    Haha, lustiger Sound. Klar, Kansas kennt man, trotzdem fällt es mir schwer, das hier irgendwie einzuordnen. Interessante Mischung aus Pomp, Kitsch und Rock. Von den Dingen, die ich kenne, reicht das noch am ehesten an Magnum zu "In The Valley Of The Moonking"-Zeiten ran, auch wenn das hier locker mal 30 Jahre älter ist. Ein wenig fühl ich mich durch die vielen Stimmungswechsel überfordert, aber im positiven Sinne. Macht auf jeden Fall Hunger auf mehr und so hör ich es mir gerne nochmal an. Klavier, Geige, Orgel, Flöten - hat was von Märchenwald Aber auch der Rock kommt nicht zu kurz. Wusste nicht, dass Kansas so cool klingen können, noch ne Überraschung von nem Namen eines alten Hasen, der bestimmt nicht nur von mir falsch eingeschätzt wurde. Sehr gut!


    Ratt - Round And Round (Out Of The Cellar, 1984)
    Hier kann ich es kurz machen - nicht mein Fall. Es ist nicht schlecht, aber überzeugt bin ich auch nicht. In meinen Ohren zu banal.


    China - In The Middle Of The Night (Sign In The Sky, 1989)
    Ist mir auch schon untergekommen, kann die Band aber momentan nicht zuordnen. Allerdings hab ich diverse Plattencover im Hinterkopf. Nennen sich China, machen ebenfalls eine Art von Glam Rock, kommen aber aus der Schweiz. Moderat, Stimme auch in Ordnung. Find ich noch gar nicht mal so verkehrt, allerdings wird der Refrain schon beim ersten Hören dermaßen oft wiederholt, dass mir der Hunger auf weitere Durchläufe erstmal vergangen ist. Weniger wäre hier mehr gewesen.


    Yngwie J. Malmsteen - I Am A Viking (Marching Out, 1985)
    Ok, der Gitarrenmeister persönlich. Hier wird nicht mit Melodien gegeizt. Allerdings müsste ich dem Dogma des Schweden ("Music Is Melody") doch widersprechen. Zumindest würde ich es folgendermaßen umformen: "Music Is Harmony". Eine gute Melodie allein macht noch keinen Song. Aber er beweist, dass er die Melodien auch entsprechend in Szene setzen kann. Zumal er nicht in Dragonforce-Manier wild loslegt, sondern durchaus auch Würde und Glaubwürdigkeit vermitteln kann. Anderseits denk ich mir, dass so ein genialer Techniker doch eigentlich unter seinen Möglichkeiten bleiben muss, solange es mich hier nicht aus dem Stuhl katapultiert. Ist es fair, mehr zu erwarten, weil einer sein Instrument beherrscht? Ich fürchte, damit muss er leben.


    Supertramp - School (Crime Of The Century, 1974)
    Spiel mir das Lied vom Tod. Oder versuche es zumindest. Die Mundharmonika erweckt den Anschein, es handele sich um einen 1a Western-Film, diverse Nebengeräusche tun ihr Übriges dazu. Trotzdem wirkt das nicht sonderlich bedrohlich, die Stimme klingt schon eher optimistisch. Als der Song dann losgeht, gibt es mattes, aber akzentuiertes Riffing und ich bin von der Atmosphäre nun noch mehr verwirrt. Denn das hier klingt alles andere als alt, vielmehr muss ich an New York in den 90ern denken. Und das bei einem Lied, das aus den 70ern stammt. Ich kapier gar nichts mehr Gegen Ende wird es immer noch verrückter und ich komme zum Schluss, dass ich erstmal ne Nacht drüber schlafe, bevor ich hier abschließend urteile. Denn langweilig ist das auf gar keinen Fall.


    UFO - Chains Chains (The Wild, The Willing And The Innocent, 1981)
    Hier ist also der letzte Song des Samplers. Wie schon weiter vorne gesagt war die Reihenfolge reiner Zufall und so will ich auch UFO mit den gleichen Ohren anhören als wären sie mein Erstkontakt mit Hardrock. Gute Stimme, wenn auch hier etwas variationsarm. Die Gitarren machen ihre Sache gut und für 1981 klingt das absolut anständig. Während Iron Maiden zu dieser Zeit noch ihren punkigen Pfaden gefolgt sind, wirken UFO auf jeden Fall so, als hätten sie ihren Stil bereits gefunden. Nach dreieinhalb Minuten ist der Song schon wieder vorbei, das Ende kommt fast schon überraschend schnell. Kann man trotzdem nicht meckern.

  17. #77
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    so, das wars erstmal. Bevor ich zu nem ausführlicheren Fazit komme, wollte ich mich erstmal bei King Diamond fürs Zusammenstellen bedanken. Warn nun doch fast 70 Songs, durch die ich mich durchfressen konnte. Grob überschlagen waren auch sicherlich mehr davon eine Entdeckung für mich. Werde das Material aber zu einem späteren Zeipunkt mal in "behalten" und "archivieren" aufteilen, dann kann ich Genaueres über das Verhältnis sagen.
    Freu mich aber schon auf die kommenden Monate, wenn ich mir immer wieder mal was Interessantes rausziehen kann, um das dann genauer unter die Lupe zu nehmen.

  18. #78
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    Blackfoot - Good Morning (Marauder, 1981)
    Hui, das klingt lustig. Band noch nie gehört, aber man geht frisch und zackig zur Sache. Das Riffing erinnert mich ein wenig an die deutschen Victory. Eigenwillige, aber sympathische Stimme, viele Breaks und Spielereien. Das klingt lässig und unbeschwert, allerdings ohne dabei dümmlich zu wirken. Hat auch einen leichten Country-Einschlag, passt zusammen. Mehr kann ich eigentlich gar nicht sagen - gefällt mir!
    Blackfoot sind für mich die beste Southern Rock Band. Kann man auch gut auf jeder Rock Party auflegen. Einfach gute Laune Musik


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    Praying Mantis - Thirty Pieces Of Silver (Time Tells No Lies, 1981)
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    Ein Einstiegsriff der Marke "Breaking The Law", dazu ein satter Rock-Sound. Markante Stimme, ein wenig durch Hall verstärkt. Ergibt zusammen dieses typische Biker-Feeling. Im Refrain regiert dann mehrstimmiger Gesang, erinnert dann wieder mehr an "Metal Gods". Also diese Band scheint Judas Priest stilistisch zumindest nicht ganz fern zu stehen. Allerdings sind die beiden genannten Referenzsongs gerade einmal 1 Jahr älter, weswegen ich hier nicht an Abkupferung denken will. Zumal Praying Mantis durchaus ihre eigene Note versprühen. Kurz Google befragt - ah, das ist dieses Cover, kommt mir bekannt vor. Ist definitiv eine Art von Hardrock, die mir zusagt!
    Das Cover kennst Du bestimmt hier aus dem Forum. Twisty hat es in den schlechte Cover Thread gepackt (wo es für mich nicht hin gehört).
    Praying Mantis gehören vom Bekanntheitsgrad eher zur zweiten Garde der NWOBHM. Ich mag halt den Hardrock Einschlag in deren Musik und finde, daß sie mehr Beachtung verdient haben.

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    Journey - Mother, Father (Escape, 1981)
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    Ok, ein Name, dem man früher oder später mal über den Weg läuft, egal was oder wie viel man so hört. Könnte trotzdem spontan keinen Journey-Song nennen, allerdings werden die in Scrubs häufiger mal erwähnt und intoniert. Mit besonders harter Musik rechne ich natürlich nicht, allerdings bewegt sich das schon fast an der Grenze zum Seichten. Die Stimmung ist toll, keine Frage. Sehr feinfühlig, stellenweise auch intensiv und gerade der Übergang zum Refrain verfügt sicherlich über ne Menge Qualität. Trotzdem gefällt mir das nur teilweise. Würde mich aber nicht wundern, wenn der Herr Sammet (Edguy, Avantasia) großer Journey-Fan ist, jetzt wo ich das so höre...
    Journey gehören zu den erfolgreichsten Hardrock Bands in den USA und mindestens Wheel in the sky und Don't stop believin' kennt jeder, da sie Bestandteil zig Rocksampler sind.



    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Honeymoon Suite - Burning In Love (Honeymoon Suite, 1984)
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    Netter Name, sagt mir allerdings gar nichts. Fröhlicher Hardrock, allerdings ohne große Highlights, es passiert relativ wenig. Durch den Keyboardeinsatz und manche Melodieführung fühle ich mich an Cutting Crews "I Just Died In Your Arms Tonight" erinnert. Es fällt mir schwer, hier mehr zu schreiben, da ich das zwar alles aufnehme, aber es weder gut noch schlecht finde. Vielleicht ist das aber auch nur so, weil mir diese Art des Hardrocks von anderen Bands schon besser unter gekommen ist. Nunja.
    Honeymoon suite sind eine kanadische Band, die ich hier, trotz ihrer vielen Alben, eher als Geheimtipp drauf gepackt habe.
    Mir gefällt der Song und ich dachte eigentlich, daß er auch was für Dich wäre.
    War wohl nix


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    Mr. Big - Daddy, Brother, Lover, Little Boy (The Electric Drill Song) (Lean Into It, 1991)
    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Ich erwartete schon einen weiteren Schmachtfetzen - "To Be With You" sei Dank... - aber glücklicherweise geht es nach den anfänglichen Geräuschen ziemlich flott los. Typische Hardrock-Stimme, leicht rauchig, in Kombination mit den lässigen, fast schon angeberischen Riffs ergibt das ein relativ selbstsicheres Gesamtbild. Da verwundert es auch kaum, dass weitere Spielchen folgen, beispielsweise komplett aussetzende Instrumente im Refrain. Der Solopart macht richtig Spaß, hier kommt zu dem ganzen Dampf auch etwas Substanz hinzu. Trotzdem ist das nicht ganz meine Schiene, s. L.A. Guns, Mötley Crue...
    Leider auch eine Band, die oft als seicht oder belanglos hingestellt wird (meist von denen, die eben nur To be with you kennen - das sogenannte Final Countdown Syndrom).
    Mit Paul Gilbert haben sie einen Gitarristen in ihren Reihen, der gekonnt von Blues bis schneidigen Metal alles spielen kann - was er auch auf ganz vielen Scheiben (ua. Solo oder bei Racer X) schon bewiesen hat. Auch der Gesang von Eric Martin gehört zu den besseren dieses Genres. Billy Sheehan und Pat Torpey, die auch gern in andere Bands berufen werden, runden diese Band ab. Sollte man auf jeden Fall kennen. Vielleicht auch mal andere Songs testen.



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    220 Volt - Beat Of A Heart (Eye To Eye, 1988)
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    Ok, das klingt schon besser, anfänglich verhalten, leicht melancholisch. Lädt zum Mitnicken ein. Und obwohl ich die Band so noch nie wahrgenommen habe, glaube ich, zumindest das Cover schonmal irgendwo gesehen zu haben. Schön finde ich die doppelten Gitarren, die hin und wieder aufblitzen, auch das Solo gehört zu der Sorte, die ich mir gerne anhöre, weil kurz und effektiv. In Schulnoten würde ich hier vermutlich etwas zwischen 2 und 3 geben. Definitiv in der oberen Hälfte, aber zumindest für mich kein Überhit.
    Schwedische Band, die es auch schon zu einigen Veröffentlichungen geschafft hat und dennoch nie aus der Masse empor trat.
    Kann man kennen - muß man allerdings auch nicht unbedingt.

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    Uriah Heep - Rainbow Demon (Demons and Wizards, 1972)
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    Ok, zeitlich gesehen dürfte das der früheste Song auf dem gesamten Sampler sein. Der Song beginnt schwül und geheimnissvoll, kann mir gut vorstellen, dass das zur damaligen Zeit schon ziemlich heavy war. Wobei Black Sabbath zu diesem Zeitpunkt ja schon 3 Platten veröffentlicht haben, die diesen Begriff mehr verdient haben. Trotzdem find ich das ziemlich cool. Leicht dröhnender Gitarrensound, langsames Tempo, beschwörender Gesang, dazu die Orgel, welche aber ebenfalls nicht klar poliert, sondern leicht schmutzig rüberkommt. Ob das nun an der Aufnahmetechnik lag oder beabsichtigt war, spielt keine Rolle. Denn der Effekt spricht für sich. Das hier klingt ursprünglich, ehrlich und auf jeden Fall auch anders. Da gibts bestimmt viel zu entdecken.
    Uriah Heep waren ja immer so als kleiner Bruder von Deep Purple verschriehen - zu unrecht wie ich finde. Mir geben sie mehr als Deep Purple. Wenn da Interesse besteht, kannst Du Dich auf viele sehr starke Alben freuen.
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  19. #79
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    XYZ - Tied Up (XYZ, 1988)
    Ok, nochmal Glam Rock. Aber da gibts ja auch guten, also noch nicht zu früh verurteilen. Verspielte Gitarrenriffs und -schnörkel, geht auf jeden Fall mehr in die Metal-Richtung. Vergleichsweise angenehmer Gesang, aber trotzdem werd ich damit nicht warm. Um dem Ganzen nach der Sandwich-Methode am Ende nochmal was Gutes zuzuschreiben, würd ich die Queen-artigen Spielereien am Ende des Soloteils hervorheben, da musste ich dann doch nochmal schmunzeln.
    Ist eher keine Glam Band. Deren Material geht oft ganz stark in Richtung Dokken (der auch schon für die Jungs produziert hat).
    Wer auf Dokken steht, der braucht auch XYZ.


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    Ten - The Name Of The Rose (The Name Of The Rose, 1996)
    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Hat vermutlich nichts mit dem gleichnamigen Buch/Film zu tun, den mag ich aber schonmal. An Zeit und Klang erkenne ich, dass das hier schon etwas moderner ausgerichtet ist. Das versprechen auch die elektrischen Saiten am Anfang. Dann gibts nen Knall und ein messerscharfes Riff, mit dem ich nicht gerechnet habe, schön! Zudem eine sehr angenehme Stimme, tief aber klar und charismatisch. Trotz der recht imposanten Instrumentation spielt der Gesang wohl auch ne übergeordnete Rolle, das liegt zum einen am Charakter, zum anderen wohl an seiner geschickten Melodieführung. Spricht mich auf jeden Fall an. Ich seh auch grad, dass die Scheiben relativ günstig zu bekommen sind. Hier würd ich gerne mehr kennenlernen.
    Ten sind aus England und haben es mittlerweile auch schon auf 11 Studioalben (plus diverse Best of, Live und EPs) gebracht.
    Gut, daß man nur selten was falsch machen kann, wenn man blind auf ein Album zugreift.
    Die Songs werden nahezu komplett von Gary Hughes (Sänger) geschrieben - ein kreativer Kopf, wie man sieht.
    Einzig die etwas kraftlosen Produktionen können einem den Spaß vermießen.

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    Kansas - Hopelessly Human (Point Of Know Return, 1977)
    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Haha, lustiger Sound. Klar, Kansas kennt man, trotzdem fällt es mir schwer, das hier irgendwie einzuordnen. Interessante Mischung aus Pomp, Kitsch und Rock. Von den Dingen, die ich kenne, reicht das noch am ehesten an Magnum zu "In The Valley Of The Moonking"-Zeiten ran, auch wenn das hier locker mal 30 Jahre älter ist. Ein wenig fühl ich mich durch die vielen Stimmungswechsel überfordert, aber im positiven Sinne. Macht auf jeden Fall Hunger auf mehr und so hör ich es mir gerne nochmal an. Klavier, Geige, Orgel, Flöten - hat was von Märchenwald Aber auch der Rock kommt nicht zu kurz. Wusste nicht, dass Kansas so cool klingen können, noch ne Überraschung von nem Namen eines alten Hasen, der bestimmt nicht nur von mir falsch eingeschätzt wurde. Sehr gut!
    Bei Kansas kann es schonmal kunterbunt und progressiv zugehen. Wer daran Spaß hat, für den gibt es viel in deren Welt zu entdecken. Auch hier kenne viele nur den einen Hit (Dust in the wind - bestenfalls noch Carry on wayward son) und sind dann überrascht, wie der Rest klingt.


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    Ratt - Round And Round (Out Of The Cellar, 1984)
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    Hier kann ich es kurz machen - nicht mein Fall. Es ist nicht schlecht, aber überzeugt bin ich auch nicht. In meinen Ohren zu banal.
    Also schreiben wir das Kapitel Glam ab.

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    China - In The Middle Of The Night (Sign In The Sky, 1989)
    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Ist mir auch schon untergekommen, kann die Band aber momentan nicht zuordnen. Allerdings hab ich diverse Plattencover im Hinterkopf. Nennen sich China, machen ebenfalls eine Art von Glam Rock, kommen aber aus der Schweiz. Moderat, Stimme auch in Ordnung. Find ich noch gar nicht mal so verkehrt, allerdings wird der Refrain schon beim ersten Hören dermaßen oft wiederholt, dass mir der Hunger auf weitere Durchläufe erstmal vergangen ist. Weniger wäre hier mehr gewesen.
    Auch hier klarer Fall von kann man haben muß man nicht. Hätte die Band unten gelassen, wenn Du nicht unbedingt was von haben wolltest.


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    Yngwie J. Malmsteen - I Am A Viking (Marching Out, 1985)
    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Ok, der Gitarrenmeister persönlich. Hier wird nicht mit Melodien gegeizt. Allerdings müsste ich dem Dogma des Schweden ("Music Is Melody") doch widersprechen. Zumindest würde ich es folgendermaßen umformen: "Music Is Harmony". Eine gute Melodie allein macht noch keinen Song. Aber er beweist, dass er die Melodien auch entsprechend in Szene setzen kann. Zumal er nicht in Dragonforce-Manier wild loslegt, sondern durchaus auch Würde und Glaubwürdigkeit vermitteln kann. Anderseits denk ich mir, dass so ein genialer Techniker doch eigentlich unter seinen Möglichkeiten bleiben muss, solange es mich hier nicht aus dem Stuhl katapultiert. Ist es fair, mehr zu erwarten, weil einer sein Instrument beherrscht? Ich fürchte, damit muss er leben.
    Beim Yngwie scheiden sich die Geister. Die einen finden sein Gefidelunnötig bis lästig - andere wiederum vergöttern ihn und sein Können. Muß man sich durchhören und selbst entscheiden. Ich mag einige seiner älteren Scheiben. Die neuen Sachen (alles nach Magnum Opus - 1995) kann man sich eigentlich nahtlos knicken.

    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Supertramp - School (Crime Of The Century, 1974)
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    Spiel mir das Lied vom Tod. Oder versuche es zumindest. Die Mundharmonika erweckt den Anschein, es handele sich um einen 1a Western-Film, diverse Nebengeräusche tun ihr Übriges dazu. Trotzdem wirkt das nicht sonderlich bedrohlich, die Stimme klingt schon eher optimistisch. Als der Song dann losgeht, gibt es mattes, aber akzentuiertes Riffing und ich bin von der Atmosphäre nun noch mehr verwirrt. Denn das hier klingt alles andere als alt, vielmehr muss ich an New York in den 90ern denken. Und das bei einem Lied, das aus den 70ern stammt. Ich kapier gar nichts mehr Gegen Ende wird es immer noch verrückter und ich komme zum Schluss, dass ich erstmal ne Nacht drüber schlafe, bevor ich hier abschließend urteile. Denn langweilig ist das auf gar keinen Fall.
    Ich glaube der Kiwipo ist ein großer Supertramp Fan und Kenner. Die Band ist natürlich durch ihre Hits (Dreamer, Logical song) ziemlich bekannt. Das da noch mehr auf den Alben schlummert, lässt diese Nummer hier erahnen. Sollte man sich mit befassen.

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    UFO - Chains Chains (The Wild, The Willing And The Innocent, 1981)
    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    Hier ist also der letzte Song des Samplers. Wie schon weiter vorne gesagt war die Reihenfolge reiner Zufall und so will ich auch UFO mit den gleichen Ohren anhören als wären sie mein Erstkontakt mit Hardrock. Gute Stimme, wenn auch hier etwas variationsarm. Die Gitarren machen ihre Sache gut und für 1981 klingt das absolut anständig. Während Iron Maiden zu dieser Zeit noch ihren punkigen Pfaden gefolgt sind, wirken UFO auf jeden Fall so, als hätten sie ihren Stil bereits gefunden. Nach dreieinhalb Minuten ist der Song schon wieder vorbei, das Ende kommt fast schon überraschend schnell. Kann man trotzdem nicht meckern.
    Da es die Band 1981 schon auf 11 Alben gebracht hat, kann man von einer eingespielten Truppe reden. Kein Wunder also, daß Du das rausgehört hast. UFO sind Urgesteine des Hardrocks und haben vor allen Dingen durch die Verpflichtung Michael Schenkers aufsehen erregt. Leider kamen die beiden Köpfe (Schenker und Mogg) nicht lange miteinander klar. Von daher war Kapitel Schenker nach einigen Jahren auch schon wieder Geschichte, bei UFO (es kam zwar später kurzfristig zu einer Reunion, was aber dank wieder auftretenden Querelen nicht lang hielt).
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  20. #80
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    Zitat Zitat von SirMetalhead Beitrag anzeigen
    so, das wars erstmal. Bevor ich zu nem ausführlicheren Fazit komme, wollte ich mich erstmal bei King Diamond fürs Zusammenstellen bedanken. Warn nun doch fast 70 Songs, durch die ich mich durchfressen konnte. Grob überschlagen waren auch sicherlich mehr davon eine Entdeckung für mich. Werde das Material aber zu einem späteren Zeipunkt mal in "behalten" und "archivieren" aufteilen, dann kann ich Genaueres über das Verhältnis sagen.
    Freu mich aber schon auf die kommenden Monate, wenn ich mir immer wieder mal was Interessantes rausziehen kann, um das dann genauer unter die Lupe zu nehmen.
    Ich hoffe doch, Du warst nicht all zu überfordert mit diesem Paket. Wenn Du mal alles beisammen hast, gib einfach Bescheid und ich gib Dir gern noch weitere Kostproben Deiner Favoriten.
    Musik Messi (© creeping deathaaa)

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