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MasterOfPuppets
Dash
@MoP: Dir ist schon klar, dass die Publikumsreaktionen auf der Tokyo Tales nicht in dem Sinne live sind, oder? Man hört ja schnell raus (und Andre hat es auch mal in einem Interview gesagt), dass die da reingeschnitten wurde, wo es gerade hätte passen können. Kann ja auch nicht sein, dass die Leute mal eben schnell die Instrumentals übertönen und dann wieder komplett unhörbar sind.
Insoweit ist die Tokyo Tales mindestens ebensoviel nachpoliert wie die Live. Rein jubeltechnisch.
Ansonsten unterscheiden sich die beiden Alben auch noch im Können der Gitarristen und natürlich im Gesang, weil Hansi nebenbei nicht mehr den Bass bedienen musste. Alles in allem finde ich Live wesentlich besser, allein schon von der Setlist her.
Ääääh, erwischt, ich hab das bis jetz nich rausgehört. Aber solang am Sound der Band nix verändert wurde finde ich das sekundär. Ich mag halt lieber Live-Alben die nen leichten Bootleg Sound haben, das klingt in meinen Ohren einfach autenthischer. Wenn ich ne Live-Setlist in bestmöglicher Qualität haben will, kann ich mir auch aus den vorhandenen Studio-Scheiben ne Kompilation zusammenbrennen, da brauch ich dann auch kein Publikum im Hintergrund.
Im Falle der Setlist kann in meinem Fall auch die „Tokyo Tales“ eher punkten, weil ich der Ansicht bin, dass BG nach „Imaginations…“ nix wirklich Geniales mehr herausgebracht haben. „Nightfall“ finde ich ab der Hälfte bestenfalls noch langweilig und „Night At The Opera“ ist für mich mit Ausnahme von 2-3 Stücken eine totale Enttäuschung.
Das mit der Setlist macht Sinn. Wenn Du halt eher auf die frühe Phase stehst leuchtet das ja ein.
Aber es ist keinesfalls so, dass die Songs auf „Live“ genauso klingen wie auf Pladde. Da gibt’s ja doch so einige Variationen im Spiel und auch im Gesang bei, ich will mal sagen, 80% des Albums.
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dies irae dies illa solvet saeclum in favilla