Re: Filmbewertungsthread

#1705613  | PERMALINK

Ardor

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Die Schule des Shaolin
Hatte ich die ganzen Asienkampffilme bisher immer belächelt, wurde ich hiermit eines besseren belehrt. Das Acting ist weit besser als erwartet, dafür sind die lächerlichen Kampfgeräusche eher amüsant als hochwertig. Aber damit muss man bei solchen Filmen umgehen können. Der größte Pluspunkt des Filmes ist jedoch die tolle Handlung. Desweiteren wirkt „Die Schule des Shaolin“ trotz der kurzen Spielzeit nie gehetzt. Insgesamt ein ganz guter Film, der zwar sicher nicht zu meinen Lieblingsfilmen gehören wird, für einen ruhigen, kurzen Abend aber durchaus geeignet ist.
7/10

Glitter – Glanz eines Stars

Samstag Abend, Ende des Monats, der übliche Geldmangel. Wie verbringt man einen solchen Abend also besser, als im Internet zu stöbern? Beim Blick auf meine Moviepilot-Fernsehtipps blieb ich an „Glitter“ hängen. Eine Vorhersage von grandiosen 0,4? Bisher noch nie zuvor gesehen. Voller Vorfreude machte ich mich also aufs Sofa und schaltete Super RTL ein. Und was soll ich sagen – ich wurde nicht enttäuscht. Die Story beschissen, das Niveau der schauspielerischen Leistung tiefer als der Marianengraben. Emotionen? Fehlanzeige. Die Blicke leerer als Monowi.
Ist schon ganz gut so, dass Fräulein Carey ihre Spesen mit Musik statt Schauspiel verdient..
0/10

Manticore
Kackfilm. Die Animationen sind zwar schlecht, leider aber nicht schlecht genug. So nimmt sich der Film die einzige Möglichkeit auf eine gute Bewertung.
1,5/10

Red Planet
Hirn aus und ab dafür. Anders kann man den Streifen vermutlich nicht genießen. Die Grundidee ist nich schlecht, die Schauspieler können zumindest teilweise auch punkten – nach dem guten Start wird der Film jedoch von Minute zu Minute schlechter. Gegen Ende hab ich dann immer mehr die Lust daran verloren, das ganze plänkelte nurnoch vor sich hin. Die anfängliche Spannung wandelte sich in gähnende Langeweile. Was durchaus schade ist, die guten Ansätze waren da. So bleibt ein durchschnittlicher Film mit zuvielen Lücken, der zurecht nachts auf RTL2 läuft.
4,5/10

Hotel chevalier
Toller Kurzfilm, der als Vorgeschichte zu Darjeeling limited perfekt funktioniert, eigenständig leider nicht ganz so gut. Die Story ist kaum vorhanden, die Bilder sprechen da für sich. Anderson schafft es zu jeder Sekunde, die Emotionen perfekt abzulichten. Der Song trägt einen großen Teil dazu bei, selten eine besser zusammenpassende Kombination erlebt.
7/10

Darjeeling Limited
Drei Brüder treten einen verrückten Roadtrip durch Indien an, der mit vielen Überraschungen aufwarten kann und sie letztendlich doch noch ans Ziel führt. So oder so ähnlich lässt sich Darjeeling Limited von Wes Anderson zusammenfassen. Die Story wird getragen von den drei Geschwistern, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Da wäre zum einen Francis, der älteste der drei, der ein ziemlicher Kontrollfreak ist und die Reise mit seinem Assistenten Brendan minutiös geplant hat. Der mittlere Bruder, Peter, steht in einer kaputten Ehe mit einer schwangeren Frau und ist der Ansicht, des toten Vaters Liebling gewesen zu sein, während der jüngste Jack nach wie vor vernarrt in seine Ex-Freundin ist. Zusammen ergeben sie ein Trio, welches eine durch Irr- und Frohsinn ebenso wie durch Skurrilitäten geprägte Reise durch Indien erlebt und dabei nicht selten gegeneinanderschießt. Im Laufe der Zeit entwickeln sie wieder gegenseitiges Vertrauen und lassen letztendlich sämtlichen Altballast hinter sich.
Ein Film, der neben der Story vorallem mit diesem gewissen Gefühl punkten kann, alles hinter sich zu lassen. Nicht nur Wes Anderson-Fans sollten ihre Freude daran haben.
7,5/10

KFZ – Kentucky Fried Zombies
Dank des Covers hab ich hier leider mehr erwartet, dennoch waren die 2€ in die DVD definitiv keine Fehlinvestition. Serienmörder Ken, der mich optisch ein wenig an einen jungen Edward Norton erinnert, tötet zwei Die-nermitarbeiter (haha, get it?), die sich kurz darauf als Zombies zurückmelden. Mit Geiseln im Gepäck heißt es nun, eben diesen Zombies nicht als Opfer zu dienen.
„KFZ“ hat einige Längen und Lacher, leider jedoch zu wenig Action. Die Limitiertheit im Setting, die durch die Begrenzung auf das Diner entsteht, wird durch Flashbacks versucht zu lockern, was jedoch nur bedingt klappt.
4/10

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trikerganz klar Mr. BLACKMORE. Kenne keinen anderen, mit einem dermaßen gefühlvollen Stiel.
Musiksammlung RYM