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Fantasy Filmfest 2015 (Hamburg)
Infini – Lahme Sci-Fi-“Action“, mit recht hohem Gewaltlevel aber auch viel zu viel pseudo-philosophischem Gequatsche und unglaublich viel Langeweile, die zum Ende hin immer schlimmer wird. Absolut verzichtbar 3/10
The Invitation – Extrem unangenehmer und intensiver Psycho-Drama-Thriller-Mix, der sehr gut gespielt ist, sich kaum aushaltbar zuspitzt und atmosphärisch durch die Decke geht. Ein mehrfacher Schlag in die Magengrube, der grandios geschrieben ist, den ich persönlich aber nicht nochmal sehen möchte. 8/10
Nina Forever – Britisches Indie-Drama mit viel bösem Humor, seltsamer Erotik und komplizierten Beziehungskisten. Auch wenn hier das Lachen oft im Halse stecken bleibt und das Ende ordentlich Raum für Spekulationen lässt, ist das Ding durchaus sehenswert und charmant. 7/10
Tales of Halloween – Angenehm stumpfer Party Episodenfilm im Stile von „Tales From The Crypt“ mit vielen bekannten Gesichtern. Zwar mit ordentlich Funsplatter aber immer überzogen lustig und ungruselig genug um ihn auch „Nicht-Horror-Fans“ auf einer Halloween-Party zu präsentieren. Man sollte aber auch in der Stimmung dazu sein. 6/10
Howl – Werwolf-Horror, der ohne größere Überraschungen ziemlich konventionell daher kommt. Die Entscheidung, fast den ganzen Film nur in einem Bahnwagon spielen zu lassen, funktioniert und die Monster sehen wirklich gut und creepy aus. Glücklicherweise wurde sich hier für Latex und Kunstblut entschieden und nicht für billige CGI. Kann man sich gut geben auch wenn der Film im Grunde nichts Neues bietet. 6,5/10
Tale of Tales – Wow! Grandiose Kostüme, tolle handgemachte Monster und beeindruckende Kulissen. Leider seeehr langatmig und für meinen Geschmack viel zu episodenhaft inszeniert. Der Film wirkt dadurch sehr zerfahren und lässt oft einen roten Faden vermissen Der Cast macht seine Sache aber gut und die Storys für sich sind auch schön düster. Ein böser Märchenfilm mit mittelschweren Timingproblemen. 6/10
Bound to Vengeance – Fieser Rape & Revenge Thriller mit hohem Gewaltpegel, einigen Twists und ordentlich Selbstjustitz. Unangenehm aber trotzdem gut kuckbar. 7/10
Der Bunker – Unfassbar obskurer und skurriler deutscher Streifen, der sich irgendwo zwischen David Lynch und „ernsterem“ Helge Schneider ansiedelt. Trotz der ganz Surrealität ist der Film überraschend gut kuckbar, auch wenn acht von zehn Leuten nichts mit dem Film anfangen dürften. 7,5/10