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Hallways of AlwaysDu studierst Medizin? Cool, wie ist das denn so insgesamt?
Naja, es ist „nur“ Tiermedizin ^^ Wobei sich das vom Erlebnis zu Humanmedizin wohl wenig gibt. Da müsste sich Clemente mal zu äußern (und mich eventuell korrigieren), der ist ja bei den Humanmedizinern.
An sich macht’s schon Spaß, die ersten beiden Semester waren toll. Aber seit dem dritten Semester hat sich so ein bisschen „Alltag“ eingestellt. Langsam möchte man die „Grundausbildung“ (nichts anderes ist der Vorklinische Teil ja) endlich hinter sich lassen und zur praktischen Anwendung übergehen. Das Gute ist, dass nun im Vierten Semester Fächer aus dem Klinischen Teil kommen (Virologie, Propädeutik, Krankheiten bei bestimmten Spezies), die einem zeigen, warum man sich überhaupt zwei Jahre lang mit der grauen Theorie beschäftigt hat-wäre das nicht, würde sich langsam wohl ziemlicher Frust breit machen.
Allerdings ist Biochemie sowieso ein sehr spezielles Thema. Zum einen war ich nie der große Chemiefan und werd’s wohl auch nie sein (Biochemie ist das einzige Physikumsfach, wo ich absolut jede Note nehme, solang ich nur bestehe, wobei ich behaupten würde, dass es für ne 4 allemal reichen sollte), zum anderen wird’s hier mit der Biochemie seeeeehr genau genommen. Man munkelt, dass keine Uni so viel Biochemie verlangt wie München (was zweifelsohne an unserem netten Institutsleiter liegt). Manchmal komm ich mir vor, als würde ich nur Biochemie studieren…
Wenn man sich für Medizin entscheiden möchte, muss einem halt klar sein, dass die ersten zwei Jahre recht viel Auswendiglernen bedeuten und das ganze eher weniger mit dem späteren Arbeitsalltag zu tun hat. Wobei man einen Großteil des Auswendiglernens umgehen kann, indem man die Logik im Chaos sucht und damit lernt :haha: