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Bahn frei für das ungwöhnlichste BM-Album aller Zeiten:
Wind Of The Black Mountains – Sing Thou Unholy Servants
Tracklist:
1. Forcefed Into Blasphemy
2. An Autumn Evening
3. Black Goat
4. Beautiful Sorrow
5. Adversary
6. The Rite Of Darkness
7. The Shadow
8. Thou Shall Not Mourn
Was macht diese Scheibe so ungewöhnlich? Die Amerikaner verwenden Elemte wie Keyboard, akustische Gitarre, weiblichen Gesang und Naturgeräusche (Wolfsgeheul, Regen, Möwenschreie(!!?), die man aber auch bei anderen BM-Bands finden kann. Richtig ungewöhnlich und eben einzigartig, ist die die Art wie sie diese Elemte arangieren und miteinader verbinden. Das Ergebnis ist eine bösartige, gorteske Soundcollage, die wohl auf ewig unereichbar bleiben wird.
Den Anfang macht der Song“Forcefed Into Blasphemy“, welcher mit Wolfsgeheul beginnt und über eine weibliche Gesangstimme, die von der Akustikgitarre belgeitet wird, zu relativ normalen BM geformt wird. Ein gelungener Opener, aber wohl eines der unspektakulären Lieder des Albums. Weiter gehts mit dem schwächstem Titel der Scheibe. „An Autumn Evening“ klingt sehr nach alten Mayhem, sehr thrashig also. Mit „Black Goat“ gehts dann aber richtig los. Ungewöhnliches Drumming, seltsame Keyboardgeräusche, eine verzerrte Sprechstimme. Was will man mehr? Es folgt „Beautiful Sorrow“, der ungwöhnlichste Song. Eine männliche, verzerrte, und eine weibliche Sprechstimme werden von Keyboard-Gewaber und der akustischen Gitarre begleitet. Dieses Gemisch vermag eine wahrlich bösartige und morbide Atmosphäre zu erschaffen, welche auch in den nächsten Track, „Adversary“ zu hören ist. Dieser klingt ähnlich wie der voherige Song, wird aber noch um die klassischen Metal-Instrumente erweitert. „Rite Of Darkness“ reiht sich aber dann nicht so ganz in die voherigen Lieder ein, da es relativ gewöhnlichen BM gibt. Doch dafür wird man mit „The Shadow“, dem besten Song der Scheibe, mehr als entschädigt. Durch das ganze Lied hört man eine epische Keyboard-Melodie, die mich irgendwie an Westernfilme erinnert. Allerdigns an Szenen in denen die Kavallerie wehrlose Indianer dahinmetzelt. Passt also ins Konzept. Der letze Song „Thou Shall Not Mourn“ ist erneut Keyboard-Gewaber, das von einer weiblichen, beschwörenden Sprechstimme begleitet wird. Danach bleibt einen nichts anderers übrig als das ganze nochmal von vorn zu hören, so baff ist man.
Fazit: Eine unglaubliche Soundcollage, die einfach einzigartig ist. Einzige Negativpunkte: Der manchmal dünne Sound der elektrischen Gitarre und die mehr als peinlichen Bilder im Booklet.
http://myspace.com/windoftheblackmountains „Forcefed Into Blasphemy“ anhören! Der Rest ist vom mittelmäßigen Nachfolger, der nichts mit dem großartigen Sound von „Sing Thou Unholy Servants“ zu tun hat. Leider.
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