Re: Slipknot

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Peters Dick

Registriert seit: 18.01.2004

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OrgsgyrmVerdammt, du hast es einfach nicht verstanden! Es geht eben darum, dass niemand, der Black Metal zum ersten Mal hört, wirklich diese Intensität spürt oder überhaupt nur Gefallen an dieser Musik findet. Ich habe ungefähr ein bis zwei Jahre gebraucht, um wirklich richtig in die Materie abzutauchen. Natürlich ist es beim Death Metal nicht anders, nur bleibt dort die atmosphärische Komponente aus. Ich glaube aber sowieso nicht, dass du einen beider Stile als dein Lieblingsgenre definierst. Von daher solltest du einfach mal ruhig sein – du hast nämlich diesbezüglich wirklich keine Ahnung, wie es scheint!

Dein ersten Post quote ich jetzt nicht mal doch ich will dazu mal was sagen:

Keine Ahnung ob du schonmal das White Pony Album von den Deftones gehört hast. Das Album ist musikalisch wie textlich höchst Anspruchsvoll und atmosphärisch! Was ist eigentlich mit Tool – machen die keine intensiven Sachen(und auch bei denen muss man sich langsam reinhören)? Hardcore besitzt keinen Geist,keine kreativität,keine Intensität? Junge, dann kennst du dich schlicht und einfach nicht im Hardcore aus: Zieh dir lieber mal beide Alben von Carnivore rein, das River Runs Red Album von Life of Agony, Biohazards Urban Discipline Album, Only Attitude Counts Point of no return Scheibe usw.. Wenn du diese Platten intensiv hörst und verstehst dann ist es nichts anderes als das was du mit Black Metal verbindest.
Du kritisierst die Hardcore Szene, weil es dort auf Konzerten härter zugeht? Und das von einem Black Metal Fan? Über die Bemerkung musste ich lange lachen. Bevor du dich über irgendeine „Eigenart“ einer „Szene“ beschwerst solltest du erstmal bei dir schauen, denn im BM gibt es dutzende von Leute die mehr als nur einen Dachschaden haben. Schon lustig wenn ein Bmler etwas von Zivilisiertheit faselt……

Du magst sicherlich Recht haben das ich Black Metal und Death Metal nicht zu meinen Lieblingsgenres zähle(obwohl ich aus beiden Lagern Platten besitze) aber deswegen kann ich mich dazu äußern. In deinem 2ten Beitrag wird deutlich womit die Black Metal Szene zu kämpfen hat: Das akzeptieren von Kritik. Du scheinst meinen Beitrag nicht verstanden zu haben denn ich bezog mich auf die Punkte die du (im letzten Post) angegeben hast.
Zur Erklärung: Während du Death Metal nicht atmosphärisch findest finden ihn andere widerrum atmosphärisch – während du BM für Intensiv hälst halten ihn andere für langweilig. Wenn also jemand sagt das er Bm scheiße und nicht intensiv findet dann musst du das so hinnehmen. Nur weil DEIN Wahrnehmung so ist brauch sie nicht allgemeingültig sein.

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Übrigens, das ist so eine andere Sache, die ich immer machen wollte, außer Boxer werden: In BEstattungsunternehmen rumlungern. Ich wollte einer von diesen Typen sein, die die Tür aufmachen und sagen >>Herzliches Beileid<<(Charles Bukowski)