Re: rund ums Studium

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Ecaille de Lune

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Beiträge: 64

Peter´s DickMotivation für ein Psychologiestudium?
Das PSychologiestudium schafft die Basis für ein anschließende therapeutische Arbeitsfeld.

Wenn man sich bereits im Studium spezialisiert UND danach entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen macht, ja. Der klassische Psychotherapeut hat Medizin studiert.

Was du übrigens als erstes geschrieben hast, ist allerdings nicht ganz richtig. Mit einem reinen Psychologiestudium wirst du sicherlich nicht in Kliniken (z.B. Psychiatrie) angestellt werden, da das Studium keine Therapieausbildung beinhaltet.

Richtig. Nichts anderes habe ich geschrieben, wenn du nochmal hinschaust.
Dass du dich nach dem Studium spezialisieren kannst, ist mir klar.
Prinzipiell finde ich diese Trennung des klassichen Psychotherapeuten (der man nur mit dem Medizinstudium wird) – und Psychiater Aspekts mit den konträren, beruflichen Aussichten, in den Studiengängen nicht gerade sinnvoll.
Aber ich finde es natürlich gut, wenn du dir diesbezüglich schon deinen Weg herausgesucht hast. Ein reines Medizinstudium kommt für dich demnach also nicht in Frage?

Darf man fragen wieso du Sozialpädagogik studieren willst?

Gerne. An der TU Dresden umfasst das Gebiet Sozialpädagogik seit diesem Jahr auch die Bereiche Sozialarbeit, sowie Pflege- und Wohlfahrtswissenschaften. Das sind breit gefächerte Gebiete, welche mich allesamt sehr interessieren und mir danach sehr viel Raum lassen, einen zu mir passenden Weg im sozialen Bereich einzuschlagen.
Aber wie schon beschrieben – die Wahrscheinlichkeit, dass ich angenommen werde ist dabei nicht unbedingt hoch. Daher habe ich mich parallel auch für das Lehramt Geschichte-Englisch, Forstwissenschaften, sowie Landschaftsgestaltung beworben.
Frage mich nun bitte nicht, was meine Motivation für die genannten Studienrichtungen ist – ich finde jeden einzelnen Studiengang hoch interessant und passend für mich – sollte ich für alle Studiengänge eine Zulassung bekommen, habe ich ein großes Problem, mich zu entscheiden, schätze ich.

Wenn ja, studier Germanistik, wenn nicht, studier was richtiges.
Es gibt natürlich auch andere Meinungen, aber das ist so meine subjektive Sicht…

Etwas „Richtiges“ studieren gibt es nicht – ich finde es jedenfalls wenig sinnvoll, etwas zu studieren, was einem danach objektiv vielleicht mehr bringen kann, man dann aber in einem Arbeitsumfeld steckt, womit man sich nicht identifizieren kann.
Planen kann man eine Karriere heuzutage eh nicht mehr.

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"Die "Welt" - dieses Wort erinnert mich immer an einen Elefanten und eine Schildkröte, die unverdrossen eine riesige Scheibe stützen." - aus: "Wilde Schafjagd" von Haruki Murakami last.fm [/COLOR]