Re: Vics Plattenteller! (Reviews & Tipps)

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Vic Rattlehead

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Beiträge: 11,498

Der Tipp dazwischen

So, bevor es mit der Artillery-Diskographie morgen weitergeht, werfe ich ein Album einer etwas „frischeren“ Band ins Getümmel, da ich von Artillery erstmal die anderen Scheiben aus meinem Case holen müsste, dass im Auto liegt und dann muss ich das auch noch am PC einspeisen.
Von daher erstmal einen kleinen Happen dazwischen ^^

Demolition – Existence

VÖ: 2004 – Twilight

Tracklist:

—  3/9
—  Necromancer
—  Mankinds Bleeding
—  Thermal Detonator
—  Draining Blood
—  Burned to Ashes
—  Betrayer
—  Discover the Light
—  Hypnotized Fall
—  No Regrets

http://www.demolition.at/
Das Album gibt es zwar schon knapp 5 Jahre, tut aber nichts zur Sache, denn entdeckt habe ich die aus Österreich stammende Band erst letztes Jahr im April als Supporter von Death Angel in Adelsheim.
Dort haben sie nämlich einen überzeugenden Gig hingelegt und in der Umbauphase zwischen den Bands bin ich einfach mal zum Merch-Stand hin und habe mir eben das Album “ Existence „ zugelegt.
Was sich hier dem Hörer bietet, ist wirklich sehr guter Thrash Metal, der mit der Stimme von Wolfgang Süssenbeck astrein harmoniert und Paralellen zu Schmier & den alten Vocals von Mille Petrozza aufkommen lässt.
Das Riffing und vor allem die brachiale DB an vielen Stellen sorgen immer wieder für wiederkehrendes Rotieren des Nackenbereichs und machen schlicht nur Laune. Meiner Meinung nach heben sich Demolition mit diesem Album um einiges von den „moderneren“ Neo-Thrash-Alben ab (so ist es schade, dass LOTD viel mehr Aufmerksamkeit bekommen in Europa) und können sich somit eher in die neue Oldschool-Welle zwischen den jungen Kollegen aus der Bay Area und England mit einreihen.
Anhören kann man sich ohne Probleme den Opener “ 3/9 „ oder auch “ Necromancer „ und “ Mankinds Bleeding „.

FAZIT: Zwar bleiben im Endeffekt leider nicht ALLE Songs im Ohr hängen aber dennoch haben Demolition mit der “ Existence „ einen Schritt in die richtige Richtung gemacht und ein durchaus stabiles Album aufgenommen, das wie oben schon erwähnt eigentlich mehr Aufmerksamkeit als die viel eintönigeren Legion of the Damned verdient hat.
Und auch die zum Death Metal geneigten Metaller können hier ruhig mal ein Ohr riskieren!
(7,5/10)

Anspieltipps: 3/9, Necromancer, Mankinds Bleeding, Betrayer

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