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Artillery – B.A.C.K.
VÖ: 1999 – DieHard Music
Tracklist:
— Cybermind
— How do you Feel
— Out of the Trash
— Final Show
— WWW
— Violent Breed
— Theatrical Exposure
— B.A.C.K.
— The Cure
— Paparazzi
— Fly
— Jester
Ganze 9 Jahre verstrichen ins Land, bis sich Artillery letzendlich doch wieder dazu entschlossen haben, ein weiteres Album aufzunehmen und dieses sollte auch gleichzeitig (leider!) das letzte mit Flemming Ronsdorf an den Vocals sein.
B.A.C.K. ist erneut ein gelungenes Album geworden, welches sämtliche Elemente die Artillery ausmachen beinhaltet und sich thematisch zum größten Teil mit den Heimtücken des Internets bzw. der modernen Kommunikation beschäftigt?!
Wie auch immer, musikalisch macht die Scheibe wirklich Bock und „Cybermind“ stellt sich ebenfalls als hervorragenden Opener heraus. „How do you Feel“ zeigt Flemming noch mal von seiner ehen rauen Seite und es geht ordentlich ruppig und schnell zur Sache.
Doch das eigentliche Highlight stellt für mich der Track „WWW“ dar, welcher einfach nur vor sich dahin thrasht und bestens für einen gepflegten Moshpit geeignet ist. Definitiv ein Highlight auf der Platte.
Ebenfalls muss ich mal wieder die klasse Produktion und die wiedermal hervorragende Instrumentenarbeit loben.
Ronsdorf gibt hier ebenfalls nochmal alles und wechselt bei den Songs zwischen den eher tiefen, rauhen und den schrillen Tonlagen.
Eine klasse Comeback-Scheibe, die so einiges in sich hat!
FAZIT: Nun, die 9 Jahre haben Artillery zumindest musikalisch nicht wirklich geschadet, denn man merkt ihnen zumindest auf dem Album die Spielfreude ab. Live ist das ja bei den Dänen immer so eine Sache.
Was aber an dem Album ungünstig war/ist, ist die Zeit der Veröffentlichung. 1999 war der Thrash Metal nach wie vor so gut wie tot was den Bekanntheitsgrad angeht und dicke Fische bzw. große Aufmerksamkeit war somit nicht wirklich zu fangen. So ging die Veröffentlichung von „B.A.C.K.“ auch leider total unter und nur wenige haben davon Wind bekommen, selbst Einige, die den Metal nie abgeschworen haben.
2-3 Jahre später hätten hier durchaus nicht geschadet, denn bekannterweise erlebte der Metal zu der Zeit sozusagen wieder einen Aufschwung.
Doch das hat hier mit der Qualität des Albums nichts zu tun und die ist durchaus prima!
Das bisher letzte Album sollte daher bei Niemandem fehlen, der sich die Artillery-Scheiben zulegen möchte.
(8,5/10)
Anspieltipps: „Cybermind“, „How do you Feel“, „Out of the Trash“, „WWW“, B.A.C.K., Paparazzi;
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