Re: Vics Plattenteller! (Reviews & Tipps)

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Vic Rattlehead

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Der Tipp dazwischen

Wird mal wieder Zeit, für eine kleine Abschweifung von den Klassikern meiner Sammlung hin zu den etwas frischeren Künstlern/Alben!


Fozzy – All that Remains

VÖ: 2005 – Megaforce Records

Tracklist:

—  Nameless Faceless
—  Enemy
—  Wanderlust (feat. Zakk Wylde)
—  All that Remains
—  The Test
—  It’s a Lie (feat. Bonecrusher)
—  Daze of the Weak
—  The Way I Am
—  Lazarus
—  Born of Anger (feat. Marty Friedman)

Diesesmal stelle ich ein Album einer Band vor, welche soweit ich weiß gar nicht mal wirklich so bekannt ist und das eigentlich zu Unrecht.
Kennengelernt habe ich Fozzy durch meine langanhaltende Wrestling-Begeisterung bis nicht zuletzt vor 1-2 Jahren und als ich so um ’03 rum wirklich intensiv anfing Hardrock und dann auch Metal zu hören, bekam ich Wind davon dass ein gewisser Chris Jericho der Frontmann von Fozzy ist und Rich Ward von Stuck Mojo ebenfalls involviert ist.
Der Vorgänger „Happenstance“ war ja noch ein Album, das zur Hälfte aus (meist gelungenen) Coversongs und zur Hälfte aus eigenen Songs besteht.
Dies änderte sich nun mit „All that Remains“, bei der man sich dazu entschied, ein vollwertiges eigenes Album rauszubringen.
Und das ist den Jungs durchaus gelungen, denn man hat sich auch noch starke Unterstützung vor allem durch Zakk Wylde und Marty Friedman geholt.
„Nameless Faceless“ steht am Anfang des Albums und macht sich hier durchaus gut und bietet soliden normalen Heavy Metal, der keine Genre-Zuordnung wie Power, Thrash, Speed oder dergleichen nötig hat.
Mit „Enemy“, der übrigens einzig veröffentlichten „Single“ geht es dann auch weiter und ich muss mittlerweile sagen, dass dieser Song mitunter einer der Stärksten auf diesem Album ist. Klasse Lyrics und auch die Gitarren machen Laune, das Solo am Ende passt da auch ganz gut hin und wirkt nicht fehlplatziert.
Welche Songs man hier noch herausheben sollte sind vor allem „Wanderlust“, bei dem Zakk Wylde die Leadgitarre schwingt, dann wäre da noch der Titeltrack „All that Remains“, welcher wirklich verdammt stark rüberkommt und ein klasse Solo beinhaltet.
Weitere Hit-Kandidaten stellen „The Way I Am“ und der Abschluss „Born of Anger“, mit Marty Friedman an der Lead, dar.
Leider gibt es mit „The Test“ oder auch „It’s a Lie“ eher 2 schwächere Songs und meiner Meinung nach wirken sie hier völlig deplatziert aber gut, das Album an sich ziehen die 2 Songs trotzdem nicht runter. Ok, „Born of Anger“ wirkt im 1.Moment auch etwas strange im Vergleich zum Rest..aber irgendwie positiver und hey => MARTY FRIEDMAN! :haha:
„Lazarus“ & „Daze of the Weak“ sind wiederrum 2 solidere Songs, die durchaus ihre Daseinsberechtigung auf dem Album haben.
Die Arbeit hinter der Schießbude übrigens kann man ruhig als ordentlich bezeichnen, zwar sind hier natürlich keine Blastbeats oder dergleichen zu erwarten aber sie tragen zum Gesamtwerk bei und der Drummer macht sein Ding super.

FAZIT: Alles in allem liefert die Band um Wrestler Chris Jericho ein super Album ab und kann sich durchaus sehen lassen. Ich hab ja schon desöfteren gehört und gelesen, dass Fozzy live eine Macht sein und ordentlich Spaß machen sollen.
Schade dass es Jericho momentan wieder in den Ring gezogen hat, denn bei Fozzy gefällt er mir wesentlich besser und ich würde gerne wissen, ob da musikalisch noch was machbar wäre!
(8/10)

Anspieltipps: Nameless Faceless, Enemy, Wanderlust, All that Remains, The Way I Am, Born of Anger;

http://de.youtube.com/watch?v=3LMAsjoo8TI

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