Home › Foren › Maximum Metal › Zeitmaschine – früher war alles besser › Eddies Plattenkiste: Millenium › Re: Eddies Plattenkiste: Millenium
Steel Panther – Feel the Steel
VÖ: 2009
Michael Starr: voc.
Lexxi Foxxx: bass, backing voc.
Satchel: guitars
Stix Zadinia: drums
Tracklist
1. Death to all but Metal
2. Asian Hooker
3. Community Property
4. Eyes of the Panther
5. Fat Girl (Thar she blows)
6. Eatin‘ ain’t cheatin‘
7. Party all day (Fuck all night)
8. Turn out the lights
9. Stripper Girl
10. The Shocker
11. Girl from Oklahoma
12. Hell’s on fire
„Meine Damen und Herren. Heute Abend sing(k)t für Sie, das Niveau!“
Steel Panther wurden im Jahr 2000 unter dem Namen Metal Shop gegründet. Bis man sich in Steel Panther umtaufte, wurden noch so einige Namen „verheizt“. Man startete als reine Coverband und gab Songs von Szenegrössen wie Twisted Sister, Poison und Guns N‘ Roses zum Besten. Nach den ersten Auftritten im legänderen Key Club in Holywood, war die Resonanz dermassen positiv, dass die Band dort von 2001 bis 2009 jeden Montag und Mittwoch im Rahmen einer Metal Parodie aufgetreten ist.
Schliesslich wurden Steel Panther von Universal Records unter Vertrag genommen.
2009 veröffentlichten sie ihr Debüt mit dem richtig schön klischeehaften Titel, Feel the Steel.
Das Album
Im Grunde muss man sich nur das Cover und die Künstlernamen reinziehen um zu wissen, wo der Poser seine Schminke aufträgt.
Eines darf man bei Steel Panther sicher nicht, undzwar das Gehabe und die Texte ernst nehmen!
Steel Panther wollen Spass und gute Laune verbreiten und das gelingt ihnen hervorragend.
Klar, wenn man die Jungs so sieht, sollte man meinen, dass die Haarpflege- und Kosmetikindustrie vor einer gesicherten Zukunft steht und auch Holywoods Friseure brauchen sich bezüglich Arbeitslosigkeit keine Sorgen zu machen;-)
Und die Texte… Sagen wir es mal so. Feel the Steel ist eine der Platten die den „Explicit Content“-Sticker nicht ohne Grund trägt. Des Öfteren meint man, dass hier nach dem „Hauptsache es reimt sich“-Prinzip vorgegangen wurde. Wenn man das nicht allzu ernst nimmt, hat es auch seine positiven Seiten. Selbst Leute mit einem geringeren Englischvokabular, können mitsingen 😉
Hier handelt es sich um eine Band, um eine Parodie zu längst vergangenen Hair Metal Tagen. Trotz allem darf man sich nicht davon täuschen lassen. Denn die Musiker wissen, was sie tun. Feel the Steel bietet dem Hörer lupenreinen Metal und Hard Rock der Güteklasse A!
Obwohl die Band „neu“ ist, merkt man sofort, dass es sich hier um gestandene Musiker handelt! Mit Sänger Michael Starr und Gitarrist Stachel, sind gleich zwei Musiker am Start, die beide schon in namenhaften Bands gespielt haben (Michael/L.A. Guns; Stachel/Fight).
Mit dem Oberknaller, dem Opener Death to all but Metal starten Steel Panther mal so nebenbei mit einer richtigen Metal Hymne durch! Heavy Gitarren, Doublebass und ein toller Gesang lassen den gestandenen Metaller sofort durch die Decke gehen. Und dann der Text, HAMMER! Hier wird mit allem was „nicht metal“ ist, auf solch üble und niveaulose Art und Weise abgerechnet, dass man sich ein Schmunzeln einfach nicht verkneifen kann. Ob Britney Spears, Madonna, Blink 182, oder Eminem (um nur ein paar zu nennen), sie alle bekommen ihr Fett weg!
Nunja, auf die Texte einzugehen erübrigt sich eigentlich, wenn man sich nur mal die Songnamen durchliest^^
Musikalisch lässt man es aber, wie gesagt, richtig krachen. Midtemponummern wie Asian Hooker, Eatin‘ ain’t cheatin‘ und Turn out the Lights werden einwandfrei dageboten und machen einfach nur spass, animieren den Hörer zum Mitgröhlen.
Mit Community Property, Stripper Girl und Girl from Oklahoma, sind gleich 3 Balladen vertreten, die sich wirklich auf höchstem 80er-Niveau befinden! Diese wären so richtig schmalzig und romantisch, wenn die Texte nicht wären…;-)
Der Rocker Party all Day (Fuck all Night), welcher doch seeeehr an Bon Jovi’s Livin‘ on a Prayer erninnert, ist der Inbegriff eines Partysongs und Eyes of a Panther ist dermassen mit Klischees durchsetzt, dass es eine wahre Freude ist, dazu abzurocken.
Mit dem Rausschmeisser Hell’s on Fire bekommen wir nochmals Hard Rock vom feinsten geboten!
Textlich geht es in Hell’s… ausnahmsweise mal nicht ums Pimpern. Stattdessen huldigen Steel Panther verstorbenen Legenden wie Bon Scott und Randy Rhoads. Textlich und musikalisch weltklasse!
Textauszug: Let’s get drunk and smoke some pot. I wanna party with Bon Scott. Randy Rhoads, John Bonham, too. It’s a Heavy Metal party and we’re, waiting for YOU!“
Den Amys gelingt es auf ihrem Debüt auf perfekte Weise, Altes in neuem und frischen Gewand zu präsentieren. Feel the Steel hat wirklich nicht einen schwachen Song zu bieten. Jeder einzelne Titel ist ein Ohrwurm, ist kurzweilig und bestens zum Abfeiern geeignet.
Steel Panther – Death to All but Metal (live)
http://www.youtube.com/watch?v=WFOcJsz0Vqw
Steel Panther – Party all day (Fuck all night) (live)
http://www.youtube.com/watch?v=oMA9-tx6Z6U
Steel Panther – Hell’s on Fire
http://www.youtube.com/watch?v=IuLkrcuTbRk
--
[B]Plattensammlung ([/B]mit ganz viel [B][COLOR=#ee82ee]Lidschatten[/COLOR], [COLOR=#00ffff]Alkohol[/COLOR] [/B]und[B] [COLOR=#ff0000]Gewalt[/COLOR] [/B]und[B][COLOR=#ffff00] Ketzerei[/COLOR] [/B]und...[B])[/B] [COLOR=#ffa500]Lichtspielhaus[/COLOR] Victory 09.01.2016 Andernach/ Sleaze Fest 27.02.2016 Bochum/ Overkill 16.04.2015 Oberhausen