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ErrraddicatorIch find das ganz generell immer so knuffig, wenn Leute sich über die Ausbildungsvergütung unterhalten und diese als Faktor für die Berufswahl heranziehen.
…
Jetzt ma Butter bei de Fische:
Die Ausbildungsvergütung ist doch (fast) komplett egal.
Davon selbstständig leben kann man so oder so nicht (selbst wenn man 500 oder mehr Netto bekommen sollte) und nach 3 Jahren is der Spuk im Regelfall sowieso vorbei.Wichtig ist doch was NACH der Ausbildung bei rum kommt und dann auch nich nur direkt beim Einstieg sondern auch (und vor allem) was nach 5, 10 oder 20 Jahren ist.
Was nützt es mir wenn ich direkt am Einstieg mit 2.000 Euro Brutto protzen kann, aber nach 10 Jahren immer noch bei 2.300 Euro bin, weils in dem Beruf einfach nich vorwärts geht?Ich kenne da Leute die waren stolz wie Oskar mit eben dem höheren Einstiegsgehalt, aber nach 5 oder mehr Jahren sind se von den Leuten mit geringem Einstiegsgehalt überholt worden, weil da die Aufstiegschancen besser sind.
Und von den 5 Jahren 100 Euro mehr im Monat kann man ja richtig was reißen.
…aber ma so richtig 😉…
Von daher finde ich diese Debatte um die Ausbildungsvergütung ehrlich gesagt ziemlich *lol*ig.
Du hast natürlich nicht unrecht. Aber wenn ich mir anschaue, was Lehrlinge teilweise leisten müssen, dann fehlt da irgendwo die Relation. Kommt natürlich immer auf den Beruf an. Aber gerade im Handwerk hat man´s als Azubi oft schwer. Wie man das machen will, ohne noch im Hotel Mama zu gastieren, ist mir ein Rätsel…