Re: Summer Breeze 2011

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banger1979

Registriert seit: 02.03.2009

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ClansmanSB war ok.

Frechheit war auch das ausbleiben des angekündigten Sturms am Freitag. Da zurrt man 3 Pavillons fest mit schwerlastankern und 50 Meter Strobändel und dann passiert nichts.

Witzbold. Hätteste mal den Pavillion festgezurrt den das Stürmchen Freitag morgen über mein Zelt gerollt hat. Sei es drum, das Zelt blieb ganz, nur der Pavillion war Schrott. ;o)

Bands habe ich jede Menge gesehen, top waren:

A pale horse named dead (wie geschaffen für die pralle Mittagssonne)

Witchery (trotz schon mehr als einem Tee ordentlich abgegangen zu der Truppe, kannte ich bis dato nicht wirklich)

Bolt Thrower (bedarf wohl keiner weiteren Worte, ausser dass ich mir mal „Those once loyal in der Setlist wünsche – trotzdem unglaublich geil)

Powerwolf (Kitsch hoch zehn, und trotzdem sowas von überzeugend und mitreissend gespielt, es war ein Fest)

Obscura (WAS für ein Basser, und auch ohne die Ankündigung des „Death“-Tributes musste ich einige male an Schuldiner&co denken)

Primordial (ich hab mich an dem recht bescheidenen Sound, insbesondere den zu leisen Gitarren nicht gestört, hat die Band, insbesondere die Präsenz von Alan doch eine Athmosphäre verbreitet, wo es einem im Minutentakt heiss und kalt den Rücken runterlief)

Moonsorrow (hätte die Band zwei drei Songs mehr gespielt wären sie das unangefochtene Highlight des SB’s für mich gewesen. Was für eine Band! Was für Songs! Was für eine Spielfreude, Präzision, und Athmosphäre. Dazu ein Sound der einfach nur gesessen hat. Genial! Und das alles obwohl ich eigentlich schon fix und alle war, war auch die letzte Band, die ich gesehen habe.)

Ebenfalls gut waren Sodom, Amorphis Vader und In Extremo.

Eher bescheiden waren

Hell (warum wird um die Band so ein Rummel gemacht, ist bestenfalls Durchschnitt)

Swashbuckle (wenn man das Piratengetue abzieht, bleibt absolut belangloser Brüll-Thrash über)

Sonic Syndicate (die hab ich nur deswegen verfolgt, da ich da grade eine (zugegeben mir eigentlich zu junge) Dame an der Backe hatte, die sich nach dem Auftritt wieder verkrümelte, weil sie In Extremo mit ihren Freundinnen gucken wollte. Mist aber auch! Umsonst diese grottige Band gehört. 😆

Tarja (die ein zwei Nightwish Songs gefielen mir, bei dem Rest ergab sich für mich aus ihrer Opernstimme und ihrer Band einfach kein zusamenpassender Höreindruck. Und die weinerlichen Ansagen waren zum Fremdschämen. Tritt da eine in Michael Jacksons Fußstapfen?

Ansonsten fand ich die Organisation auf dem Konzertgelände gut, angemessene bis gar keine Wartezeiten am Einlass, bzw Getränke/Futter-Ständen, freundliche Security und ausreichend Klo’s. Ausserdem bei den meisten Bands ein guter Sound. Aufm Zeltplatz sah es mit letzerem weit bescheidener aus, da MUSS beim nächsten Mal mehr stehen, und nicht nur einmal am Tag geleert werden.

Zum ersten Mal seit längerem hab ich wieder mit ner grösseren Truppe gecampt, was auch einige anständige Zeltplatz-Sauf-Blödsinns-Gelaber-Session zur Folge hatte.

Alles in allem sehr viel Musik und Party fürs Geld, mal ganz davon abgesehen, dass Dinkelsbühl ein echt hübsches Nest ist. Wenns passt, komme ich wieder.

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