Re: Jahressampler 2011 – Die Ergebnisse

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Ardor

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So, los geht’s mit dem ersten Teil von Hellcommanders Sampler.

Dream Theater – Lost not Forgotten

Los geht’s mit den Progkönigen von Dream Theater. War ja klar, dass ich irgendwann mal was von denen hören werde, was nicht „Endless Sacrifice“ ist.
Nach schönem Klavierintro setzen die Gitarren ein und erschaffen schon nach einer Minute eine Atmosphäre epischen Ausmaßes. Dann kommen auch Bass und Schlagzeug hinzu, bevor das ganze frickelig wird. Aber es gibt ja auch noch einen Sänger – der mich sogar überzeugen kann. Allerdings nur in tiefen Stimmlagen, andernfalls wirkt das recht kraftlos.
Nach 10 Minuten ist das Stück dann vorbei. Ging ja doch ziemlich schnell. Sonderlich spektakulär find ichs jedoch nicht. Geht hier rein, da raus. Schade, ich steh eigentlich auf so Frickelzeug. Der Refrain ist aber wirklcih gut. Mal sehen, vielleicht hör ich irgendwann nochmal rein. Schlecht ists ja nicht..

Septic Flesh – Mad Architect

Wieder mit schönem Intro, wieder eine Band, von der ich im Vorfeld nur ein Lied kannte. Und wieder ein Lied, was keineswegs schlecht ist, aber auch nicht wirklich gut. Die Verbindung aus Extremmetal und Orchester ist durchaus gelungen, allerdings gefallen mir die Vocals absolut nicht. Hinzu kommt, dass mir einfach zu wenig Abwechslung drin ist, vorallem was die Gitarren betrifft.

Lantlos – Bloody Lips and Paper Skin

Die beiden Vorgängeralben hab ich und mag ich sehr. Das Lied hier klingt dann aber doch ganz schön anders als .neon. Auch nach gefühlten 20 Durchgängen will es mir nicht so recht gefallen. Mir fehlt die Atmosphäre des Vorgängers, ich fühle mich irgendwie an Isis erinnert. Bevor der Gesang eingesetzt hat dacht ich mir sogar „Huh, dass HellCo Sonic Youth hört hätt ich nicht gedacht“. Die Ansätze, die vorhanden sind, sind gut – keine Frage. Aber im Vergleich zu den ersten Alben bin ich doch irgendwie enttäuscht, das mag alles nicht zusammenpassen.

Shining – Tillsammans Är Vi Allt

Die aktuelle Shining ist die einzige, die ich bisher nicht besitze. Aber ich glaub, das muss ich ändern. War mir der Vorgänger auf Dauer etwas zu schwach auf der Brust, zieht mich das Lied sofort in den Bann. Sei es das Klavierintro oder die Strophe, sei es Kvarforths verzweifeltes gekreische oder der Klargesang, der mir persönlich sogar einen Tacken besser gefällt als bei Songs wie „Ohm“. Top. Aber naja, ein guter Song muss ja auch auf dem Sampler drauf sein. :haha:

Taake – Nordbundet

Fand ich live ziemlich lahm, das Lied hier ist leider auch nicht viel spektakulärer. Das Hauptriff wird mir zu sehr ausgereizt, der Sänger ist mir zu emotionslos. Erst der Part nach ca. 3 Minuten gefällt mir – sowohl die Raserei als auch der zwischenzeitliche „ruhigere“ Part. Nach 4 Minuten wirds jedoch leider wieder belanglos.

Nocte Obducta – Niemals gelebt

Einer von zwei mir im Vorfeld bekannten Songs. Das Album ist äußerst gelungen, kommt jedoch nicht an alte Glanzzeiten ran. Das Midtempo passt allerdings sehr gut, vorallem in diesem Lied. Mit knapp 2 Minuten hat es auch genau die richtige Länge und kommt auch ein wenig crustig daher. Eine der besten Veröffentlichungen 2011 in dem Bereich.

Craft – Succumb to sin

Wieder Midtempo-BM, diesmal allerdings so, dass mir weder was positives noch was negatives dazu einfällt. Das Lied plätschert einfach so vor sich hin, ohne nennenswerte Ausbrüche oder ähnliches. Tragisch, tragisch. Tut mir auch dezent Leid, da HellCo sicher eine anständige Bewertung sehen wollte. Aber das fällt mir schwer bei dem Lied

Der zweite Teil des Samplers ist jedoch deutlich besser, hat jedoch auch noch eine große Enttäuschung parat.

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trikerganz klar Mr. BLACKMORE. Kenne keinen anderen, mit einem dermaßen gefühlvollen Stiel.
Musiksammlung RYM