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Axe To Fall
Auf den Sampler war ich definitiv sehr gespannt, halte ich doch recht viel von ihm und seiner Meinung.
Oho, dankeschön. 🙂 Ich hoffe mal, dass der Sampler das nicht ruiniert hat.
Das Wort Monstrum wäre mir zwar nicht unbedingt in den Sinn gekommen, beschreibt den Kinit Her Titel aber schon irgendwie ziemlich passend. Als hässlich hingegen nehme ich ihn dabei fast gar nicht war, wohl als fremdartig und entführend, aber eben auf eine sehr positive Weise. Wenn ich gerade so drüber nachdenke, würde das Cover von Vildhjartas Masstaden eigentlich ganz gut dazu passen. Auskennen tue ich mich mit solcher Musik übrigens auch überhaupt nicht, aber Gerüchten zufolge nennt man das Neofolk.
Freut mich, dass dir Monumental Torment gefällt. Ich hatte leichte Bedenken, dass der übertriebene Anfangspart dazu verleitet, das Lied und damit die Band vorschnell in die Schublade „sinnloses Gefrickel“ einzuordnen, während sie meiner Meinung nach weit mehr zu bieten hat und bei der Symbiose aus Schnelligkeit, Brutalität und Songgespür stellenweise absolutes Weltklasseniveau erreicht, was sich auch im weiteren Verlauf von Element of Chaos zeigt. Habe ich ja auch im Jahresrückblickthread schon so ähnlich geschrieben.
Mich würde ja mal interessieren, ob du mir wirklich zutraust, so etwas wie Rainbowdragoneyes zu hören… 🙂 Guten Chiptune mag ich ja sehr gerne und bei der Suche nach solchem bin ich irgendwann über dieses Projekt gestolpert, welches so absurd klingt, dass ich es zumindest mal auf der Festplatte gelassen habe. Um bei Gelegenheit Leute damit zu schocken und zu quälen, so wie hier. 😉
Bei Acid Witch finde ich auch bemerkenswert, wie homogen die auf den ersten Blick etwas abenteuerlich anmutende Mischung dann doch klingt.
Der Sound auf Playground of the Damned ist ja für viele eine Katastrophe und auch wenn er definitiv eher nach einer Demo klingt, finde ich ihn absolut super, vor allem den verhassten Drumsound. Wobei das, was ich an dem mag, wohl eher vom Spiel als vom Mix kommt. Etwas schade, dass Cory Christner ausgestiegen ist, live fand ich Neudi als Nachfolger noch nicht so besonders überzeugend. Das ist bei der anscheinend recht kurzen Vorbereitungszeit aber auch verständlich, andererseits spielt er schon einen anderen Stil, der mir weniger zusagt. Bin da mal auf das nächste Album gespannt. Brethren of the Hammer ist meiner Meinung nach übrigens mit Abstand der beste Song auf Playground of the Damned, allenfalls Art of War kommt da noch heran, ansonsten ist die Scheibe eigentlich eine der schwächeren von Manilla Road.
Zwischen Folk und Country kann man ja schon unterscheiden und insofern musst du bei The Decemberists auch grundsätzlich keine Angst vor ihren Alben haben. Empfehlen würde ich das progressiv angehauchte Konzeptepos The Hazards of Love, beim aktuellen Album solltest du besser vorher noch einmal genauer hereinhören, mir persönlich gefällt neben Down by the Water nur ein weiteres Lied, der Rest ist sehr poppig und in meinen Augen belanglos.
Ich glaube, mich an eine kurze Auseinandersetzung mit dir bezüglich Gorod im PotW Thread zu erinnern, bei der du die Band als seelenloses Gefrickel bezeichnet hast. In diesem Sinne habe ich ja dann genau den richtigen für diesen Track des Samplers erwischt. Zugegebenermaßen ist das letzte volle Album Process of a New Decline trotz einiger Highlights in zu großen Teilen weniger von gutem Songwriting als von Effekthascherei und Lückenfüllung geprägt. Die Transcendence EP gibt aber allen Anlass zur Hoffnung, dass dieser Kurs mit der kommenden Langrille korrigiert wird. Die ersten beiden Alben Neurotripsicks (etwas thrashiger) und Leading Vision (recht abwechslungsreich) könnten dir jedenfalls auch gefallen, auch wenn Transcendence schon ein gutes Stück eklektischer ist.
Ich freue mich schon auf den Rest deiner Reviews. 🙂