Drum Computer Probleme

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  • #67859  | PERMALINK

    InFiction
    Participant

    Registriert seit: 21.06.2009

    Beiträge: 764

    Leider fehlt auch meiner Band eins der wichtigsten Instrumente im Metal: Der Drummer.
    Aber glücklicherweise gibt es heutzutage ja Drum Computer.
    Allerdings habe ich dabei stets ein Problem: Der Sound ist teils undifferenziert und dumpf, vor allem die Base ist ein einziger Haufen Matsch und entweder gar nicht oder maximal mit viel gutem Willen hörbar.

    Daher meine Frage: Wie lässt sich das ändern? Wie bekommt man aus dem schnöden standart Drum Computer einen möglichst fetten und transparenten Schlagzeug Sound?

    Ich benutze übrigens Cubase LE4 und das dabei enthaltene Halione Rock Drumkit.
    Auf http://www.myspace.com/eviscerationka könnte ihr bei „Bleed for me“ hören, was ich genau meine.

    Highlights von metal-hammer.de
    #6222939  | PERMALINK

    David
    Participant

    Registriert seit: 26.04.2004

    Beiträge: 1,766

    Konnte es jetzt nur mit dem Laptop hören.

    Folgendes:

    1.) Die Halion-Sounds eigenen sich nur für Skizzen. Besorg dir ein vernüftiges Programm. Steven Slate Drums am besten.

    2.) Misch die Drums so, dass sie für sich schon Dampf machen. Da das aber nicht mit einem Satz abgetan ist, empfehle ich die Try & Error Methode + regelmäßiges Feedback der Recording.de Userschaft. Wenn du richtig auf den Sack willst, aber dafür umso mehr lernen, dann kannst du auch gleich bei Andy Sneaps Gefolgschaft vorbeischauen: http://www.ultimatemetal.com/forum/andy-sneap-151/

    3.) Wenn die Drums knallen, misch alles so, dass sich die Freuqenzbereiche nicht in die Quere kommen. Hört sich logisch an, erfordert aber auch einiges an Übung.

    4.) Pack Kompressoren, Transienten Designer, Exciter etc. auf die Einzelspuren umdas maximalste herauszuholen.

    5.) Gib‘ den fertigen Track an jemanden, der mastern kann und weiss wie ein fertiger Metal Track klingen muss.

    Das war jetzt der grobe Umriss dessen wie es häufig gemacht wird. Hätte ich dir das jetzt alles richtig erklären müssen, wäre daraus ein Tutorial geworden und dafür hab‘ ich grad‘ keinen Nerv ;)

    Abschliessend eine kurze Linksammlung von verschiedenen hilfreichen Dingen für deinen weiteren Weg als sich selbst produzierender Musiker:

    http://www.stevenslatedrums.com/ex.html
    http://www.recmag.de/
    http://www.recording.de
    http://www.vstplanet.com

    --

    #6222941  | PERMALINK

    False Mirror
    Participant

    Registriert seit: 10.10.2010

    Beiträge: 4

    Der Trick ist Drums zu layern und eq-en.
    Also z.B. 3 Bassdrums zu nehmen, eine für den Attack ohne grossen Bassbereich, eine für den Decay-Bereich und möglicherweise eine Sub.

    Same für Snares.

    Hihats gehen gut indem du analoges Rauschen (z.B. weisses Kanalrauschen) aufnimmst und verstärkst und entsprechend über ein Gate/Amp Env triggerst, damit bekommst du schön viele Höhen rein ohne dass es distorted klingt. Ein Hauch Distortion kann aber auch sehr effektiv sein, z.B. auf der Snare.

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