Masterkeyboard (Midi Keyboard)

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  • #41093  | PERMALINK

    Heavy_Malte

    Registriert seit: 23.01.2006

    Beiträge: 17,469

    Hallo
    da ich für mein zukünftiges Studium gerade anfange Klavier zu lernen muss was zum üben her. Und da dachte ich an ein Midikeyboard da ich ja z.B. mit meiner Soloband auch aufnehme bzw. auch für andere Bands Demos produziere.
    Hat jemand von euch erfahrung mit solchen Teilen und evtl. einen Tipp?
    Ich will auf jedenfall normalgroße, anschlagsdynamische Tasten. Eine „echte“ gewichtung muss nicht her da ich hier Geld sparen kann… ich dachte an ein Modell unter 100 Euro.

    --

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    #4446005  | PERMALINK

    slashvanyoung

    Registriert seit: 10.07.2004

    Beiträge: 3,093

    Suchst du ein Keyboard mit integrierten Synths, dass einen Midi-Port hat oder nur einen reinen Midi-Controller?

    --

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    #4446007  | PERMALINK

    Heavy_Malte

    Registriert seit: 23.01.2006

    Beiträge: 17,469

    slashvanyoungSuchst du ein Keyboard mit integrierten Synths, dass einen Midi-Port hat oder nur einen reinen Midi-Controller?

    reiner Midicontroller vermute ich mal.

    Also ein Keyboard dass selbst keine Boxen und Sounds hat sondern nur über den Pc läuft

    --

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    #4446009  | PERMALINK

    immortalsoul

    Registriert seit: 01.03.2007

    Beiträge: 3,523

    Planst du, Musikwissenschaft zu studieren? Ich studier dieses Fach nämlich und ich muss dafür auch jetzt endlich mal anfangen, Klavier zu lernen. Was ist ein Midi-Keyboard eigentlich genau, bzw. inwiefern unterscheidet es sich von einem normalen Keyboard? Kann mich da mal jemand aufklären? Muss mir nämlich dann auch so was in der Art anschaffen, denke ich. Ein richtiges Klavier kann ich mir in 10 Jahren nicht leisten.

    --

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    #4446011  | PERMALINK

    slashvanyoung

    Registriert seit: 10.07.2004

    Beiträge: 3,093

    @ Malte:
    Unter 100€ etwas zu finden, ist da nicht so einfach.

    Falls du, abgesehen von den Keys an sich und 2 Modulationsrädern, nicht großartig viele Controller-Funktionen zusätzlich benötigst, dann könnte das KeyRig 49 von M-Audio etwas für dich sein:

    http://de.m-audio.com/products/de_de/KeyRig49-main.html bzw. http://www.thomann.de/de/m_audio_keyrig_49.htm

    Im Preis ist sind auch ein paar ganz brauchbare Soundmodule enthalten.

    Für ein paar Euro mehr gibt’s dann schon das erste aus der Oxygen Reihe. Diese haben schon einen deutlich höheren Funktionsumfang, die v.a. dann sehr praktisch sind, wenn man mehrere Midi-Kanäle gleichzeitig nutzen möchte. Falls du vorhast das Gerät auch Live einzusetzen, dann würde ich (auch wegen der Möglichkeit Presets zu speichern) eher dieses bevorzugen.

    Ein großer Vorteil ist halt, dass du extra Midi-Tasten zum Triggern bzw. frei belegen hast.

    http://de.m-audio.com/products/de_de/Oxygen49-main.html http://www.thomann.de/de/maudio_oxygen_49.htm

    Edit: Bei diesem werden aber AFAIK keine Soundmodule mitgeliefert.

    @immortalsoul:

    Du kennst doch sicherlich die „klassischen“ Keyboards, die man anschaltet, sich einen Sound aussucht (Piano, Orgel etc.) und dann kommt das eigene Geklimper entweder aus integrierten Boxen oder einem Keyboardverstärker?!

    Diese Keyboards haben ein integriertes Synthesizer-Modul, was, je nach Auswahl, den Sound modelliert und dann aus den Boxen jagt. Die innere „Kommunikation“ bei diesen Keyboards läuft auch über Midi: du schlägst die Tasten an und das Keyboard übersetzt diesen Anschläge in Midi-Anweisungen (beinhalten u.a. Tonhöhe, Anschlagdynamik usw.), welche an den integrierten Synthesizer weitergeleitet werden, dieser generiert dann (in Abhängigkeit der gewählten Einstellungen) die zugehörigen Sounds.

    Bei einem Midi-(Keyboard)-Controller passiert genau das selbe, nur dass die Midi-Anweisungen an ein externes Gerät (i.d.R. der Computer) weitergeleitet werden. Dort werden dann die Anweisungen wieder entsprechend umgesetzt.

    So kann man mit dem Controller alle möglichen virtuellen Instrumente ansteuern, die dann entweder die Sounds (wie beim klassischen Keyboard) synthetisieren oder reale Samples abspielen. Dazu kann man gleichzeitig eine Midi-Datei aufzeichnen, die die Anweisungen speichert, was natürlich sehr praktisch für’s Aufnehmen ist.

    Aber Midi kann noch mehr: da in den Midi-Anweisungen bzw. -Dateien keine Klänge gespeichert werden, sondern „nur“ welche Eigenschaften diese haben, kann man dem Midi-Controller alle möglichen Funktionen für einzelne Tasten zuweisen. So lassen sich wahlweise alle möglichen Funktionen von Hardware oder Software steuern.

    Alles klar? 😉

    --

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    #4446013  | PERMALINK

    Heavy_Malte

    Registriert seit: 23.01.2006

    Beiträge: 17,469

    @immortalsoul: fast 😉 Musikinformatik^^

    @slash: Sounds brauche ich nicht da ich VST Instrumente habe (geht doch oder?). Live werde ich es nicht einsetzen und auch aufnehmen werde ich damit wohl eher selten da ich nicht sooo der Keyboardfan in Musik bin^^ Es geht in erster Linie darum günstig zu üben.
    Aber das Thomannteil hatte ich auch schon im Auge. Zusammen mit dem http://www.thomann.de/de/miditech_midistart_3_usb.htm

    --

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    #4446015  | PERMALINK

    immortalsoul

    Registriert seit: 01.03.2007

    Beiträge: 3,523

    slashvanyoung
    @immortalsoul:

    Du kennst doch sicherlich die „klassischen“ Keyboards, die man anschaltet, sich einen Sound aussucht (Piano, Orgel etc.) und dann kommt das eigene Geklimper entweder aus integrierten Boxen oder einem Keyboardverstärker?!

    Diese Keyboards haben ein integriertes Synthesizer-Modul, was, je nach Auswahl, den Sound modelliert und dann aus den Boxen jagt. Die innere „Kommunikation“ bei diesen Keyboards läuft auch über Midi: du schlägst die Tasten an und das Keyboard übersetzt diesen Anschläge in Midi-Anweisungen (beinhalten u.a. Tonhöhe, Anschlagdynamik usw.), welche an den integrierten Synthesizer weitergeleitet werden, dieser generiert dann (in Abhängigkeit der gewählten Einstellungen) die zugehörigen Sounds.

    Bei einem Midi-(Keyboard)-Controller passiert genau das selbe, nur dass die Midi-Anweisungen an ein externes Gerät (i.d.R. der Computer) weitergeleitet werden. Dort werden dann die Anweisungen wieder entsprechend umgesetzt.

    So kann man mit dem Controller alle möglichen virtuellen Instrumente ansteuern, die dann entweder die Sounds (wie beim klassischen Keyboard) synthetisieren oder reale Samples abspielen. Dazu kann man gleichzeitig eine Midi-Datei aufzeichnen, die die Anweisungen speichert, was natürlich sehr praktisch für’s Aufnehmen ist.

    Aber Midi kann noch mehr: da in den Midi-Anweisungen bzw. -Dateien keine Klänge gespeichert werden, sondern „nur“ welche Eigenschaften diese haben, kann man dem Midi-Controller alle möglichen Funktionen für einzelne Tasten zuweisen. So lassen sich wahlweise alle möglichen Funktionen von Hardware oder Software steuern.

    Alles klar? 😉

    Ich danke dir, Gott der Musikwissenschaft :haha: Klingt echt interessant. Ich werd mich da mal weiter erkundigen.

    Heavy_Malte@Immortalsoul: fast 😉 Musikinformatik^^

    Ui, herzliches Beileid :haha: Also für mich ist das richtig schwer. Werde wohl auch einen solchen Kurs mal belegen müssen und hab da schon mal reingeschaut… Sehr viel Mathematik und Schalllehre, Tontechnik und Akustik… Ich glaub, da würd ich als absolute Mathe-Niete und Technik-Null schier verzweifeln! 😆

    --

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    #4446017  | PERMALINK

    Heavy_Malte

    Registriert seit: 23.01.2006

    Beiträge: 17,469

    immortalsoulIch danke dir, Gott der Musikwissenschaft :haha: Klingt echt interessant. Ich werd mich da mal weiter erkundigen.

    Ui, herzliches Beileid :haha: Also für mich ist das richtig schwer. Werde wohl auch einen solchen Kurs mal belegen müssen und hab da schon mal reingeschaut… Sehr viel Mathematik und Schalllehre, Tontechnik und Akustik… Ich glaub, da würd ich als absolute Mathe-Niete und Technik-Null schier verzweifeln! 😆

    Mathe könnte auch ein Problem werden^^

    Hab mir jetzt das Oxygen gehohlt 😉 http://www.thomann.de/de/maudio_oxygen_49.htm

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