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das hat nichts mit Übertreibung zu tun. Das Thema Baum, Raben, strangulieren ist sowas von ausgelutscht nach 35 Jahren Metalgeschichte. Hiermit fing damals alles an:
Kann ich nichts dafür wenn Du zu spät auf die Welt gekommen bist.
… findet man überall im pagan, depressive bm Bereich …
muss ja auch nicht zwingend als cover zu finden sein. Schau mal in die booklets
… egal ob Opeth, Faun, Svikt, Falkenbach und wie sie alle heissen mögen.
Aber lassen wir Dich, kleiner Bubi, in Deinen Träumen.cover Nr. 5 (Revulsed) und ich glaub jetzt reichts:
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Saro zu Wacken-Merch: Damit rumzulaufen ist in meinen Augen schon fast so etwas wie freiwillige Selbstdegradierung. Das steht auf einer Stufe mit den Leuten, die auf Konzerten ihr Gratis-EMP-Shirt von '99 tragen ... Zitat von: DeineMudda: Prinzipiell habe ich absolut kein Problem mit Core-Hörern. Nur leider fallen grade die immer wieder durch Assi-Aktionen und unangebrachtes Verhalten auf. Und daran störe ich mich.Highlights von metal-hammer.de--
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Das Album ist so dermaßen überragend, dass es eigentlich schon kriminell ist. Wenn ich da „Varjoina…“ im Nachhinein betrachte, puh… dazwischen liegen Welten, obwohl „Varjoina…“ nicht mal schlecht ist. Aber was soll ich zu Moonsorrow noch groß sagen, shut up and take my money.
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Hast du’s schon ganz gehört?!
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True Black Metal: No Mosh, No Core, No Fun, No TrendsPainajainen hat uns wohl was voraus. Und in Sachen Moonsorrow kann man seinem Urteil vertrauen. Ich erwarte (nicht erst seit seinem Post) nicht weniger als das Album des Jahres.
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um ehrlich zu sein, von der letzten hätte ich ein wenig mehr erwartet. Bin daher lieber erstmal vorsichtig.
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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PainajainenDas Album ist so dermaßen überragend, dass es eigentlich schon kriminell ist. Wenn ich da „Varjoina…“ im Nachhinein betrachte, puh… dazwischen liegen Welten, obwohl „Varjoina…“ nicht mal schlecht ist. Aber was soll ich zu Moonsorrow noch groß sagen, shut up and take my money.
Klingt das auf Albumlänge ähnlich schwarzmetallisch wie in dem Teaser hier? Die Vorfreude steigt auf jeden Fall merklich.:haha:
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AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Der Ausschnitt aus dem Teaser ist das Intro vom Opener „Jumalten Aika“ und ja, das Album ist insgesamt ziemlich schwarzmetallisch-folkig. Zur Produktion kann ich auch nur sagen, dass ich weder von Moonsorrow noch von sonst irgendeinem Interpreten in dem Genre je einen dermaßen geilen Sound vernommen habe. Schön druckvoll und trotzdem mit genügend Kanten. Gitarre-Stimmen wurden belassen, das Schlagzeug klingt einfach nur richtig schön organisch (nix St. Anger, wie die Jungs vor kurzem auf FB scherzten) und der Bass röhrt herrlich, was zusammen mit den Gitarren einen herrlich schroffes Klangbild ergibt. Kein Vergleich zum viel zu glatten „Varjoina…“.
Zur Musik solltet ihr euch vermutlich selber ’ne Meinung bilden. Ich kann „kurz“ so viel sagen: Qualitativ ist „Jumalten Aika“ für mich absolut mit „Verisäkeet“ pari, was in meinen Augen das bisher stärkste Moonsorrow-Album war. Auch klanglich kann man es am ehesten dort einordnen, wenngleich es durchaus frisch klingt und vor allem in, „Mimisbrunn“ und „Ihmisen Aika“ einige stockfinstere Passagen bereithält, die fast schon in ritualistischen Gefilden anzusiedeln sind.
Weil die Band meinte, es sei wieder deutlich folkiger: Ist es. Aber nicht dudelig-folkig sondern eben folkig im Sinne eines „Verisäkeet“, nur noch eine kleine Schippe mehr, wenn man so will. Wenn ich das richtig vernommen habe, sind auch zwei Gastbeiträge zu hören. Bei Jonne von Korpiklaani bin ich mir ziemlich sicher, die zweite Person dürfte entweder Nygard von Turisas oder Vreth von Finntroll sein, beide zu finden in „Ruttolehto incl. Päivättömän Päivän Kansa“, wobei man da keine Angst haben sollte, da beide in den reinen Folkpassagen werkeln und eher eine melancholische Note einbringen, die in Jonnes Fall also an seine Soloband erinnern und nicht an Korpiklaani.
Schön ist übrigens, dass wieder deutlich mehr Chöre enthalten sind. In „Ruttolehto incl. Päivättömän Päivän Kansa“ tragen sie das Intro, den Mittelteil und das an Wardruna-erinnernde Ende von alleine.
„Jumalten Aika“ hat mir auf jeden Fall eines gezeigt: Dass ich zum ersten Mal eine Rezension von mir nachgängig gerne komplett verwerfen würde. Nach mittlerweile bereits locker 50 Durchgängen von „Jumalten Aika“ weiß ich sicher, dass ich mich in „Varjoina…“ ziemlich getäuscht und diese viel zu gut bewertet habe. „Jumalten Aika“ ist einfach in jedem Belang deutlichst stärker und für mich eigentlich schon perfekt. Bin mir ziemlich sicher, dass das Album viele Leute (bspw. den Sir) anhand seiner musikalischen Ausrichtung weitaus glücklicher machen wird, als es der Vorgänger tat.
Ich hoffe, damit geholfen zu haben. Klingt kitschig und vielleicht auch abgedroschen, aber unterstützt die Jungs, wenn euch das Album gefallen sollte. Da steckt so viel Arbeit, Leidenschaft und vor allem großartiges Songwriting drin, was in dem Genre nicht viele so bewerkstelligen können.
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wow, danke für die tolle Beschreibung. Das fand ich sehr stimmig, vor allem hatte ich beim Lesen immer das Gefühl, ich wüsste bereits, worauf du hinaus willst. Im nächsten Satz kam dann auch fast immer genau das. Schöne Zusammenfassung, jetzt will ich das Album unbedingt hören!
Kann jemand empfehlen, wo man sich die CD am besten vorbestellt?
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Danke für die ausführliche Beschreibung, klingt genau nach den Moonsorrow, die ich im April hören will.:haha:
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PainajainenDer Ausschnitt aus dem Teaser ist das Intro vom Opener „Jumalten Aika“ und ja, das Album ist insgesamt ziemlich schwarzmetallisch-folkig. Zur Produktion kann ich auch nur sagen, dass ich weder von Moonsorrow noch von sonst irgendeinem Interpreten in dem Genre je einen dermaßen geilen Sound vernommen habe. Schön druckvoll und trotzdem mit genügend Kanten. Gitarre-Stimmen wurden belassen, das Schlagzeug klingt einfach nur richtig schön organisch (nix St. Anger, wie die Jungs vor kurzem auf FB scherzten) und der Bass röhrt herrlich, was zusammen mit den Gitarren einen herrlich schroffes Klangbild ergibt. Kein Vergleich zum viel zu glatten „Varjoina…“.
Zur Musik solltet ihr euch vermutlich selber ’ne Meinung bilden. Ich kann „kurz“ so viel sagen: Qualitativ ist „Jumalten Aika“ für mich absolut mit „Verisäkeet“ pari, was in meinen Augen das bisher stärkste Moonsorrow-Album war. Auch klanglich kann man es am ehesten dort einordnen, wenngleich es durchaus frisch klingt und vor allem in, „Mimisbrunn“ und „Ihmisen Aika“ einige stockfinstere Passagen bereithält, die fast schon in ritualistischen Gefilden anzusiedeln sind.
Weil die Band meinte, es sei wieder deutlich folkiger: Ist es. Aber nicht dudelig-folkig sondern eben folkig im Sinne eines „Verisäkeet“, nur noch eine kleine Schippe mehr, wenn man so will. Wenn ich das richtig vernommen habe, sind auch zwei Gastbeiträge zu hören. Bei Jonne von Korpiklaani bin ich mir ziemlich sicher, die zweite Person dürfte entweder Nygard von Turisas oder Vreth von Finntroll sein, beide zu finden in „Ruttolehto incl. Päivättömän Päivän Kansa“, wobei man da keine Angst haben sollte, da beide in den reinen Folkpassagen werkeln und eher eine melancholische Note einbringen, die in Jonnes Fall also an seine Soloband erinnern und nicht an Korpiklaani.
Schön ist übrigens, dass wieder deutlich mehr Chöre enthalten sind. In „Ruttolehto incl. Päivättömän Päivän Kansa“ tragen sie das Intro, den Mittelteil und das an Wardruna-erinnernde Ende von alleine.
„Jumalten Aika“ hat mir auf jeden Fall eines gezeigt: Dass ich zum ersten Mal eine Rezension von mir nachgängig gerne komplett verwerfen würde. Nach mittlerweile bereits locker 50 Durchgängen von „Jumalten Aika“ weiß ich sicher, dass ich mich in „Varjoina…“ ziemlich getäuscht und diese viel zu gut bewertet habe. „Jumalten Aika“ ist einfach in jedem Belang deutlichst stärker und für mich eigentlich schon perfekt. Bin mir ziemlich sicher, dass das Album viele Leute (bspw. den Sir) anhand seiner musikalischen Ausrichtung weitaus glücklicher machen wird, als es der Vorgänger tat.
Ich hoffe, damit geholfen zu haben. Klingt kitschig und vielleicht auch abgedroschen, aber unterstützt die Jungs, wenn euch das Album gefallen sollte. Da steckt so viel Arbeit, Leidenschaft und vor allem großartiges Songwriting drin, was in dem Genre nicht viele so bewerkstelligen können.
Jetzt ist meine Vorfreude noch größer 🙂
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True Black Metal: No Mosh, No Core, No Fun, No Trends
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Vorbestellen kann man sich das Album momentan glaube ich nur in Finnland (http://www.recordshopx.com/artist/moonsorrow/jumalten_aika/#453302) und bei Nuclear Blast. Bei ihrem Label Century Media erst ab März, wenn ich mich recht entsinne.
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Painajainen
Qualitativ ist „Jumalten Aika“ für mich absolut mit „Verisäkeet“ pari, was in meinen Augen das bisher stärkste Moonsorrow-Album war.
Ich dreh durch. Wer braucht dieses Jahr eigentlich den März?!
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banger1979Ich dreh durch Wer braucht dieses Jahr eigentlich den März?!
Denk ich mir auch schon dauernd. Ab April geht der der ganze geile shice los.
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True Black Metal: No Mosh, No Core, No Fun, No Trends
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
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Streng genommen ist es ja nurnoch ein Monat. Im März erscheinen übrigens noch „Skuggsjá“ von Ivar Bjørnson & Einar Selvik’s Skuggsjá und „Vulturine“ von Draugnim, die sich ebenfalls lohnen und klanglich nicht nur eine Überbrückung sein sollten 🙂
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