Gekochtes für Tiere gegen Kältetod

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    Kaeltetod

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    Imperium Dekadenz – A Million Moons

    Hmpf….irgendwie muss ich mir auf jeden Sampler einen Imperium Dekadenz Song anhören…zumindest sagte mir der Song von SirMetalheads Sampler schonmal ziemlich zu. Der hier gehörte Song gefällt auch…schön „kalter“ und simpler BM mit einer melancholischen Grundstimmung. Des öfteren musste ich mal an alte (Battles in the North) Immortal denken. Die ersten drei Minuten sind einfach nur mächtig und erhaben und erstaunen mich richtig: Habe ich die Band früher gerne mal als nervig abgetan, überzeugt sie mich hier vom Gegenteil. Aber leider kommt dann wieder nen break, akkustic Gitarren setzen ein nur um dann nach kurzer Zeit wieder zum „Anfangsthema“ zurück zu gehen. Nach 8,5 Minuten hätte der Song gerne enden können, denn was da nun kommt ist ziemlich belanglos und erzeugt nichtmal ansatzweise soetwas wie Athmosphäre. Und das gehört auch mit den zu den größten Schwächen der Band: Sie hat in ihren Songs (zumindest, die ich bis jetzt hören durfte) immer mal wieder Passagen, die einen aus dem Song rausreißen, wo man sich dann fragt: Warum?
    Leider geschieht das auch hier in diesem eigentlich recht guten Song. Deshalb gibt es von mir „nur“ 6/10 Punkte.

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    The world is grey, the mountains old The forge's fire is ashen and cold No harp is wrung, no hammer falls The darkness dwells in Druin's halls
    #7018607  | PERMALINK
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    Kaeltetod

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    Silencer – Death – Pierce Me

    Über diese Band gibt es die krassesten Geschichten…aber nachdem man sich das Album angehört hat wundert einen gar nichts mehr. Gibt es viele Depressive BM Bands, die einfach nur auf Mid/Down Tempo setzen, dazu ein bisschen Keyboardkleister drüber klatschen, das ganze mit etwas „Geeule“ garnieren und sagen: Leben ist Scheiße! sind Silence da schon eine ganz andere Hausnummer. Der Song klingt einfach unglaublich kaputt: Extrem hektische Riffs, dazu ein Gesang, den man am besten mit „weinerlich, verzweifelt und voll auf Droge“ beschreibt und hochgeschwindigkeits Geprügel.
    Silencer ist zudem eine Band, die man wahrscheinlich nur lieben, oder hassen kann…denn die hier gespielte Musik ist alles andere als „Easy Listening“. Muss gestehen, dass ich mir das Album seit Ewigkeiten auch nicht mehr angehört habe….man muss aber auch in der richtigen Stimmung sein um diesen Höllenritt anzutreten.
    Denke mal jeder, der sich ernsthaft mit dem Untergenre Depressiv BM auseinander setzt MUSS Silencer zumindest mal gehört haben, allein schon um zu hören, wie wirkliche Verzweiflung, Selbsthass und Todessehnsucht klingt. Denn ganz ehrlich: vergleicht man Silencer mit Bands wie Austere, sind eben diese (also Austere) lebensbejahende Großstadthippies.
    Silencer haben mit der Death – Pierce Me wirklich das Vorzeigealbum des DSBM erschaffen, woran sich jede Band dieses Genres (so weitläufig es auch sein mag) messen lassen muss. Und ganz ehrlich: Ich habe bis jetzt noch keine Band gefunden, die auch nur mal ansatzweise an die Klasse von Silencer rankommt. Aber gut..genug gehuldigt: Für den hier gehörten Song gibt es 10/10. Muss das Album unbedingt mal wieder auflegen.

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    The world is grey, the mountains old The forge's fire is ashen and cold No harp is wrung, no hammer falls The darkness dwells in Druin's halls
    #7018609  | PERMALINK
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    Sie hat in ihren Songs (zumindest, die ich bis jetzt hören durfte) immer mal wieder Passagen, die einen aus dem Song rausreißen, wo man sich dann fragt: Warum?

    da muss ich zustimmen. So dicht die Atmosphäre teilweise erzeugt wird, so gut wird sie manchmal wieder kaputtgemacht bzw. einfach stiefmütterlich behandelt. Sehe das wie du – weniger ist manchmal mehr. Und im Falle dieser Bands trifft das leider oft auf die Songs mit Überlänge zu. Hätte kein Problem damit, nur 4-6 statt 7-12 Minuten zu haben.

    #7018611  | PERMALINK
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    Kaeltetod

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    Und das ist halt etwas was aich auch nicht verstehe…klar, nen Song von 10 – 15 Minute Länge wird erstmal als episch eingestuft, aber was bringen mir 15 Minuten Laufzeit, wenn 5 – 8 Minuten davon sinnloses rumgeklimper sind?
    Gerade bei Imperium Dekadenz würde ich es Klasse finden, wenn sie ihre Songs um ein paar Minuten kürzen würden.

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    #7018613  | PERMALINK
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    KältetodUnd das ist halt etwas was aich auch nicht verstehe…klar, nen Song von 10 – 15 Minute Länge wird erstmal als episch eingestuft, aber was bringen mir 15 Minuten Laufzeit, wenn 5 – 8 Minuten davon sinnloses rumgeklimper sind?
    Gerade bei Imperium Dekadenz würde ich es Klasse finden, wenn sie ihre Songs um ein paar Minuten kürzen würden.

    ja, irgendwie fehlt da teilweise noch etwas die Balance. Zumal sie zwischen den Songs ja gerade auf den frühen alben wundervolle (kurze) Instrumentalstücke haben, die einen Kontrast zu den „richtigen“ Songs darstellen. Da muss man diese dann nicht auch noch künstlich in die Länge ziehen.
    Was ich mir also fürs nächste Album wünschen würde, wäre eine Mischung aus den frühen Alben, was die Struktur und Songlängen angeht mit der Qualität der letzten. Wäre meiner Meinung nach auch der nächste konsequente Schritt.

    #7018615  | PERMALINK
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    Kaeltetod

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    Damit mir keiner nachsagen kann, ich würde einen Sampler nicht zuende bewerten:

    Lifelover – Led by Misfortune

    Toller Song, gefällt. Der kranke Gesang sticht heraus. 7/10

    (mehr gibt es nicht…der mit dem ich mit battle liest das wahrscheinlich eh nicht von daher…wayne^^ ging nur ums prinzip, den battle von meiner seite abgeschlossen zu haben)

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