Re: PLAYLIST OF THE WEEK

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xkillwithpowerx

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Beiträge: 7,966

Sorry erstmal für die späten Antworten, aber hier kommen sie noch:

NezyraelWie findest denn die neue Unexpect?

Allzu oft habe ich sie noch nicht gehört und wirklich viel ist auch trotz der im Vergleich zum Vorgänger kompakteren Songs nicht hängengeblieben. Beim ersten Durchlauf war ich eigentlich sofort begeistert, seitdem hat sich aber irgendwie nichts neues entwickelt; ich habe eigentlich gar nicht das Gefühl, das Album schon mehrfach gehört zu haben, was aber eher nicht an dem too-much-input Faktor liegt. Ich mag das Teil auf jeden Fall und denke auch, dass ich damit noch mindestens so warm werde wie mit „In a Flesh Aquarium“, aber an mein persönliches Unexpect Highlight, die „We, Invaders“ EP, wird es wohl eher nicht herankommen.

Necrovoreich bitte darum

Das ELO Album ist so dermaßen cheesy, eingängig und lockerleicht, dass es einem eigentlich fast schon peinlich sein muss. Warum ich es trotzdem immer noch recht regelmäßig höre, kann ich eigentlich selbst nicht richtig erklären. Irgendwie scheint das Songwriting wohl aufzugehen und dank der Orchesterarrangements klingt es auch nicht wie jede x-beliebige Pop-Rock Band der 70er. Vielleicht war es dieses Album, mit dem sich der Symphonic Rock der Popmusik geöffnet hat.

„90125“ ist wegen des enthaltenen „Owner of a Lonely Heart“ wohl das bei der breiten Masse bekannteste Yes Album, auch wenn es nicht einmal im Ansatz nach dem klingt, wofür die Band eigentlich sonst steht. Trotz einiger ganz guter Momente z.B. in „Changes“ und „Hearts“ wirkt die Platte insgesamt sehr poppig und gefällig, im Vergleich zu den vorhergehenden Werken geradezu absurd simplifiziert. Schlecht ist sie auf keinen Fall, aber gerade als ich sie letzte Woche gehört habe, kam sie mir doch sehr lahmärschig und unspektakulär vor. Grundsätzlich eine ganz nette Scheibe, wenn man sich mit dem furchtbaren Flair von Pop-Rock der frühen 80er anfreunden kann – da ich das von mir nur bedingt behaupten kann, muss ich wohl zugeben, dass ich dieses Album vermutlich schon verkauft hätte, wenn nicht der Name Yes draufstünde.

Das Debut Album des Alan Parsons Projects, „Tales of Mystery and Imagination“, kenne ich erst seit ein paar Wochen, habe es seither aber schon ziemlich oft gehört und es gefällt mir mit jedem Durchlauf besser. Besonders beeindruckend finde ich, wie homogen die Lieder trotz der verschiedenen Stimmungen und Einflüsse fließen. Das Highlight ist zweifellos das mit Orchesterunterstützung eingespielte instrumentale Epos „The Fall of the House of Usher“. Super Platte, leider soll das Ensemble ja nie wieder ansatzweise daran angeknüpft, sondern stattdessen das poppige Ende des Art Rock ausgelotet haben. Davon werde ich mir wohl noch selbst ein Bild machen müssen.