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Moinsen,
heute werde ich mich mal einer der wohl unterbewertesten Alben des schwedischen Todesbleis widmen:
Dismember – Massive Killing Capacity
1995/ Nuclear Blast Records
Matti Kaerki – Vocals
Robert Sennebaeck – Guitar
David Blomqvist – Lead Guitar
Richard Cabeza – Bass
Fred Estby – Drums
[IMG]http://s7.directupload.net/images/110509/6dpqsbxt.jpg
Zu den Schweden muss man eigentlich nicht mehr viel sagen. Allerdings finde ich, ist Massive Killing Capacity eines der am wenigsten beachteten Werke des Fünfers. Dabei hat diese Scheibe einiges gutes und in Bezug auf die Band „Neues“ zu bieten. Wurde bei der Vorgängerscheibe Indecent & Obscene noch überwiegend das Gaspedal getreten, wird hier vornehmlich in langsameren, teils sogar leicht doomigen Sphären gewerkelt. Dafür haben aber – wie schon bei Dreaming In Red – vom Vorgänger Melodien in die Songs Einzug erhalten. Mit Nenia ist sogar ein Instrumental-Song vertreten.
Das Album bietet auf seinen 11 Tracks im Grunde genommen sämtliche Trademarks von DIsmember: tiefgestimmte Gitarren, Mattis unverkennbarer Gesang.
Als Anspieltipps nenne ich hier mal das eben erwähnte Instrumental Nenia, das melanchonisch-doomige Life – Another Shape Of Sorrow und vor allen Dingen den Überhit der Band: Casket Garden.
Garniert wird dieses sehr schöne Album von einem Cover, welches den Pinseln Kristian Wahlins (Necrolord) entsprang.
Fazit: Ein sehr schönes Album, welches jedoch die Dismember Fangemeinde ziemlich gespalten haben darf. 8/10 Punkte
http://www.youtube.com/watch?v=Ey6vm3Slxa8
http://www.youtube.com/watch?v=ZYwyI1UqSIE
http://www.youtube.com/watch?v=YB8Tqe5om30
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