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LeukonIch musste vorher weg, deswegen gestattete ich mir einen Nachtrag in dieser Form – Wie kannst du denn dieser Statistik, die, soweit ich das erkennen konnte, lediglich den adipösen Bevölkerungsanteil und seine Veränderung mit der Zeit darstellt, die Ursachen für die gefundenen Daten entnehmen? Aus einer solchen Darstellung zu folgern, dass die Leute zu viel essen und zu wenig Sport treiben, kommt mir schon äußerst spekulativ vor. Wieso sind denn andere Ursachen deiner Ansicht nach ausgeschlossen bzw. zu vernachlässigen (zB Sexual- und Stresshormone, die für die Bildung von Depotfett am Körper eine entscheidende Rolle spielen)?
da hast du schon recht, das einzige worauf man schließen kann sind verhaltensänderungen, die das übergewicht hervorrufen – nicht, welcher art diese sind. ich habe „bewegung und gesund essen“ am anfang meines posts (unvollständig) geschrieben, weil es gewissermaßen die standardverhaltensweisen sind, die mit übergewicht in verbindung gebracht werden. natürlich könnten auch tätigkeiten die stress hervorrufen im alltag der leute häufiger geworden sein, mit all ihren auswirkungen.
was man aus der statistik schließen kann ist:
würden die leute so leben, wie ~1980, gäbe es um ~75% weniger adipöse leute. was genau „so leben“ heißt, ist daraus natürlich nicht zu schließen.
worauf ich hinaus wollte ist, dass es also maßgeblich von jemandes verhalten abhängt, ob er/sie übergewichtig wird, und dass dies eben nicht einfach so genetisch determiniert ist. im übrigen wird, soweit ich bisher gelesen habe, im fall von england in der tat ein allgemeiner bewegungsmangel und schlechte ernährung als grund für das in dem land große übergewichtsproblem genannt.