Home › Foren › Bands / Technik › Studio & Technik › Home recording
-
AutorBeiträge
-
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
Grüß gott 🙂
da es ja sehr viel möglichkeiten gibt homerecording zu bereiben wollt ich euch mal um rat bitten wie ihr aufnehmt,
mit usb interface, line out direkt ind die sound krate etc.
Ausserden suche ich gute drumprogramme usw.
ich hoff mal auf baldige antwort 😉--
Highlights von metal-hammer.de
AnonymInaktivRegistriert seit: 01.01.1970
Beiträge: 0
habe vor ein paar tagen meinen (derzeitigen) traum amp in ebay gefunden nur ist dieser aus der USA Tja wiss ihr zu welchen Problemen es da kommen könnte und woher kriegt man so nen spannungswandler ??
--
ich nehme über mein digitech multieffekt über line in auf.
und drumprogramm
http://www.leafdigital.com/software/leafdrums/
das is gut und für umme
Irgendwo hab ich hier zu dem Thema schon einmal etwas ausführlich geschrieben. Mal sehen, ob ich das wiederfinde, bin sonst zu schreibfaul heute.
--
[U]Decision To Defy[/U] It's always funny until someone gets hurt... And then it's just hilarious!Gefunden! Im Thread zur letzten Annihilator. 😆
slashvanyoung
Heemt
slashvanyoung
Ich kann nicht so richtig nachvollziehen, was Jeff Waters auf der neuen Scheibe mit dem Gitarrensound angestellt hat. Da hat der Gute sein eigenes Studio und auch einiges an Erfahrung im Produzieren, aber trotzdem kommt der Klampfensound ziemlich dünn rüber. Dass der Gitarrensound sehr mittig bei Annihilator ist, weiß man ja, aber man hört den Sachen deutlich an, dass er die Gitarren direkt, also ohne Mikrofonierung einer Box, eingespielt hat. Jedenfalls klingt es extrem danach. Das muss ja nicht zwangsläufig schlechter sein, aber man könnte meinen, dass er „vergessen“ hat ’ne Boxensimulation zu verwenden. Und vergessen hat der das bestimmt nicht. Ist mir halt aufgefallen. Jeder, der schonmal über den Kopfhörerausgang seines Amps oder über den Rechner ohne Boxensim gespielt hat, wird wissen, was ich meine.
Die Sounds des Waters sind unergründlich…
Wie nimmt man E-Klampfen denn richtig auf? Würde mich mal interessieren, da ich meine auch einfach über Kopfhörerausgang des Verstärkers aufnehme, und bin mit dem Sound zufrieden. Wie machen es die Profis?
Naja, es gibt grundsätzlich 2 verschiedene Methoden, die generell angewendet werden und deren Kombination.
Die erste, traditionelle, Methode ist das indirekte Recording. Für brauchbare, verzerrte Sounds gab’s dafür vor dem Computerzeitalter quasi keine Alternative, da die Gitarrenboxen den Sound (v.A. die Bässe) maßgeblich beeinflussen. Deshalb wird beim indirekten Recording die Gitarrenbox(en) mit Mikrophonen abgenommen.
Vorteile: – natürlicher Sound („echte“ Amps)
– Klangeigenschaften realer Boxen
– Beeinflussung des Sounds durch Positionierung der Mics.Nachteile: – Mikros nehmen Nebengeräusche auf
– wenig Flexibilität um mit dem Sound zu experimentieren
– Raum/Umfeld beeinflusst Sound –> Wahl des Studios/Raums
–> man kann nicht immer und überall aufnehmenDie zweite Methode ist das direkte Recording. „Direkt“, weil kein Medienbruch besteht, d.h. dass keine Mikrofone im Signalweg vorhanden sind. Bei Bässen ist es schon sehr lange durchaus üblich diese direkt (über das Mischpult) in das Recording Equipment aufzunehmen. Seit dem Aufkommen von leistungsfähigen Computern und deren Software, wurde diese Möglichkeit auch für E-Gitarristen attraktiver, denn moderne Amp- und Boxensimulationen imitieren den „natürlichen Sound“ mittlerweile ziemlich gut. Zwischen Gitarre und Recording Equipment steht oft nur ein D/I-Interface, z.B. eine entsprechende Soundkarte, Mischpult, (Pre-)Amp oder D/I Box.
Vorteile: – (fast) keine Nebengeräusche (nur evtl. von den Pickups)
– Signal kann „trocken“ aufgenommen werden und dann nachher
durch verschiedene Ampsims geschickt werden (kein erneutes
Einspielen für andere Sounds notwendig)
– wenig Equipment notwendig: Gitarre – (Interface) – Computer
– Effekte durch Plugins realisierbar
– mobiles Recording (Laptop)
– Homerecording mit guten Ergebnissen für jeden erschwinglich
– keine Abhängigkeit von räumlichen Begebenheiten
–> „Aussterben“ der großen, traditionellen StudiosNachteile: – Klang von natürlichem Equipment (Röhrenamps) nicht 100%ig
reproduzierbar
– Jede Assel kann seinen Mist aufnehmen und veröffentlichen
Dann bleibt noch die Möglichkeit die Vorteile der Verfahren zu kombinieren, so kann man beispielsweise die Gitarre „trocken“ direkt aufnehmen, aber dann anstatt das Signal durch eine Ampsimulation zu jagen, es an einen realen Verstärker schicken und dessen Sound dann per Mikro abnehmen. So spart man sich die Arbeit des wiederholten Einspielens (weil Zeit ist sehr viel Geld im Studio), hat aber trotzdem den Sound von „echtem“ Equipment.
So, das wär’s… grob. 🙂
Ich persönlich bevorzuge im Studio die indirekte Variante, aber nutze zuhause fast ausschließlich direktes Recording. Dazu benutze ich mein Marshall Top als (clean) Preamp und D/I Box (wegen dem Emulated Output) und gebe das Signal direkt in meinen Laptop. Aufnehmen tue ich dort mit Cubase und als Amp- und Boxensimulation benutze ich „Guitar Rig 2“ oder (lieber) „Amplitube“ sowohl als Standalone, als auch als Plugin.
--
[U]Decision To Defy[/U] It's always funny until someone gets hurt... And then it's just hilarious!Daheim nehme ich meistens folgendermaßen Auf:
Gitarre
|
v
|
v
|
v
|
v
+
Sehr einfach, viele Möglichkeiten, und immer einsatzbereit!
^^ Ist das Mixcraft? Das ist für Einsteiger in Sequencing-Software wirklich sehr zu empfehlen! (Insbesondere für diejenigen, die sich von ProTools, Cubase, Audition und co. förmlich erschlagen fühlen).
Was ist’n das für ein Korg Dingens? Die neue „Pandora“?
--
[U]Decision To Defy[/U] It's always funny until someone gets hurt... And then it's just hilarious!@morli:
erzähl mal was zu den gerätschaften.
oke.pedal und PC kannste dir dann sparen
aber der rest sieht ganz lustig ausslashvanyoung^^ Ist das Mixcraft? Das ist für Einsteiger in Sequencing-Software wirklich sehr zu empfehlen! (Insbesondere für diejenigen, die sich von ProTools, Cubase, Audition und co. förmlich erschlagen fühlen).
Was ist’n das für ein Korg Dingens? Die neue „Pandora“?
Antagonism@Morli:
erzähl mal was zu den gerätschaften.
oke.pedal und PC kannste dir dann sparen
aber der rest sieht ganz lustig ausOkay, von oben nach unten:
Gitarre, je nach dem was ich aufnehmen will…
Das SD-1 nehme ich als Booster, und um den Klang etwas frischer zu machen. Der Klang ist irgendwie etwas leblos, wenn er durch die ganzen einsen und nullen geschwurbelt wird. Die Tretmine von Boss leistet hier hervorragende Dienste.
Das kleine graue Teil ist mein treuer begleiter seit circa 10 Jahren. Das ist die Ur-Version vom Korg Pandora, das PX1. Ist so groß wie eine Cassettenhülle und hat sehr gut klingende Sounds an Bord. Von Jazz über Blues bis Metal kannst Du damit alles machen. Dank der äußerst wirkungsvollen Speaker Simulation perfekt für Direct Recording!
Das Audio Interface von M-Audio ist ein einfaches, günstiges Recording-Interface. Klinke In- und Output und Verbindung zur USB Schnittstelle, das war´s. Mehr brauch ich daheim nicht.
Der Laptop ist ein Apple iBook G3, und eigentlich für Recording-Zwecke viel zu lahm. Habe ihn zwar aufgerüstet, aber für richtige Mehrspurproduktionen hat er nicht genug Eier. Für Homerecording, Songideen und Jamtracks aber absolut passend.
Und dann kommt die Software ins Spiel: Apple Garage Band. Absolut geniales Programm. Kinderleicht zu bedienen, spitze klingende Drums und genau die Editiermöglichkeiten, die man zum Üben, komponieren und Experimentieren braucht. Und ich kann meine Aufnahmen direkt ins iTunes exportieren udn auf CD brennen. Das ist cool, wenn ich zwischen Arbeit heimkommen und Bandprobe noch schnell ne Songidee einzimmern und zur Probe auf CD mitbringen will. Hier mal ein Beispiel, falls ihr´s im anderen Thread noch nicht gesehen habt (das ganze ist wirklich innerhalb von ner Stunde erdacht, aufgenommen und abgemischt gewesen…)
Ach, Garage Band *vor Kopf hau*… Krass, wie sehr die von Acoustica für ihr Mixcraft da abgekupfert haben.
Wie ich aufnehme hab ich ja schon oben beschrieben.
--
[U]Decision To Defy[/U] It's always funny until someone gets hurt... And then it's just hilarious!slashvanyoung
Wie ich aufnehme hab ich ja schon oben beschrieben.
Wenn ich aus einem Marshall Top direkt in meinen Laptop gehen würde hätte ich Angst daß der Marshall meinen Laptop aufbläst und zum platzen bringt^^
Mørli
slashvanyoung
Wie ich aufnehme hab ich ja schon oben beschrieben.
Wenn ich aus einem Marshall Top direkt in meinen Laptop gehen würde hätte ich Angst daß der Marshall meinen Laptop aufbläst und zum platzen bringt^^
😆
Warum das denn?
--
[U]Decision To Defy[/U] It's always funny until someone gets hurt... And then it's just hilarious!slashvanyoung
Mørli
slashvanyoung
Wie ich aufnehme hab ich ja schon oben beschrieben.
Wenn ich aus einem Marshall Top direkt in meinen Laptop gehen würde hätte ich Angst daß der Marshall meinen Laptop aufbläst und zum platzen bringt^^
😆
Warum das denn?
Naja, geballte Röhrenpower trifft auf Mikrochiptechnologie
Mir ist natürlich klar, daß das Firlefanz ist, aber der Gedanke allein ist beunruhigend…
oke danke für die info morli
das interface werd ich mir dann auch zulegenMørli
slashvanyoung
Mørli
slashvanyoung
Wie ich aufnehme hab ich ja schon oben beschrieben.
Wenn ich aus einem Marshall Top direkt in meinen Laptop gehen würde hätte ich Angst daß der Marshall meinen Laptop aufbläst und zum platzen bringt^^
😆
Warum das denn?
Naja, geballte Röhrenpower trifft auf Mikrochiptechnologie
Mir ist natürlich klar, daß das Firlefanz ist, aber der Gedanke allein ist beunruhigend…
Hihi…kennst du „John Petrucci-Nightmares“? Das wäre dann das „Mørli-Nightmare Nr.1“. 😀
BTT: Wie ich schon mal in dem anderen Thread erwähnt habe, trage ich mich mit dem Gedanken, einen POD XT zuzulegen, da ich auf Grund mangelnder Zufriedenheit mit der Soundkarte meines Laptops, ein USB-Interface bräuchte. Ich weiß, das kann man auch wesentlich billiger haben, aber das kuhle am POD XT ist halt, dass er sowohl eigenständiger Modeller, als auch digitales Interface ist.
Vor einigen Jahren hab ich auch noch mit meinem Korg Modeller aufgenommen, aber seit der Arbeit im Studio, arbeite ich wesentlich lieber mit Plugins bzw. Software-Modellern.
Die Möglichkeit ein trockenes Signal solange zu „tweaken“ bis es passt, ist einfach sau geil, wenn man nicht der Versuchung sich tot zuspielen erliegt.
--
[U]Decision To Defy[/U] It's always funny until someone gets hurt... And then it's just hilarious! -
Du musst angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.