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tsOrnwoher willst du jetzt, aus deiner position erkennen können, was dir angeboren ist und was soziologie?
wenn du selbsterhaltungstriebe als moralisch ansehen willst, dann bitte… aber einer solche biologistische sicht kann ich nicht zustimmen. es liegt eher daran, dass der mensch schon immer in einer gruppe ist, weshalb man das biologisch zu deuten versucht sein könnte.nein, der reine selbsterhaltungstrieb ist natürlich nicht moralisch. ich kann auch nicht absolut beweisen, dass der wunsch „gutes zu tun“ (der begriff ist platt, ich weiß) in den menschl. genen liegt, nur hätte sich sowas, wäre da nicht eine gewisse „veranlagung“ dafür vorhanden, garnicht erst entwickeln können. wenn sowas ausschließlich durch die gemeinschaft entstünde, die diese „werte“ schon besitzt, wie hätte sich dann die „erste“ gemeinschaft mit diesen werten entwickeln können, und warum ist das überall auf der welt passiert?
auch ist die entwicklung eines solchen verhaltens wunderbar durch die evolutionstheorie zu erklären: da menschen(und ihre vorfahren) früher in kleinen gruppen lebten, war der verlust eines mitglieds sowohl für die gruppe, als auch für das individuum schmerzhaft, da dieses ja stark von der gruppe abhängig war. dh. indem es anderen hilft, tut es sich selbst etwas gutes, und hat somit einen überlebensvorteil.
nebenbei muss es ja auch nicht zwingend sein, dass der mensch sowas wie ein „gut-tu-gen“ besitzt, es reicht aus, wenn er auf irgendeine weise so beschaffen ist, dass sich so ein verhalten entwickeln kann – ob direkt durch DNA codiert oder nicht, ist genaugenommen unwichtig.Highlights von metal-hammer.deRedaktion und Acker: Festival-Praktikant (m/w/d) 2026 gesucht
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Leute, euer Nihilismus strengt mich an 😉 Wenn ich hier ausserdem was reintippe, dann weil ich glaube, denke und meine. Das wissen überlasse ich denjenigen, welche die Muse haben sich mit der Behäbigkeit des wissenschaftlichen Denkens abzumühen. Ich mag meine Moral, weil darum. Werte und Ideale sind auch prima. Und wer meint sowas gibts nicht is halt ein negativer Arsch und sollte mal wieder pimpern. So.
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DavidLeute, euer Nihilismus strengt mich an 😉 Wenn ich hier ausserdem was reintippe, dann weil ich glaube, denke und meine. Das wissen überlasse ich denjenigen, welche die Muse haben sich mit der Behäbigkeit des wissenschaftlichen Denkens abzumühen. Ich mag meine Moral, weil darum. Werte und Ideale sind auch prima. Und wer meint sowas gibts nicht is halt ein negativer Arsch und sollte mal wieder pimpern. So.
dass der ursprung des „anderen-helfen-wollens“ durch die evolution bedingt war (meinen viele wissenschaftler – mir kommts auch plausibel vor) impliziert noch lange keinen nihilismus, und erst recht nicht, dass deshalb alles grau und trist sein muss. nur weil es keine „absoluten“ werte gibt, heißt das noch lange nicht, dass man sich gleich „unmoralisch“ verhalten muss.
the4xeeffectnein, der reine selbsterhaltungstrieb ist natürlich nicht moralisch. ich kann auch nicht absolut beweisen, dass der wunsch „gutes zu tun“ (der begriff ist platt, ich weiß) in den menschl. genen liegt, nur hätte sich sowas, wäre da nicht eine gewisse „veranlagung“ dafür vorhanden, garnicht erst entwickeln können. wenn sowas ausschließlich durch die gemeinschaft entstünde, die diese „werte“ schon besitzt, wie hätte sich dann die „erste“ gemeinschaft mit diesen werten entwickeln können, und warum ist das überall auf der welt passiert?
auch ist die entwicklung eines solchen verhaltens wunderbar durch die evolutionstheorie zu erklären: da menschen(und ihre vorfahren) früher in kleinen gruppen lebten, war der verlust eines mitglieds sowohl für die gruppe, als auch für das individuum schmerzhaft, da dieses ja stark von der gruppe abhängig war. dh. indem es anderen hilft, tut es sich selbst etwas gutes, und hat somit einen überlebensvorteil.
nebenbei muss es ja auch nicht zwingend sein, dass der mensch sowas wie ein „gut-tu-gen“ besitzt, es reicht aus, wenn er auf irgendeine weise so beschaffen ist, dass sich so ein verhalten entwickeln kann – ob direkt durch DNA codiert oder nicht, ist genaugenommen unwichtig.vllt. „einfach“ durch das zusammenspiel von höhrer intelligenz und gruppenverhalten. fettes ist keine evolutionsbiologische erklärung sondern eine soziologische.
the4xeeffectdass der ursprung des „anderen-helfen-wollens“ durch die evolution bedingt war (meinen viele wissenschaftler – mir kommts auch plausibel vor) impliziert noch lange keinen nihilismus, und erst recht nicht, dass deshalb alles grau und trist sein muss. nur weil es keine „absoluten“ werte gibt, heißt das noch lange nicht, dass man sich gleich „unmoralisch“ verhalten muss.
das mit den absoluten werten ist sowieso schon gegessen. postmoderne und so…
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denken statt messentsOrnvllt. „einfach“ durch das zusammenspiel von höhrer intelligenz und gruppenverhalten. fettes ist keine evolutionsbiologische erklärung sondern eine soziologische.
mir gehts aber um gene, die so ein verhalten erst „erlauben“. dieses verhalten hat sich durchgesetzt weil es einen evolutionsbiologischen vorteil hatte. hätte es einen nachteil gehabt, würde ich wetten, dass es heute nichtmehr existieren würde. ob es nun direkt von DNA codiert wird oder nicht, ist ja zweitrangig.
das ist mir eine zu deterministische sicht… die gene erlauben als erst gruppenverhalten? was erlauben sie dann noch alles? etwa mein ganzes verhalten?
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denken statt messentsOrndas ist mir eine zu deterministische sicht… die gene erlauben als erst gruppenverhalten? was erlauben sie dann noch alles? etwa mein ganzes verhalten?
du missverstehst mich glaib ich ein bisschen.
natürlich erlauben die gene das gruppenverhalten (wenn auch nicht unbedingt direkt). würden sie es „verbieten“, gäbe es kein gruppenverhalten. und wäre es im sinne des wieterbestehens nicht sinnvoll, anderen zu helfen, würde man es nicht tun. dann hätte uns die evolution schon n strich durch die rechnung gemacht^^genau das ist es, was ich mit deterministischer sicht meine…
btw. her biologist: http://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik
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denken statt messentsOrngenau das ist es, was ich mit deterministischer sicht meine…
btw. her biologist: http://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik
ja, ich weiß was epigenetik ca. ist. nur was hat das jetzt mit meinem beitrag zu tun?
ich hab doch gesagt, dass nicht absolut jede eigenschaft genau durch desoxiribunucleinsäure codiert sein muss, es gibt vermutl. noch andere faktoren, die bei der vererbung ne wichtige rolle spielen, und wir nicht kennen. aber was ändert das jetzt?das hat damit zu tun das eben wir selbst auch auf unsere gene einfluss nehmen können.
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denken statt messentsOrndas hat damit zu tun das eben wir selbst auch auf unsere gene einfluss nehmen können.
ja, aber dieser prozess ist ja auch nicht irgendeinem willen unterworfen.
doch zb. meinem willen gewisse nahrungsmittel zu mir zu nehmen, die gewisse gene aktivieren oder deaktivieren.
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denken statt messentsOrndoch zb. meinem willen gewisse nahrungsmittel zu mir zu nehmen, die gewisse gene aktivieren oder deaktivieren.
DAS ist aber noch ein krasses forschungsgebiet. man kann seine DNA auch mittels (genmanipulierten) retroviren verändern (siehe gentherapie), aber das hat jetzt nicht wirklich was mit dem ursprung des wunsches gut zu sein, zu tun.
ach bitte keine gibt-es-einen-freien-willen diskussion..
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denken statt messentsOrnach bitte keine gibt-es-einen-freien-willen diskussion..
ich hab die in keinster wiese anzuzetteln versucht.
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