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ja, ich hab den fred schon wieder vergessen. ich hab ja jetzt ferien und im grunde genügend zeit. jetzt geh ich aber gleich ein paar kühle bierchen trinken. morgen schreib ich eins!!!
edit: schreib doch selbst eins mister saw claw law
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Crust Punk, Black/Thrash: [COLOR=#ff0000]https://www.facebook.com/Hellburst[/COLOR] Doom Rock, Stoner Metal: [COLOR=#ff0000]http://www.facebook.com/BlackWasteland[/COLOR]Highlights von metal-hammer.deDas nächste Review von mir wird vom Text her länger, versprochen :haha:
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Nun gut, dann will ich auch mal meinen Senf beisteuern…
Im Jahre 1984 veröffentlichten die Herrschaften Hetfield, Burton, Hammett und Ulrich – auch bekannt unter METALLICA – ihr 2.Studioalbum nach ihrem Debüt „Kill ´em all“. Im Gegensatz zum Vorgänger besticht „Ride the Lightning“ durch eingängige Melodien sowie einen klareren Gesang. Insgesamt wirkt das Album weitaus professioneller, wobei der Vorgänger wohl auch aus diesem Grund nichts von seinem Kultstatus verloren.
„Ride the Lightning“ zählt für mich zu dem Besten, was METALLICA insgesamt erschaffen haben. Beinahe jedes Stück stellt heute noch einen absoluten Klassiker dar. Und Songs wie „For whom the Bell tolls“, Fade to Black“, „Trapped under Ice“ oder auch „Creeping Death“ gehören bei Konzerten eigentlöich zum Pflichtprogramm (auch wenn die Realität, bzw. die Setliste leider oftmals etwas anders aussieht).Folgende Besetzung hat damals dieses Album aufgenommen und veröffentlicht:
Gitarre/Gesang: James Hetfield
Leadgitarre: Kirk Hammett
Bass: Cliff Burton (R.I.P.)
Schlagzeug: Lars UlrichDaten zum Album „Ride the Lightning“:
Veröffentlichung: 16.November 1984
Laufzeit: 47 Minuten, 47 SekundenTitelliste:
1. Fight Fire with Fire (4.44 Min.)
2. Ride the Lightning (6.36 Min.)
3. For whom the Bell tolls (5.10 Min.)
4. Fade to Black (6.56 Min.)
5. Trapped under Ice (4.03 Min.)
6. Escape (4.23 Min.)
7. Creeping Death (6.36 Min.)
8. The Call of Ktulu / instrumental (8.52 Min.)Für Nichtkenner dieses Albums empfehle ich folgende Songs als Anspieltipps:
http://www.youtube.com/watch?v=mNLBaIfZpuY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=WEQnzs8wl6E
http://www.youtube.com/watch?v=455-CIgc7co
http://www.youtube.com/watch?v=lXWq3f01e2U&feature=related--
20.Oktober 2012 OVERKILL in Bochum :horns: 6.Juli 2013 IRON MAIDEN in Oberhausen :horns:Von Metallica kenn ich grad mal 3 Alben, sollte ich mal nachholen ^^
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TheSawIsTheLawVon Metallica kenn ich grad mal 3 Alben, sollte ich mal nachholen ^^
Naja, wenn es die ersten drei sind, reicht das eigentlich auch…
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Support the dying cult of underground metal! Stay black and brutal forever! If it was not for my parents I would have tried to kill myself before Instead i listend to Slayer and dreamt on A world without war is like a city without whoresSavatage – Gutter Ballet (1989)
Die Band Savatage wurde in den 80ern vielbeachtet, half vor allem durch die Produktion der ersten Alben, das Morrissound Studio in Florida legendär zu machen, später nahmen dort einige Death Metal Größen auf.
Eine höheren Bekanntheitsgrad erfuhr die Band aber erst durch den Einstieg von Paul O´´Neill als Produzent, der gemeinsam mit Jon Oliva die Band vom klassischen 80er US Metal wegführte in progressivere Gefilde. Auf „Hall Of The Mountain King“ (1987) sind diese Einflüsse nur dezent zu hören, auf Gutter Ballet kam ein starker Schub Abwechlungsreichtum und Komplexität hinzu, durch dieses Album wurde die Band letztlich auch in Europa bekannt.
Neben den typischen Midtempo Songs wie „Of Rage And War“ oder „Mentally Yours“ erhält vor allem das Piano mehr Raum, außerdem wagen sich Savatage immer mehr an Balladen, die im Nachhinein zu den Höhepunkten der Bandgeschichte gehören.Unbestreitbar die besten Songs, die „S-Klasse“ quasi, schrieben Savatage aber von da an, wenn Oliva und O´Neill sämtliche Einflüsse in einen längeren, hymnenhaften Song verpackten, auf späteren Alben auch mit Chorgesang, auf diesem Album stechen „Gutter Ballet“ und „Hounds“ hervor, zwei absolute Übersongs, die selbst auf den hochklassigen Folgealben kaum getoppt werden konnten, aber hört selbst rein:
http://www.youtube.com/watch?v=8l5uvj0AJzU
NecrofiendNaja, wenn es die ersten drei sind, reicht das eigentlich auch…
👿
Load und Reload sind Gott! 🙂
:-X
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20.Oktober 2012 OVERKILL in Bochum :horns: 6.Juli 2013 IRON MAIDEN in Oberhausen :horns:NecrofiendNaja, wenn es die ersten drei sind, reicht das eigentlich auch…
Also die “And Justice for All…“ sollte man auch gehört haben. Sagt mir auch viel mehr zu als die “Master of Puppets“…
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Sorrow is knowledge: they who know the most Must mourn the deepest o’er the fatal truth, The Tree of Knowledge is not that of Life.PervitinAlso die “And Justice for All…“ sollte man auch gehört haben. Sagt mir auch viel mehr zu als die “Master of Puppets“…
Hast natürlich recht. Passte aber gerade so gut.
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Support the dying cult of underground metal! Stay black and brutal forever! If it was not for my parents I would have tried to kill myself before Instead i listend to Slayer and dreamt on A world without war is like a city without whoresOK, back to Topic, please!
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20.Oktober 2012 OVERKILL in Bochum :horns: 6.Juli 2013 IRON MAIDEN in Oberhausen :horns:Slayer – Reign in Blood
VÖ: 1986b,v: Tom Araya
g: Kerry King
g: Jeff Hanneman
d: Dave LombardoWenn es eine Band gibt, die nahezu ausnahmslos bei allen Metal-Fans und auch über die Szene hinaus Respekt und Anerkennung genießt und zudem noch heute, über 20 Jahre nach ihrer Gründung, unangefochten an der Spitze eines Subgenres steht, dann ist es Slayer. Slayer haben seit ihrer Gründung im Jahre 1981 viele Alben veröffentlicht, gute und weniger gute. Mit dem dritten Studioalbum „Reign in Blood“ gelang der Band jedoch ein unnachahmliches Meisterstück: Als die Platte 1986 auf dem eigentlich auf HipHop spezialisiertem Label Def Jam erschien, war es vor allem die unglaubliche Brutalität und Härte des Songmaterials, die für offene Münder in der damals noch recht beschaulichen Metal-Szene sorgte. Auch wenn es in Zeiten des modernen Scheuklappentums manche sicher nicht gern hören: „Reign in Blood“ klingt vor allem deshalb so, wie die Platte klingt, weil beim Songwriting und der Produktion zahlreiche Metal-fremde Einflüsse eine Rolle spielen: Hadrcore und Crossover der Marke Suicidal Tendencies, SOD und D.R.I. sind hier ebenso zu nennen, wie sogar einige HipHop-Elemente. Slayer verzichten fast völlig auf die bisher auch im Thrash Metal üblichen klassischen Songstrukturen. Statt stringent aufgebauter, langer Stücke mit Strophe, Refrain und Soli, sind die Songs auf „Reign in Blood“ kurz, so gut wie ohne Refrains und Melodien und statt der üblichen Aufteilung in Rhytmus und Lead-Gitarre, agieren die beiden Instrumente gleichbereichtig nebeneinander. In Verbindung mit dem sehr trockenen, direkten Sound, dem untonalen Sprechgesang und nicht zuletzt den drastischen und bis heute kontrovers diskutierten Texten, schufen Slayer so das bis dato härteste Metal-Album das es gab. Songs wie „Raining Blood“, „Criminally Insane“ und natürlich die unsterbliche Band-Hymne „Angel of Death“, die den KZ-Arzt und Kriegsverbrecher Josef Mengele zum Thema hat, definieren bis heute die Standards und Grenzen des gesamten Extrem-Metalgenres. Unzählige Musiker, auch weit über die Metalszene hinaus, nennen „Reign in Blood“ als Einfluss. Für viele stellt „Reign in Blood“ tatsächlich so etwas wie den heiligen Gral des Thrash Metal dar, weshalb die Platte auch immer wieder als beste Metal-Platte aller Zeiten genannt wird.
http://www.youtube.com/watch?v=SurqXyOjLxE
http://www.youtube.com/watch?v=K6_zsJ8KPP0
http://www.youtube.com/watch?v=EYplo6ioyIk
http://www.youtube.com/watch?v=iNfGhFYvwvk
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"Heavy Metal in my ears Is all i ever want to hear. Before the sands of time run out , We'll stand our ground and all scream out! Manilla Road - Heavy Metal to The World On Tour: 11.06. Rockfels - Loreley Freilichtbühne, St. Goarshausen last.fm Musik-SammlerKennt man, mag man ;):D
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WHAT ONCE WAS SO STRONG, SHINING SO PRIDE WHAT ONCE WAS A KINGDOM OF BEAUTY AND LIGHT NOW CRUSHED AND BURIED, NOW RUINS AND DUST NOW CONQUERED BY EVIL RECEIVED BY TERROR AND LUST[/B]Morbid Angel – Altars of Madness
VÖ: 1989v,b: David Vincent
g: Trey Azagthot aka George Emmanuel III
g: Richard Brunelle
d: Pete SandovalMitte der 80er Jahre entwickelte sich allmählich aus dem Thrash Metal eine neue, noch härtere und düstere Spielart: Der Death Metal, gespielt von Bands wie Possessed, Slaughter, Hellhammer oder Master, die heutzutage größtenteils in Vergessenheit geraten und nur noch wahren Freaks bekannt sind. Eine eigene Identität oder ein Bewusstsein dafür, Teil einer neuen Sub-Szene zu sein, war bei den genannten Bands damals noch kaum vorhanden, vielmehr verstand man sich einfach als extreme Metalband und hatte auch keine Probleme damit, etwa von der Fachpresse (die damals selber noch in den Kinderschuhen steckte) zum Beispiel als „Hardcore“ bezeichnet zu werden. Seinen kommerziellen Boom erlebte der Death Metal daher auch erst in den 90er Jahren, dennoch sollte eine der bis heute wichtigsten Bands des Genres ihr wegweisendes Album noch in den 80er Jahren veröffentlichen: Die Rede ist von Morbid Angel und ihrem Zweitwerk „Altars of Madness“ – jawohl Zweitwerk, denn obwohl „Altars…“ als erstes reguläres Studioalbum der Band erschien, ist das Material des erst 1991 erschienenen „Abominations of Desolation“ älter und somit das eigentliche Debut.
Morbid Angel gründeten sich 1983 in Florida, damals noch unter dem Namen Heretic. Der kreative Kopf der Band ist seit damals Trey Azagtoth, ein Name, der dem Cthulhu-Mythos von H.P. Lovecraft entlehnt ist. Zu den wichtigsten Einflüssen von Morbid Angel zählen vor allem Slayer, die härteste und populärste Thrash Metal-Band dieser Zeit, sowie die skandinavischen Black Metal-Vorreiter Mercyful Fate. Demzufolge finden sich auf „Altars of Madness“ noch zahlreiche Thrash und 80er- Black Metal-Einflüsse, aber der typische Death Metal-Sound, den wir heute schätzen, schimmert bereits mehr als deutlich durch: Extrem brutale und dennoch eingängige Riffs, schräge und antonale Soli, ein komplexes und dennoch stimmiges Songwriting sowie ein wahres Drumm-Inferno von Pete Sandoval lassen „Altars…“ zu einer Blaupause dessen werden, was später unter dem Etikett „Florida Death“ bekannt werden sollte. Inhaltlich dreht sich „Altars…“ vor allem um okkultistische und satanistische Themen, was in den 80er Jahren noch als wirklich böse und gefährlich galt…“Maze of Torment“, „Immortal Rites“, „Visions from the Darkside“ und natürlich „Chapel of Ghouls“, bis heute eine der Death Metal-Hymnen schlechthin, sollen hier als stellvertretende Anspieltipps für ein packendes, vielschichtiges und im besten Sinne des Wortes „kultiges“ Album dienen. Mehr zu Morbid Angel, insbesondere zu den Kontroversen um Frontmann David Vincent, wird es demnächst im 90er-Thread zu lesen geben, wenn dort ein weiterer Klassiker des Genres besprochen wird: „Blessed are the Sick“.http://www.youtube.com/watch?v=hz80M3aVyjY
http://www.youtube.com/watch?v=eXjaDKnMG1s&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Mlz7WkTUlp4
http://www.youtube.com/watch?v=Q6OKfPeSm3A
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"Heavy Metal in my ears Is all i ever want to hear. Before the sands of time run out , We'll stand our ground and all scream out! Manilla Road - Heavy Metal to The World On Tour: 11.06. Rockfels - Loreley Freilichtbühne, St. Goarshausen last.fm Musik-Sammlerschön geschrieben, ist immer wieder ein Genuss. Gerade für mich, weil das oft Sachen sind, die an mir vorbei gegangen sind.
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Schlagwörter: 80er, Classics, Heavy Metal, Kultplatten, Thrash
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