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Hier mal die andere Seite für den Spieler.
Diablo 3 ausschließlich online – flexibel spielen
Der Gegenentwurf zum „ständig online“-System wären abgetrennte Offline- und Online-Modi. Aber selbst wenn man sich eingangs gezielt dafür entscheidet, einen Charakter nur allein zu spielen – vielleicht ändert sich die Meinung irgendwann. Vielleicht möchte man den über viele Stunden aufgelevelten Charakter auf einmal doch im Koop-Modus spielen, ohne mit einem neuen Helden komplett von vorn beginnen zu müssen. In Diablo 3 ist das jederzeit möglich.
Diablo 3 ausschließlich online – keine Speicherstände
In Diablo 3 könnt Ihr – Internet-Verbindung vorausgesetzt – an jedem beliebigen Rechner spielen, auf dem das Action-Rollenspiel installiert ist. Bei einem Freund den am Vorabend gestarteten Barbaren weiterspielen? Kein Problem. Und das, ohne Spielstände sichern oder herumtragen zu müssen.
Diablo 3 ausschließlich online – Kopierschutz Battle.net
Klingt komisch, ist aber durchaus ein Vorteil auch für Spieler. Viele von uns haben schon schlechte Erfahrungen mit Kopierschutz-Mechanismen wie zum Beispiel Securom gemacht, die sich mitunter gar als Treiber im Betriebssystem installieren und für allerlei Probleme sorgen können. Da Blizzard mit der Online-Pflicht für Diablo 3 den Kopierschutz von vornherein einbaut, bleiben wir von anderen Sicherheitsmechanismen verschont.
Diablo 3 ausschließlich online – Item-Handel
Bei Diablo geht’s nicht nur ums Sammeln von Items, auch der Handel mit den erbeuteten Gegenständen macht Spaß. Groß wäre da möglicherweise für viele Spieler der Ärger, wenn ausgerechnet der Offline-Charakter einen extrem seltenen Gegenstand erbeutet, der sich gut zu Gold oder gar zu echtem Geld machen ließe. Bei Diablo 3 kann diese frustrierende Situation gar nicht erst auftreten.
Diablo 3 ausschließlich online – Schutz gegen Cheater
Wir wollen uns keineswegs anmaßen, zu behaupten, es gäbe in Diablo 3 keinerlei Möglichkeiten für Schummeleien. Das System sollte aber hoffentlich deutlich sicherer sein als das der beiden Vorgänger, bei denen viele Spiele über teilweise üble Cheats und Betrügereien klagten. Mitverantwortlich ist dafür auch die Online-Pflicht, die es nicht ermöglicht, zum Beispiel offline gespeicherte Charakterdaten zu manipulieren. Zugegebenermaßen ist das allerdings nur ein schwacher Trost für Diablo-Fans, die ohnehin nur solo spielen wollen.
Ich beobachte das übrigens auch, wie Nezyrael begegne ich icht mehr häufig Raubkopien. Allerdings kann das auch damit zusammenhängen, dass jetzt halt alle Bekannten in nem Alter sind wo sie sich den Kauf auch problemlos leisten können.
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Treat everyone the same until you find out they're an idiot. http://www.last.fm/user/darayHighlights von metal-hammer.deich habe im bekanntenkreis zwei leute die sich grundsätzlich alle spiele saugen … und das hat auch reibungslos bei den titeln, die in den vergangenen monaten released sind funktioniert unter anderem bei skyrim, dafür mussten sie dann eben keinen steam account anlegen … der kopierschutzwahn belastet heute in erster linie den, der das spiel auf legale art und weise käuflich erworben hat …
ich spiele manchmal wirklich mit dem gedanken:
1. Spiel kaufen
2. Spiel installieren
3. Spiel cracken
4. Auf Steam und Konsorten scheißen
5. ???
6. Profit--
Ph'nglui Mglw'nafh [COLOR=#006400]Cthulhu[/COLOR][COLOR=#008080] R'lyeh[/COLOR] Wgah'nagl fhtagn. The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown ...War anfangs auch total gegen Steam etc. aber mittlerweile finde ich es ne feine Sache. Klar, im Prinzip kauf ich mir die Sachen auch lieber im Laden und hab ne Box + CD daheim stehen. Zumal ich hier mit DSL1000 für alles echt EWIG brauche. Aber die Angebote machen das mehr als wett….erst gestern Red Orchestra 2 in der Blibli Special Edition für 11€ gekauft wobei es eigentlich noch um die 40€ kostet. Was reine Singleplayerspiele angeht, finde ich es allerdings schon nervig wenn mann da dauernd online sein muss. Du willst Assault on Dark Athena zocken? Aber dein Handykrüppelinternet beim Arbeitsplatz lässt dich erstmal locker 10 Minuten warten bis Steam sich hochgefahren hat? Nice one!
Aber dein Handykrüppelinternet beim Arbeitsplatz lässt dich erstmal locker 10 Minuten warten bis Steam sich hochgefahren hat? Nice one!
achtung, du hast gleich einen dicken moralischen zeigenfinger im auge ! ^^
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Ph'nglui Mglw'nafh [COLOR=#006400]Cthulhu[/COLOR][COLOR=#008080] R'lyeh[/COLOR] Wgah'nagl fhtagn. The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown ...Mal auf Steam bezogen: Auch ich stand dem Konzept am Anfang mehr als kritisch gegenüber, vor allem, da ich mich zu der Zeit auch noch zu den Leuten zählen durfte, die per 56k-Modem ins Netz gingen. Und ja, heutzutage hat nahezu jeder DSL, man ist eigentlich durch die Bank online und mich stört auch dieser Online-Zwang an sich nicht, es ist eher die Einstellung der Unternehmen, die sich dahinter verbirgt. Raubkopien entgegenwirken, schön und gut. Dass ich dann aber stellenweise ein Spiel nur 4x installieren darf, noch unzählige andere sinnlose Programme installieren muss (Paradebeispiel damals GTA 4), stellenweise für ein Spiel nur die „Lizenz zur Benutzung erwerbe“ (man korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber war das nicht damals mit Starcraft 2 so?) oder wie bei Battlefield 3 als Unternehmen Vertragsbedingungen stelle, dass der Rauch davongeht, das alles geht entschieden zu weit. Letzteres wurde soweit ich weiß auch wieder geändert, weil was weiß ich wie viele Klauseln eh unwirksam waren, aber allein diese „versuchen kann mans ja mal“-Mentalität von geneigtem Entwickler (dessen Releases meiner Meinung nach sowieso seit den letzten paar Jahren qualitativ immer mehr nachgelassen haben), geht überhaupt nicht. Sowas ist einfach schlicht und ergreifend Verarsche am ehrlichen Kunden.
Vollpreistitel sind für mich sowieso schon vor langer Zeit gestorben, und das liegt nicht mal an besagten Kopierschutzmaßnahmen der Entwickler, sondern weil größtenteils einfach nichts neues mehr auf den Markt kommt. Jedes Jahr ein neues Call of Duty, jedes Jahr ein neues Need for Speed, und jedes Jahr das gleiche in anderer Verpackung. Das Konzept mag aufgehen, an sich sind solche Releases ja vielleicht sogar solide, aber bei weitem nicht die 40-50 Scheinchen wert, für die sie angeboten werden. Denn richtige Innovationen, wie damals die Physik-Spielereien von Half Life 2 oder die Storyline und das Gameplay von Warcraft 3 oder einem Metal Gear Solid 2, sucht man heute vergebens. Bis auf immer mehr grafische Effekthascherei bewegt sich die Spieleindustrie zur Zeit einfach auf der Stelle und setzt durch die sich immer mehr in den Vordergrund drängenden Kopierschutzmaßnahmen zum ersten Schritt zurück an, wenn nicht schon zum zweiten.--
Only death is certain. http://www.musik-sammler.de/sammlung/mrpsychoDubbyich habe im bekanntenkreis zwei leute die sich grundsätzlich alle spiele saugen … und das hat auch reibungslos bei den titeln, die in den vergangenen monaten released sind funktioniert unter anderem bei skyrim, dafür mussten sie dann eben keinen steam account anlegen … der kopierschutzwahn belastet heute in erster linie den, der das spiel auf legale art und weise käuflich erworben hat …
ich spiele manchmal wirklich mit dem gedanken:
Manchmal ist sowas ’ne überlegung wert. Konnte man Skyrim nicht in der Verkaufsversion ohne Steam installiern und erst das Autopatchen benötigte Steam? Zumal bei Bethesda und der Elder Scrolls-Reihe das Spiel ja meist zuende gemoddet wird.
Aber Steam, Origin, GfWL (Games for Windows Life) und Ubi-Launcher machens den Crackern schon schwer, denn dafür die Server simulieren und der Multiplayer.
DLC’s hilft einfach nicht kaufen.
Zudem gilt in Deutschland: die AGB’S müsste man vor dem Kauf erstmal vorgelegt bekommen dann unterschreiben und dann zahlen, ansonst sind die Teile ungültig.
Zum Weiterverkauf & Raubkopien: Das Argument ist ziemlicher Unsinn, schließlich enstehen durch die Entwicklung dieser erst Kosten (oder die Serverfarmen für Steam & Co.), und dann noch der Faktor das die Zielgruppe ja auch nicht Unmengen von Einkommen verfügt. So verschafft ihr der An- und Verkauf neues Kapital zum Erwerb neuer Spiele (teils). Dazu stellt sich die Frage warum beim Digitalen Kauf genauso zahlen wie analog, der Einzelhandel (od. Retail-) fällt ja weg also Preise runter bei Digikauf. Natürlich gehört das Urheberrecht im Bezug auf Verteilung auch angepasst, wie so was laufen kann siehe iTunes (statt z. B. an die Abmahnanwälte) für Games und Filme. Zu guter Letzt gibts mehrere Studien, Statistiken (auch gefälschte, oder nicht gewollte bzw. nicht gefragt bzw. beauftragt) übers Konsumverhalten (z. B. zu kino.to) von „Raubkopierern“ die überdurchschnittlich viele Fime sehen, kaufen; auch nach dem Download. Beim reformierten Urheberrecht ist durchaus auch meiner Meinung nach nicht gewollt das die Künstler, Kreativen weniger Geld zum Leben erhalten sondern eine faire Verteilung des erwirtschafteten Gewinns, Erlöses, Umsatz. Die Prüfung der Verträge mit Publishern, Verlagen, Plattenfirmen durch Anwälte um ungerechte Verträge (z. B. Knebelverträge) anzufechten, scheint für Künstler heutzuage leider unumgänglich.Ich habe übrigens die Tage mal meinen Rechner neu aufgesetzt und muss ganz klar sagen: Dieser ganze Online-Zwang, Portale wie Steam und Co. sind ein Segen!
Zwar muss man sich gefühlte hundert Kennungen bei hundert Anbietern merken, aber dafür nimmt man die DVD, installiert das spielt, startet es ein paar Mal (für den Auto-Updater), man ist auf dem aktuellsten Stand und alles fluppt.Wenn ich überlege, was das früher immer ein Krampf war, wenn man da die Updates für die Spiele saugen wollte… Da musste man für jedes Spiel gefühlte hundert Stunden googlen, sich die ständig wandelnden oder nicht gepflegten Publisher- bzw. obstruse File-Seiten durchstöbern, nur um dann festzustellen dass der dort angebotene Patch nur mit Version 1.15 funktioniert, die man natürlich nicht installiert hat, etc. pp.
-> ÄTZEND!Das war jetzt sowas von problemlos und komfortabel… Wahnsinn was das für eine Verbesserung ist, wenn man div. Spiele auf einmal neu installieren muss! 🙂
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was die patches angeht -> perfekt.
ps3 an, spiel rein, oh neue version. zack fertig, alles aufm neuesten stand. hast schon recht 🙂
bei steam genauso.ErrraddicatorIch habe übrigens die Tage mal meinen Rechner neu aufgesetzt und muss ganz klar sagen: Dieser ganze Online-Zwang, Portale wie Steam und Co. sind ein Segen!
Zwar muss man sich gefühlte hundert Kennungen bei hundert Anbietern merken, aber dafür nimmt man die DVD, installiert das spielt, startet es ein paar Mal (für den Auto-Updater), man ist auf dem aktuellsten Stand und alles fluppt.Wenn ich überlege, was das früher immer ein Krampf war, wenn man da die Updates für die Spiele saugen wollte… Da musste man für jedes Spiel gefühlte hundert Stunden googlen, sich die ständig wandelnden oder nicht gepflegten Publisher- bzw. obstruse File-Seiten durchstöbern, nur um dann festzustellen dass der dort angebotene Patch nur mit Version 1.15 funktioniert, die man natürlich nicht installiert hat, etc. pp.
-> ÄTZEND!Ich find Kennungen merken tausendmal nerviger…
Und wie gesagt, einen normalen Patch kann man meistens auch im noch Netz finden, wenn die Herstellerseite den Bach runtergegangen ist…
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Support the dying cult of underground metal! Stay black and brutal forever! If it was not for my parents I would have tried to kill myself before Instead i listend to Slayer and dreamt on A world without war is like a city without whoresStimmt. War bei Crysis 1 kein Problem.
Ansonsten ist das mit Steam schon ok und funktioniert fast nur gut aber nervig trotzdem. Wirst als ehrlicher Käufer ansich mehr geärgert, als wenn du es einfach illegal hast. Ähnlich Stream/DVD.NecrofiendIch find Kennungen merken tausendmal nerviger…
Und wie gesagt, einen normalen Patch kann man meistens auch im noch Netz finden, wenn die Herstellerseite den Bach runtergegangen ist…
Gehen tut das, keine Frage.
Aber um Längen umständlicher und Aufwändiger wie mit nem Auto-Updater. 😉Und wenn ich dann z.B. 15 verschiedene Software-Produkte installieren möchte (was ja eigentlich nicht viel ist) und überall erst ma wieder googlen muss wird aus der z.B. 5-Stunden PC-Installieren Session mal eben ganz schnell 2, 3 Stunden mehr. Von daher war ich da richtig froh drum. 🙂
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PC Games sind für mich eh schon lange tot. War da nie ein Freund von. Auch vor der „Generation Zwang“ (Onlinezwang, AGB-Terror, Registrierungspflicht, DLC-Zerstückelung usw. usf.) haben Spiele auf PCs genervt. Damals wars eher die Technik. Heutzutage sind Games technisch so rückschrittlich, dass es zumindest diese Probleme nur noch selten gibt.
Problematisch ist für mich vielmehr die Fragmentierung von Inhalten bei Konsolentiteln, denen man somit ganz klar den Plug & Play Faktor nimmt. Diese ganze PC Seuche wie oben genannt schwappt schon seit 2009 immer mehr auf X-Box und PS3 rüber. Mit der Veröffentlichung der nächsten Gegeration dürfte der Spaß am Hobby durch maßlose fianzielle Interessen der Publisher final getilgt sein.
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wer sich für das Thema interessiert (teils auch ne andere Perspektive) der kann ja mal hier vorbeischauen:
www.[B]no–copy.org/ das buch (ähm e-book, pdf, aber kostenlos, 160 S.) ist sogar noch besser und spannender als der Film.Kommt im übrigen auch sachlicher rüber als i-welche Anti-Acta Videos auf YT.
Bei DIablo 3 sieht man jetzt übrigens aber auch wieder den Nachteil von dem ganzen Online-Dingens… Jetzt kam ich weder Gestern noch Vorgestern rein, weil die Server down sind. DAS is dann natürlich schon ärgerlich. ^^
Aber gut, das is bisher das erste Spiel mit Online-Zwang, wo ich solche Probleme habe.
Und bei dem Andrang irgendwo auch nich verwunderlich. ^^--
ErrraddicatorBei DIablo 3 sieht man jetzt übrigens aber auch wieder den Nachteil von dem ganzen Online-Dingens… Jetzt kam ich weder Gestern noch Vorgestern rein, weil die Server down sind. DAS is dann natürlich schon ärgerlich. ^^
Das ist halt auch noch deutlicher dööfer als nur registrieren und/oder updates.
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