E-Book?

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  • #6118527  | PERMALINK

    Necrofiend

    Registriert seit: 17.12.2004

    Beiträge: 27,709

    Kann mir das überhaupt nicht vorstellen. Habe studienbedingt ja öfter digitale Texte, aber alles, was länger als eine Seite ist, wird ausgedruckt.

    Dazu womöglich noch Kabel- oder Batteriegetüdel…

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    #6118529  | PERMALINK

    Daray

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 31,945

    the4xeeffect

    ad 3, trivialliteratur gibt es durchaus auch auf e-book – die hat ja eine große auflage. das problem sehe ich momentan eher bei wissenschaftlicher literatur, wo ich das angebot als zu gering empfinde

    Lustigerweise ist es de facto gerade andersrum.

    Fachtexte gibt es schon seit wesentlich längerer Zeit und in grosser Menge in digitaler Form. Vor allem natürlich als PDFs wurden sie schon lange, lange bevor Sony mit dem PRS-505 auf den deutschsprachigen Markt vorgedrungen ist, über den Buchhandel und oder übers Internet verkauft (meist noch auf ner Disc… ich erinnere mich, dass Pearson ne zeitlang fast alles, das sie neu rausbrachten, auch in e-book Version auf Disc publizierten, die in ner art DVD-Digipack war. Wir hatten neben jedem zweiten pearson Buch son beschissenes Digipack stehen, das niemand wollte^^). Des weiteren sind durch die Digitalisierung von Universitätsbibliothekten noch extrem viel dazugekommen. Der Anteil an Fachliteratur die auch digital verfügbar ist, ist ungleich höher als bei der Unterhaltungs-Literatur. Und die Verlage verzichten gerade bei den grossen Sellern auf e-Books (z.B. Dan Brown, Harry Potter).

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    #6118531  | PERMALINK

    abrakadabra

    Registriert seit: 31.03.2008

    Beiträge: 4,809

    DarayLustigerweise ist es de facto gerade andersrum.

    Fachtexte gibt es schon seit wesentlich längerer Zeit und in grosser Menge in digitaler Form. Vor allem natürlich als PDFs wurden sie schon lange, lange bevor Sony mit dem PRS-505 auf den deutschsprachigen Markt vorgedrungen ist, über den Buchhandel und oder übers Internet verkauft (meist noch auf ner Disc… ich erinnere mich, dass Pearson ne zeitlang fast alles, das sie neu rausbrachten, auch in e-book Version auf Disc publizierten, die in ner art DVD-Digipack war. Wir hatten neben jedem zweiten pearson Buch son beschissenes Digipack stehen, das niemand wollte^^). Des weiteren sind durch die Digitalisierung von Universitätsbibliothekten noch extrem viel dazugekommen. Der Anteil an Fachliteratur die auch digital verfügbar ist, ist ungleich höher als bei der Unterhaltungs-Literatur. Und die Verlage verzichten gerade bei den grossen Sellern auf e-Books (z.B. Dan Brown, Harry Potter).

    haha, wir reden von zwei unterschiedlichen e-book quellen glaube ich.:haha:
    der quelle, von der ich geschrieben habe, ist es nämlich herzlich egal, ob verlage auf eine e-book version verzichten, oder nicht.
    trotzdem ist der anteil an fachliterator, der als e-book erhältlich ist (egal wo) mir eindeutig zu gering – es gibt bei weitem nicht jedes fachbuch, das ich gerne hätte als e-book. nichtmal kommerziell.

    #6118533  | PERMALINK

    Daray

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 31,945

    Auch nicht besser als MP3s saugen…und auch nicht legaler (abgesehen von unformatierten Texten, deren Urheber 70 Jshre oder mehr tot ist).

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    #6118535  | PERMALINK

    abrakadabra

    Registriert seit: 31.03.2008

    Beiträge: 4,809

    DarayAuch nicht besser als MP3s saugen…und auch nicht legaler (abgesehen von unformatierten Texten, deren Urheber 70 Jshre oder mehr tot ist).

    nur, dass eben an filesharing nichts, aber auch garnichts, falsch ist.

    #6118537  | PERMALINK

    Daray

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 31,945

    Keine Ahnug wie die rechtliche Situation in Österreich ist. Moralisch gesehen, gefährdet das Verhalten die Urheber und beisst sich somit selber in den Schwanz.

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    #6118539  | PERMALINK

    abrakadabra

    Registriert seit: 31.03.2008

    Beiträge: 4,809

    DarayKeine Ahnug wie die rechtliche Situation in Österreich ist. Moralisch gesehen, gefährdet das Verhalten die Urheber und beisst sich somit selber in den Schwanz.

    die rechtliche situation diesbezüglich interessiert mich ebenfalls nicht im geringsten, weil die gesetze (wenigstens momentan, und das wird sich auch so schnell nicht ändern) nicht exekutiert werdeden können – ich habe auch von der moralisch/ethischen „richtigkeit“ gesprochen.

    #6118541  | PERMALINK

    Daray

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 31,945

    Da fehlt ein nicht im letzten Teilsatz, oder? Sonst macht das keinen Sinn…

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    #6118543  | PERMALINK

    abrakadabra

    Registriert seit: 31.03.2008

    Beiträge: 4,809

    DarayDa fehlt ein nicht im letzten Teilsatz, oder? Sonst macht das keinen Sinn…

    ?
    ich weiß nicht was du meinst, sry. „korriegier“ den satz bitte, und ich sag, ob ich deiner korrektur zustimme.

    aber für dich:
    mir geht es, genau wie dir, um die moralische richtigkeit der handlung – ob sie gesetzlich erlaubt ist, schiert mich nur, falls die gefahr besteht erwischt zu werden – und an filesharing sehe ich nichts (moralisch) falsches.

    #6118545  | PERMALINK

    Daray

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 31,945

    Du meinst das ernsthaft so…

    Sag mir ein moralisches System, das du gutheissen kannst, indem das vertretbar ist…

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    #6118547  | PERMALINK

    abrakadabra

    Registriert seit: 31.03.2008

    Beiträge: 4,809

    DarayDu meinst das ernsthaft so…

    Sag mir ein moralisches System, das du gutheissen kannst, indem das vertretbar ist…

    sorry, aber deine „meinung“ seh ich nichtmal als diskutabel an – imo. ist das einfach nur eine bildungslücke, und ich hab nicht die geringste lust das zu diskutieren.
    wenn du bock hast, kannst du dir ja ein paar sachen von richard stallman oder so durchlesen, oder reden von ihm ansehen, in denen er das ganze wunderbar erklärt.
    sorry, falls das jetzt arrogant rüberkommen sollte, aber ich bin diese diskussion echt leid. filesharing ist okay, und wenn wer das anders sieht kann er gerne versuchen es zu unterbinden – ich seh‘ ihm dann beim scheitern zu.

    #6118549  | PERMALINK

    Daray

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 31,945

    the4xeeffectsorry, aber deine „meinung“ seh ich nichtmal als diskutabel an – imo. ist das einfach nur eine bildungslücke, und ich hab nicht die geringste lust das zu diskutieren.
    wenn du bock hast, kannst du dir ja ein paar sachen von richard stallman oder so durchlesen, oder reden von ihm ansehen, in denen er das ganze wunderbar erklärt.
    sorry, falls das jetzt arrogant rüberkommen sollte, aber ich bin diese diskussion echt leid. filesharing ist okay, und wenn wer das anders sieht kann er gerne versuchen es zu unterbinden – ich seh‘ ihm dann beim scheitern zu.

    Lol, naja, wenn du ernsthaft diesen William Wallace Verschnitt in Nerdform als moralische Referenz anführen willst, dann können wir uns das ganze wirklich sparen. 😆

    --

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    #6118551  | PERMALINK

    abrakadabra

    Registriert seit: 31.03.2008

    Beiträge: 4,809

    ich find’s ja überhaupt göttlich, dass jeder irgendwelchen geldwichsern eher glaubt, als so dermaßen hochintelligenten, und offensichtlich ehrlichen menschen wie richard stallman – ob sein style mir gefällt oder nicht, ist ja egal. ich muss mit ihm ja nicht ins bett.

    #6118553  | PERMALINK

    Daray

    Registriert seit: 18.04.2004

    Beiträge: 31,945

    Dann sag mir mal wer Inhalte und die Schreiberlinge überprüft, wenns die Fachverlage nicht mehr gibt?

    Das hat nichts mit glauben zu tun, sondern mit Denken. das gibts nämlich auch noch 😉

    Also: Würden allle ihre „bücher“ per filesharing beziehen, würde dies bedeuten, dass die Verlage eingehen. Die Fachverlage sind es jedoch, die dafür garantieren, dass die Autoren auch den Background haben, den sie angeben, dass inhaltlich und sprachlich alles in geordneten Bahnen abläuft. Sind die Verlage weg, sind die Texte entsprechend Eigenpublikationen. Ich kann also unter dem Titel Prof. Dr. Dr. hc. B. Balmer mit Lehrstul in Stanford Texte über den Spracherwerb bei den Maori schreiben. Mangels Katalogen und Buchverzeichnissen (denn die werden auch von den Verlagen und dem Buchhandel gemacht) sucht also z.B. ein Student mit den entsprechenden Stichworten in Filesharingportalen und wird fündig. Ich biete ihm genau das, was er für seine Arbeit braucht. Bloss, dass ich mir alle Zahlen, Statistiken usw. aus den Fingern gesogen habe und die andere Hälfte abgeschrieben.

    Oder um es kurz zu machen. Bücher würden durch das Eingehen der Verlage sämtliche Glaubwürdigkeit eingebüssen. Wie bei sonstigem free content im Netz müsste man also auch hier immer zweifeln, hinterfragen und überprüfen.

    --

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    #6118555  | PERMALINK

    abrakadabra

    Registriert seit: 31.03.2008

    Beiträge: 4,809

    du glaubst ehrlich, dass die absolut einzige möglichkeit zur unterbindung von publikationen unter falschem namen, abänderung von sachen, die wer anders geschrieben hat usw. die ist, dass es verlage gibt, die auf die genau gleiche weise funktionieren, wie sie es heute tun, und auf die genau gleiche weise geld machen wie heute?
    oh gott im himmel, musst du dir wenig vorstellen können. und dann kommst du mir auch noch mit „denken“.

    wo steht es denn, in stein gemeißelt für die ewigkeit, dass der einzige der in der lage ist, die herkunft eines werkes bestätigen zu können, ein verlag ist, wie es ihn heute gibt? gerade diese funktion ist SO LEICHT zu ersetzen – zb. durch eine zertifizierungsanstalt, wie es sie im IT-bereich schon seit gefühlten tausend jahren gibt – und das ganze wäre dann auch noch verdammt fälschungssicher. viel sicherer, als heute. sogar ich wäre in der lage, eine software zu schreiben, die das leistet – wäre zwar nicht die angriffssicherste, aber hey: sowas haben schon 1000 leute vor mir gemacht, und die waren keine 20-jährigen studenten, sondern experten auf dem gebiet.

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